Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) hat erstmalig die Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) als Darmkrebszentrum zertifiziert. Das Darmkrebszentrum ist zugehörig zum Onkologischen Spitzenzentrum des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg. Patienten werden am…
Wie wirksam und sicher ist die transarterielle Chemoembolisation (TACE) in Kombination mit Camrelizumab bei Patienten mit wiederkehrendem HCC (R-HCC) nach kurativer Resektion? Dieser Frage gingen nun Wissenschaftler aus China nach.
Weltweit ist eine zunehmende Inzidenz von Darmkrebs im jüngeren Alter zwischen 20 und 50 Jahren zu beobachten. Der interdisziplinäre Forschungsverbund „OUTLIVE-CRC - Verbesserung der Prognose und Lebensqualität junger CRC-Patientinnen und -Patienten: Tertiärprävention durch Multimarker-Modelle & ernährungsmedizinische Interventionen“ will Angebote…
Der menschliche Darm beherbergt ein ganzes Ökosystem von Bakterien, Pilzen, Viren und anderen Mikroorganismen. Mit bis zu zwei Kilogramm Gewicht ist diese Lebensgemeinschaft quasi ein Organ im Organ – und als solches in der Lage, die Gesundheit „seines“ Menschen zu beeinflussen. Neue Forschungen weisen dem Mikrobiom auch eine Rolle bei der…
Der Verzehr von rotem Fleisch birgt das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Doch wie sieht es mit dem Fleisch- und Wurstkonsum bei Patienten mit Darmkrebs im Stadium III aus? Ein Team aus den USA untersuchte bei diesen nun den Einfluss auf das Rezidiv- und Sterberisiko.
Forschende der Universitätsmedizin Göttingen entdecken neuen Therapieansatz bei Bauchspeicheldrüsenkrebs. Deutsche Krebshilfe förderte Projekt mit rund 556.000 Euro. Die Ergebnisse wurden in den Fachmagazinen Nature Cancer und Cancer Discovery veröffentlicht.
Für Zöliakie-Betroffene ist die Grundlage der Therapie eine strikt glutenfreie Diät (GFD). Wissenschaftler aus dem Iran untersuchten jetzt, wie sich ein gruppenbasiertes Schulungsprogramm durch einen Ernährungsberater auf gastrointestinale (GI) Symptome und Lebensqualität bei Patienten mit Zöliakie auswirkt.
Bei fortgeschrittenen Tumoren im Enddarm besteht die Gefahr, dass sie nach erfolgter Operation nach einiger Zeit wieder nachwachsen. Nur wenn der wiederkehrende Tumor durch eine Operation vollständig entfernt wird, besteht Aussicht auf Heilung. Der chirurgische Eingriff bei solchen Rezidiven ist meist hoch komplex und erfordert das Zusammenspiel…
Der Einfluss von Protonenpumpeninhibitoren (PPI) bei Zirrhose bleibt umstritten. In einer retrospektiven Studie fand nun ein Team der University of Pennsylvania, Philadelphia, heraus, dass die Einnahme von PPI bei Patienten mit Leberzirrhose das Risiko für Infektionen und Dekompensationen erhöht.
Präklinische, epidemiologische und kleine klinische Studien weisen auf antineoplastische Effekte von Grüntee-Extrakt (GTE) und seiner Hauptkomponente Epigallocatechingallat (EGCG) im Kolon und Rektum hin. Wissenschaftler aus Deutschland untersuchten nun, ob GTE kolorektalen Adenome vorbeugen kann.
Beeinflusst der Body-Mass-Index (BMI) das Ergebnis nach Ösophagektomie aufgrund von Krebs? Ziel dieser niederländischen Studie war es, den Zusammenhang zwischen präoperativem BMI und klinischen sowie onkologischen Ergebnissen nach dem Eingriff zu bestimmen.
Das Bakterium Escherichia coli kommt unter anderem im Darm des Menschen vor. Dort ist es harmlos, aber unter bestimmten Umständen kann es auch zum Krankheitserreger werden. Es kann Blasenentzündungen oder auch Blutvergiftungen hervorrufen. Ein Team von Forschenden um den RESIST-Professor Marco Galardini am TWINCORE hat gemeinsam mit Kolleginnen und…
Der Einfluss von Azetylsalizylsäure (ASS) auf Adenokarzinome des Magens ist bislang unklar. Ein Wissenschaftsteam aus Stockholm untersuchte nun, ob der ASS-Gebrauch das Langzeitüberleben nach einer Gastrektomie verbessern kann.
Damit sich Darmkrebs-Patienten schneller von einer Operation erholen, kann das Konzept „Enhanced Recovery after Surgery“ (ERAS) angewendet werden. Wissenschaftler aus den USA untersuchten nun den Zusammenhang zwischen dem ERAS-Programm und onkologischen Rückfällen sowie dem Überleben.
Ist die endoskopische retrograde Appendizitistechnik (ERAT) zur Behandlung von Patienten mit akuter unkomplizierter Appendizitis im Vergleich zur laparoskopischen (LA) und offenen Appendektomie (OA) geeignet? Dieser Frage ging nun ein Wissenschaftsteam aus China in einer Pilotstudie nach.