Ein internationales Team um Forschende des Exzellenzclusters PMI hat Biomarker gefunden, die am Anfang einer anti-TNF-Alpha-Therapie anzeigen, ob diese anschlagen wird.
Inwieweit eine Metabolismus-assoziierte Fettlebererkrankung (MAFLD) zur Entwicklung einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) beitragen könnte, ist nicht ausreichend geklärt. Eine prospektive Kohortenstudie bestätigt nun einen Zusammenhang.
Der Wissenspodcast informiert über die chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, über das Kurzdarmsyndrom oder komplexe, Crohn-assoziierte perianale Fisteln. Ein Moderator und zwei ExpertInnen widmen sich spezifischen Themen und verknüpfen diese mit dem Praxisalltag.
Die kurzkettige Fettsäure Butyrat wirkt antientzündlich und stabilisiert die epitheliale Barrierefunktion des Darms. Über ihre Effektivität bei pädiatrischen Populationen mit chronisch-entzündlicher Darmerkrankung (CED) lagen bisher noch keine Studien vor.
Epidemiologische und experimentelle Studien haben einen Zusammenhang zwischen Ernährung und Colitis ulcerosa (CU) nachgewiesen. Eine kanadische Studie untersuchte nun im Detail den Einfluss der Ernährung auf das Metabolom bei CU-Patienten.
Während bei erwachsenen Patienten mit chronisch-entzündlicher Darmerkrankung (CED) bereits einige Studien zur Behandlung mit Biologika wie Vedolizumab vorliegen, gibt es hingegen bei Kindern mit CED bislang kaum Daten hierzu.
Eine Meta-Analyse von 31 randomisierten, kontrollierten Studien (RCTs) ergab, dass Curcuma eine gute klinische Wirksamkeit in der Behandlung von Psoriasis, Colitis ulcerosa (CU) und rheumatoider Arthritis zeigt.
ABX464 (Obefazimod) ist ein niedermolekulares Molekül, welches in den Immunzellen zur Bildung einer besonderen microRNA, nämlich miR-124, führt. miR-124 wiederum reguliert proinflammatorische Botenstoffe wie z.B. TNF-alpha, Interleukin-6 und Interleukin-17 herunter und vermittelt so eine antientzündliche Wirkung.
Der Vergleich einer Stuhltransplantation mit einer Glukokortikoid-Therapie bei Patientinnen und Patienten mit Colitis ulcerosa (CU) zeigt eine vergleichbar gute Wirksamkeit. Unter der fäkalen Mikrobiota-Transplantation (FMT) traten jedoch weniger unerwünschte Ereignisse auf.
Jüngste Fallberichte deuteten darauf hin, dass die Therapie mit Anti-Tumor-Nekrose-Faktor (anti-TNF) das Risiko einer Psoriasis bei Patientinnen und Patienten mit einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) erhöht. Eine Metaanalyse findet hierfür keine Evidenz.
Bei der Ursache chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen (CED) spielen Umweltfaktoren ebenso eine Rolle wie genetische. Einige umweltbedingte Einflüsse scheinen, weitgehend unabhängig von genetischen Einflüssen, mit einer späteren CED-Diagnose assoziiert zu sein.
Eine Kohortenstudie gibt Aufschluss über Langzeittrends und Faktoren, welche die Rate an Schwangerschaften bei Frauen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) beeinflussen.
1,5 Millionen Menschen in Deutschland sind von Schuppenflechte betroffen, einer chronischen entzündlichen Erkrankung der Haut und bisweilen auch der Gelenke und anderer Organe. Eine jüngst veröffentlichte Studie des Lehrstuhls für Epidemiologie der Universität Augsburg in der Zeitschrift JAMA Dermatology zeigt nun auf, dass eine Ursache für das…
Mit der Frage, ob Frauen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen ein erhöhtes Risiko für Schwangerschaftskomplikationen haben, haben sich Wissenschaftler um Zahid Ijaz Tarar von der University of Missouri School of Medicine in Columbia befasst.