Curcumin ist ein Polyphenol, das aus dem Rhizom der Kurkumapflanze isoliert wird. Es wird nicht nur in der Küche verwendet, sondern kommt auch in der traditionellen chinesischen und ayurvedischen Medizin zum Einsatz. Präklinische und klinische Studien deuten darauf hin, dass Curcumin die Tumorprogression bei kolorektalen Karzinomen (KRK) hemmen…
Upadacitinib ist ein selektiver, reversibler Januskinase (JAK)-Inhibitor, der als Tablette oral appliziert wird. Seit April ist das Immunsuppressivum in Europa auch für die Behandlung von mittelschwerem bis schwerem Morbus Crohn zugelassen. Die Studien, die zur Zulassung führten, wurden nun im New England Journal of Medicine publiziert.
Ramucirumab ist ein monoklonaler Antikörper, der bislang als Zweitlinientherapie für die Behandlung von erwachsenen Patientinnen und Patienten mit einem fortgeschrittenen Adenokarzinom des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs in Kombination mit Paclitaxel oder als Monotherapie zugelassen ist. Möglicherweise könnte der VEGF-Inhibitor…
Für die Therapie des metastasierten Kolon- oder Rektumkarzinoms ist bislang unter anderem die Therapie mit Bevacizumab, einem monoklonalen Antikörper, zusammen mit 5-FU/Folinsäure zugelassen. Gemäß den vorläufigen Daten einer früheren Phase-2-Studie könnte die Zugabe von Bevacizumab auch zur Chemotherapie aus Trifluridin / Tipiracil wirksam sein.…
Die meisten Divertikel machen keine Beschwerden. Schätzungen zufolge haben etwa 60% der 60-Jährigen und 70% der 70-Jährigen Divertikel. Aufgrund von veränderten diätetischen Faktoren kann es allerdings zu Veränderungen des Mikrobioms und der mukosalen Schleimhautbarriere kommen, was letztlich inflammatorische Prozesse in Gang setzen kann. Eine…
Adipositas und Übergewicht sind etablierte Risikofaktoren für verschiedene Krebserkrankungen – darunter auch für Darmkrebs. Jüngsten systematischen Übersichten zufolge haben Personen mit Adipositas im Vergleich zu normalgewichtigen ein um etwa 30% höheres Risiko für ein kolorektales Karzinom (KRK). Da jedoch viele Patienten mit Darmkrebs vor der…
Die S2k-Leitlinie zur gastroösophagealen Refluxkrankheit wurde in diesem Jahr um das Thema der Eosinophilen Ösophagitis erweitert [1]. Professor Ahmed Madisch, der maßgeblich an der Leitlinie mitgewirkt hat, gab nun in seinem Vortrag auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) einen kurzen Überblick über die wichtigsten…
Bei Leberzellkrebs kann eine chirurgische Resektion oder eine Lebertransplantation helfen, allerdings kommen nur etwa 25 Prozent der Patientinnen und Patienten dafür überhaupt in Frage. Um das Überleben auch von Betroffenen zu verlängern, die nicht operiert werden können, stehen unterschiedliche minimalinvasive Techniken zur Verfügung, wie etwa die…
Sind Patienten von symptomischen Gallensteinen betroffen, leiden sie häufig unter Schmerzen, Übelkeit oder Verdauungsschwierigkeiten. Abhilfe schafft hier die Entfernung der Gallenblase, die Cholezystektomie. Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass das Risiko einer Nierenkrebsdiagnose nach einer Cholezystektomie erhöht ist. Dabei sind jedoch…
Da Plattenepithelkarzinome des Ösophagus häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert werden, ist die Prognose schlecht. Hinzu kommt, dass es für die Erstlinienbehandlung nur wenige Therapieoptionen gibt. In früheren Studien hat der monoklonale Anti-PD-1-Antikörper Tislelizumab bei bereits behandelten Patienten mit…
Im vergangenen Jahr ist die überarbeitete S2k-Leitlinie zu Helicobacter pylori und der gastroduodenalen Ulkuskrankheit erschienen. Nun stellte Dr. med. Kerstin Schütte in einem Vortrag auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin noch einmal die wichtigsten Neuerungen der Leitlinie vor und verriet, was sich durch die…
Magenkrebs verläuft häufig tödlich. Die relativen 5-Jahres-Überlebensraten liegen bei etwas über 30%. Damit haben sich die Überlebensaussichten in den letzten Jahren zwar verbessert, dennoch bleibt die Prognose ungünstig. Auch weil sich viele Betroffene zum Zeitpunkt der Diagnosestellung bereits in einem metastasierten Stadium befinden. Nun gelang…
Es gilt als erwiesen, dass eine neoadjuvante Therapie die Überlebensrate von Patientinnen und Patienten mit Ösophaguskarzinom wirksam verbessert. Dagegen herrscht bei der Frage nach der optimalen neoadjuvanten Therapiestrategie bislang eine große Kontroverse. Nun liegen neue Ergebnisse aus einer systematischen Übersichtsarbeit vor.
Etwa 7200 Personen erkranken pro Jahr neu an Speiseröhrenkrebs (Krebsregisterdaten; Stand: 2018). Dabei entwickeln Männer statistisch gesehen etwa drei- bis viermal so häufig ein Ösophaguskarzinom wie Frauen.
Dieser Übersichtsartikel informiert Sie über Risikofaktoren, Prognose, diagnostische Methoden sowie Strategien zur Behandlung von…
Tumore der Gallenwege sind zwar selten, haben jedoch eine schlechte Prognose. Die Standardbehandlung bei fortgeschrittenem Gallengangskrebs ist seit über zehn Jahren eine Chemotherapie mit Gemcitabin und Cisplatin. Bislang gibt es kaum Fortschritte in der Therapie – auch weil bspw. eine Monotherapie mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren nur mit einer…