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Chronisch entzündliche Darmerkrankungen im Chip-Modell

Das Forschungsprojekt von Dr. Johannes Stallhofer vom Universitätsklinikum Jena wird mit dem Hermann-Strauß-Stipendium der Deutschen Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung gefördert. Der Magen-Darm-Spezialist arbeitet an der Etablierung eines menschlichen Darmchips, der chronisch entzündliche Darmerkrankungen nachbilden und so zur Erforschung…

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Wie aus chronischer Darmentzündung Krebs entstehen kann

Ein Kieler Forschungsteam des Exzellenzclusters „Precision Medicine in Chronic Inflammation“ hat einen neuartigen Mechanismus gefunden, der die DNA-Reparatur bei Menschen mit chronischen Darmentzündungen stören und so zu Darmkrebs führen kann.

Lonely young woman feeling depressed and stressed sitting head in hands in the dark bedroom, Negative emotion and mental health concept
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CEDAngst und Depression stärker verbreitet als bislang angenommen

Bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) spielt auch die Psyche eine wichtige Rolle. Sekundäre Folgen wie Angststörung und Depression dürfen nicht unterschätzt werden. Denn eine aktuelle Metaanalyse weist nun darauf hin, dass die Psyche der Betroffenen deutlich mehr leidet als bislang angenommen, vor allem bei Frauen.

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CED und DarmkrebsrisikoWelche Prognosefaktoren gibt es?

Patienten mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung (CED) haben ein erhöhtes Darmkrebsrisiko. Doch welche Prognosefaktoren gibt es für eine fortgeschrittene kolorektale Neoplasie bei CED-Patienten? Dieser Frage ging ein Team aus den Niederanden in einer systematischen Übersicht und Metaanalyse nach.

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CEDKonsens und Dissens bezüglich Clostridium-difficile-Infektionen

Clostridium-difficile-Infektionen (CDI) sind bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) ein Risikofaktor für eine erhöhte Morbidität und Mortalität. Einen international akzeptierten Konsens zu Diagnostik und Therapie der CDI bei CED gibt es bislang nicht. Daran ändert auch ein aktueller Versuch, einen solchen Konsens zu schaffen, nichts.

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Colitis ulcerosaAnaerob produziertes Stuhltransplantat ermöglicht häufig Remissionsinduktion

Die meisten darmbesiedelnden Bakterien sind Anaerobier. Da liegt es nahe, die Stuhlpräparation für den fäkalen Mikrobiomtransfer (FMT) anaerob durchzuführen, um Anaerobier zu schützen und so die Effektivität zu erhöhen – mit Erfolg, wie eine Studie aus Australien mit Patienten mit Colitis ulcerosa (CU) zeigt.

Thieme Case Report 2018
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Kasuistik30-Jähriger mit anti-TNF-alpha-refraktärer Colitis ulcerosa

Bei dem 30-Jährigen wurde im 15. Lebensjahr ein Morbus Bechterew (HLA-B27-positiv) diagnostiziert, der bei schwerem Verlauf mit unterschiedlichen TNF-alpha-Inhibitoren therapiert wurde. Unter der zunächst applizierten Infliximab-Therapie kam es zu einer allergischen Reaktion, sodass auf Adalimumab, dann im weiteren Verlauf bei V.a.…

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KasuistikTofacitinib bei Steroid- und Azathioprin-refraktärer Colitis ulcerosa

Eine 47-jährige Patientin (168 cm, 81 kg) kaukasischer Herkunft mit steroidrefraktärem Verlauf einer Colitis ulcerosa, inkomplettem bzw. verzögertem Ansprechen auf Ciclosporin und Rezidiv unter einer Erhaltungstherapie mit Azathioprin zeigte bereits 14 Tage nach Einschluss in die OCTAVE-Studie ein rasches klinisches und endoskopisches Ansprechen.…