Beeinflusst der Body-Mass-Index (BMI) das Ergebnis nach Ösophagektomie aufgrund von Krebs? Ziel dieser niederländischen Studie war es, den Zusammenhang zwischen präoperativem BMI und klinischen sowie onkologischen Ergebnissen nach dem Eingriff zu bestimmen.
Das Bakterium Escherichia coli kommt unter anderem im Darm des Menschen vor. Dort ist es harmlos, aber unter bestimmten Umständen kann es auch zum Krankheitserreger werden. Es kann Blasenentzündungen oder auch Blutvergiftungen hervorrufen. Ein Team von Forschenden um den RESIST-Professor Marco Galardini am TWINCORE hat gemeinsam mit Kolleginnen und…
Der Einfluss von Azetylsalizylsäure (ASS) auf Adenokarzinome des Magens ist bislang unklar. Ein Wissenschaftsteam aus Stockholm untersuchte nun, ob der ASS-Gebrauch das Langzeitüberleben nach einer Gastrektomie verbessern kann.
Damit sich Darmkrebs-Patienten schneller von einer Operation erholen, kann das Konzept „Enhanced Recovery after Surgery“ (ERAS) angewendet werden. Wissenschaftler aus den USA untersuchten nun den Zusammenhang zwischen dem ERAS-Programm und onkologischen Rückfällen sowie dem Überleben.
Ist die endoskopische retrograde Appendizitistechnik (ERAT) zur Behandlung von Patienten mit akuter unkomplizierter Appendizitis im Vergleich zur laparoskopischen (LA) und offenen Appendektomie (OA) geeignet? Dieser Frage ging nun ein Wissenschaftsteam aus China in einer Pilotstudie nach.
Ein Forschungsteam des Exzellenzclusters „Precision Medicine in Chronic Inflammation“ hat eine neue Population von Immunzellen entdeckt, die vermehrt bei Morbus Crohn vorkommt.
Infektionen mit Hepatis C und E sind so verbreitet, dass rein statistisch viele Menschen mit beiden Viren gleichzeitig infiziert sein müssten. Es werden aber nur sehr wenige solcher Fälle bekannt. Eine Vermutung, warum das so ist, hat ein Forschungsteam der Abteilung für Molekulare und Medizinische Virologie der Ruhr-Universität Bochum (RUB): Die…
Viele Krebsüberlebende sind auch Jahre nach der Behandlung durch eine schlechtere gesundheitsbezogene Lebensqualität (HRQoL) beeinträchtigt. Eine Studie aus San Francisco untersuchte nun, ob digitale Gesundheitstools wie Fitness-Tracker die HRQoL von Personen verbessern können, die aufgrund kolorektaler Karzinome (CRC) eine Therapie abgeschlossen…
Ist die laparoskopische radikale Resektion bei älteren Patienten mit Darmkrebs wirksam und sicher? Und welchen Einfluss hat sie auf gastrointestinale Funktionen? Diesen Fragen gingen nun Wissenschaftler aus China in einer Studie mit 122 Patienten nach.
Wie wirkt sich Bewegung auf die Lebergesundheit aus? Ein Tübinger Forschungsteam untersuchte nun in einer Studie an Mäusen, wie körperliche Aktivität einer Fettleber als Langzeitfolge durch Nahrungsüberschuss vorbeugen kann.
Helicobacter pylori ist einer der am weitesten verbreiteten bakteriellen Krankheitserreger und weltweit verantwortlich für jährlich hunderttausende Fälle von Magengeschwüren und Magenkrebs. Aufgrund von zunehmenden Resistenzen des Bakteriums gegen aktuell verfügbare und therapeutisch eingesetzte Antibiotika werden dringend neue Wirkstoffe benötigt.…
Die Anzahl an Lebensjahren, in denen ein Mensch Übergewicht auf die Waage bringt, hat höhere Aussagekraft für das Darmkrebsrisiko als eine einmalige Messung des Körpergewichts. Dies veröffentlichen nun Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). Im Vergleich zu Menschen, die ihr Leben lang Normalgewicht…
Sleeve-Gastrektomie und Magenbypass zählen zu den häufigsten bariatrischen Eingriffen. Im Vergleich der beiden Methoden zeigt der Magenbypass in einer Studie aus Michigan nun folgenden Vorteil: Im Anschluss können scheinbar mehr Patienten auf Medikamente verzichten.
Immer mehr Menschen leiden an chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, doch bislang ist unklar, wodurch diese Entzündungsreaktionen ausgelöst werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) haben jetzt einen Mechanismus aufgedeckt, der bei der Krankheit XLP2 ein problematisches Wechselspiel zwischen…
Bei Patienten mit Parkinson kann es zu gastrointestinalen Störungen wie Verstopfung kommen, die schon vor den klassischen motorischen Symptomen auftreten können. Ein Forschungsteam aus Deutschland verglich nun die eukaryotische Zusammensetzung der Mikrobiota zwischen Parkinsonpatienten und Gesunden.