Bei kaum einer Erkrankung war das Tempo hinsichtlich neuer Therapien in den vergangenen Jahren ähnlich hoch wie bei den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED). Und auch in diesem Jahr erhielten bereits einige neue Wirkstoffe eine Zulassung. Was diese können und welche Substanz wann indiziert ist, erläuterte Prof. Dr. med. Britta Siegmund…
Besteht der Verdacht auf eine Zöliakie, so werden zunächst die Gewebstransglutaminase-IgA-Antikörper und das Gesamt-IgA (Immunglobulin A) im Blut bestimmt. Dieser Antikörpertest ist in der Regel ausreichend, um eine Zöliakie festzustellen bzw. auszuschließen. Die endgültige Absicherung der Diagnose erfolgt dann durch eine Dünndarmbiopsie.
Derzeit wird die weltweite Prävalenz der nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD) auf etwa 30% geschätzt – Tendenz steigend. Es besteht daher ein dringender Handlungsbedarf. Prof. Dr. Dr. med. Frank Tacke von der Charité Universitätsmedizin Berlin berichtete auf der Jahrestagung der DGVS über die wichtigsten neuen Erkenntnisse bei den…
Auf dem Gebiet der gastrointestinalen Onkologie gab es in den vergangenen Monaten zahlreiche Studien, die wichtige Therapieerkenntnisse lieferten. Auf der diesjährigen DGVS-Tagung fasste Prof. Dr. med. Matthias P. Ebert vom Universitätsklinikum Mannheim nun die wichtigsten neuen Erkenntnisse zusammen.
Warum werden immer mehr Patienten mit einer Hepatitis diagnostiziert? Gibt es EXIT-Strategien? Und welche neuen Therapien zur Behandlung der Virushepatitis befinden sich in der Pipeline?
Dupilumab ist seit Anfang 2023 auch zur Behandlung von eosinophiler Ösophagitis (EoE) zugelassen, sofern die Beschwerden der Patienten unter konventioneller medikamentöser Therapie nicht ausreichend gelindert werden können. Die Zulassungsstudie hatte zuvor ergeben, dass etwa 60% der Patienten, die einmal wöchentlich 300 mg Dupilumab erhalten, eine…
Die Prognose und der Erfolg der systemischen Therapie des hepatozellulären Karzinoms (HCC) wird durch den Grad der Leberfunktionsstörung bedingt, die aus der zugrunde liegenden Lebererkrankung resultiert. So war ein HCC mit einem Child-Pugh Stadium B lange mit einem schlechteren Überleben verbunden als unter einem Child-Pugh Stadium A. Mit dem…
Ein Dünndarmverschluss kann ein lebensbedrohlicher Notfall sein. Nicht selten wird noch in der Notaufnahme mit der Therapie begonnen. Ist der Darm nicht vollständig verschlossen, kommen zunächst konservative Therapiemöglichkeiten zum Einsatz. Kann die Blockade damit nicht gelöst werden, ist ein operativer Eingriff erforderlich.
Neue Bluttests zur Früherkennung von Krebs werden derzeit intensiv beworben und auch als zusätzliche Versicherungsleistung angeboten. Zwar sind diese Tests vielversprechend, allerdings fehlen bisher belastbare Daten über ihren tatsächlichen Nutzen. Expertinnen und Experten für Krebserkrankungen aus den wissenschaftlichen medizinischen…
Bei der Behandlung der nichtalkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD) könnte resistente Stärke als Präbiotikum künftig eine wichtige Rolle spielen. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass eine speziell abgestimmte Ernährungsform mit resistenter Stärke nicht nur das Darmmikrobiom positiv beeinflusst, sondern auch zu einer Linderung des…
Zum ersten Mal zeigen Forschende von Helmholtz Munich und der Technischen Universität Dresden (TU Dresden) nun, dass Vorhersagen basierend auf künstlicher Intelligenz (KI) vergleichbare Ergebnisse, wie klinische Tests an Biopsien von Patient:innen mit kolorektalem Karzinom liefern können.
Wordley Calvo Stock/stock.adobe.com – Stock photo. Posed by a model.
Durch die zunehmende Anerkennung der bidirektionalen Kommunikation zwischen Darm und Gehirn werden Überlegungen laut, dass psychologische Therapien positive Auswirkungen auf die Krankheitsaktivität von Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) haben könnten.
In den letzten Jahren hat sich die Therapielandschaft des hepatozellulären Karzinoms (HCC) stark erweitert – und sie könnte bald weiter anwachsen. Vor Kurzem wurden die Ergebnisse der Phase-3-Studie CARES-310 publiziert, in der die Wirksamkeit des PD-L1-Inhibitors Camrelizumab in Kombination mit dem VEGFR2-gerichteten Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI)…
Ein an der Universitätsmedizin Augsburg entwickeltes Verfahren erlaubt es, die Aggressivität bestimmter Tumoren mit großer Sicherheit einzuschätzen. Mit der einfachen und äußerst kostengünstigen Methode lässt sich etwa eine Verlaufsprognose für Magen- oder Dickdarmkrebs abgeben. Gerade bei Magentumoren war die Beurteilung bislang schwierig.
Die S3-Leitlinie zum exokrinen Pankreaskarzinom wird derzeit überarbeitet. Nun wurde die Konsultationsfassung veröffentlicht. Kommentare, Hinweise und Verbesserungsvorschläge zu den Inhalten dieser Leitlinie können bis zum 28.09.2023 eingesendet werden.