Das in Kurkuma enthaltene Polyphenol Kurkumin, hat Studien zufolge eine antioxidative und entzündungshemmende Wirkung bei verschiedenen stoffwechselassoziierten Erkrankungen. Die Studienlage zu einer möglichen hepatoprotektiven Wirkung von Kurkumin ist allerdings widersprüchlich.
Die Inzidenz und Prävalenz der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) nimmt weltweit ständig zu – insbesondere in den Regionen mit einem westlichen Lebensstandard. [1] Seit vielen Jahren postuliert man daher, dass die Ernährung eine große Rolle in der Pathogenese der CED spielt.
Professor Axel Dignaß sprach im Rahmen des 129. Kongresses der…
Signale aus dem Darm können Erkrankungen des Gehirns steuern, indem der Darm und das Gehirn intensiv miteinander kommunizieren. Zudem steht eine Dysbiose des Darmmikrobioms nachweislich in Korrelation mit zahlreichen psychischen Störungen wie bspw. Depressionen. Forschende aus China vermuteten nun auch eine Verbindung zwischen der Darmmikrobiota…
Seit den 1980er Jahren ist die Inzidenz der Zöliakie in den westlichen Nationen deutlich gestiegen. [1] Dabei hat sich im Laufe der Jahrzehnte das klinische Bild der Erkrankung gewandelt. Während das Bild des Kleinkindes mit den typischen Malabsorptionszeichen immer seltener werde, habe man es bei der Mehrzahl der Patientinnen und Patienten vor…
Warum ist die Therapie von Patientinnen und Patienten mit Morbus Crohn so komplex? Wann ist eine Operation indiziert und welche medikamentösen Möglichkeiten, bzw. Wirkmechanismen stehen derzeit zur Verfügung?
Diesen Fragen gehen Professorin Tanja Kühbacher, Chefärztin für Gastroenterologie und Innere Medizin und Professor Jörg-Peter Ritz, Chefarzt…
Derzeit gibt es einige Studien, die sich mit der Frage, befassen, inwiefern sich eine neoadjuvante Chemotherapie auf die Ergebnisse von Patientinnen und Patienten mit Darmkrebs auswirkt. Aber auch eine Prähabilitation vor einer Resektion könnte das Ergebnis begünstigen.
Warum ist die Therapie von Patientinnen und Patienten mit Morbus Crohn so komplex? Wann ist eine Operation indiziert und welche medikamentösen Möglichkeiten, bzw. Wirkmechanismen stehen derzeit zur Verfügung?
Diesen Fragen gehen Professorin Tanja Kühbacher, Chefärztin für Gastroenterologie und Innere Medizin und Professor Jörg-Peter Ritz, Chefarzt…
Etwa der Hälfte aller Betroffenen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) erhalten ihre Diagnose vor einem Alter von 33 Jahren – und damit auch in ihren reproduktiven Jahren. Viele Patientinnen sind in Sorge, dass sich die Erkrankung negativ auf ihre Fruchtbarkeit auswirkt. Bislang ist die Studienlage hierzu jedoch widersprüchlich.
Eine Gewichtsabnahme verringert nachweislich das Leberfett bei Patientinnen und Patienten mit einer nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD). Möglicherweise könnte insbesondere die Methode des Intervallfastens bei den Betroffenen wirksam und langfristig zu einer Gewichtsreduktion führen, da die Fettspeicherung während des Tages zunimmt und…
Eine Pouchitis kennzeichnet sich u.a. durch Inkontinenz, imperativen Stuhlgang und Fieber. Studien zufolge leiden etwa die Hälfte aller Patienten mit Colitis ulcerosa (CU), die sich einer Proktokolektomie mit ileonaler Pouch-Anlage unterzogen haben, anschließend an einer Pouchitis. Etwa 20% dieser Patienten entwickeln eine chronische Pouchitis.…
Bei Darmkrebs-Operationen gibt es einen positiven Zusammenhang zwischen der Leistungsmenge und der Behandlungsqualität – sowohl auf der Krankenhausebene als auch auf der Ebene der Ärztinnen und Ärzte. Auch für die Kombination der Leistungsmenge von Krankenhaus und Ärztin oder Arzt kann aus den vorliegenden Studien ein Zusammenhang zwischen einer…
Die operative Entfernung des Tumors ist der wichtigste Bestandteil bei der Behandlung von Magenkrebs. Für die Operation stehen dabei zwei unterschiedliche Methoden zur Verfügung: die offene distale Gastrektomie (ODG) und die minimal-invasive laparoskopische distale Gastrektomie (LADG). Bislang gab es allerdings keine Langzeitstudien, die die beiden…
Wie häufig sind kolorektale Karzinome (KRKs) in Deutschland? Welche Risikofaktoren sind bekannt? Und welche Prognose haben Patientinnen und Patienten mit Darmkrebs?
Dieser Übersichtsartikel fasst die wichtigsten Informationen zum Thema Darmkrebs zusammen und informiert über Diagnosemöglichkeiten sowie aktuelle Therapiestrategien.
Karzinome der Bauchspeicheldrüse haben eine schlechte Prognose – auch weil sie in vielen Fällen resistent gegenüber einer Behandlung sind. Die molekularen Ursachen für die Therapieresistenzen sind bislang noch weitgehend unbekannt. Eine Gruppe von Forschenden aus Minnesota, USA, untersuchte nun epigenetische und transkriptionelle Mechanismen, die…
Plattenepithelkarzinome als auch Adenokarzinome des Ösophagus werden häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt – auch weil es bislang keine Vorsorgeuntersuchungen gibt. Eine gastrointestinale Endoskopie durchzuführen, wäre in der Breite schlicht nicht leistbar. Chinesische Forschende entwickelten nun ein Verfahren, das auf…