Die Entfernung von Leukozyten aus dem Blut soll die Entzündungslast bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) ohne Risiko von medikamentenbedingten Nebenwirkungen senken. Eine retrospektive Studie zeigt, dass bei Colitis ulcerosa (CU) am ehesten jüngere Patienten mit einer erst kurz andauernden Erkrankung, die bisher keine…
Ärzte behandeln nicht nur Krankheiten und Symptome, sondern sind oftmals auch eine mentale Stütze für ihre Patienten. Doch wer kümmert sich um die Psyche der Ärzte selbst? In Zeiten, in denen Burnout-Syndrome bei medizinischem Personal immer häufiger werden, hat eine Studie aus den USA versucht, Ärzte im Alltag zu unterstützen.
Mit einer chronischen Erkrankung wie einer entzündlichen Darmerkrankung (CED) müssen die Patienten lebenslang umgehen. Für das Coping ist es wichtig, die Erkrankung und ihren Verlauf zu verstehen. Wie gut dieses Wissen bei Patienten ist, soll mit einem neuen Instrument, dem IBD-KNOW, besser überprüft werden können als bisher.
Ein höherer Joghurtkonsum könnte das Darmkrebsrisiko verringern. Dazu gibt es bislang allerdings nur wenige Untersuchungen. Eine neue Studie ermittelte jetzt den Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Joghurt und dem Risiko für Darmkrebsvorstufen.
Effektive Therapien mit direkt antiviral wirksamen Medikamenten (DAA) scheinen es möglich zu machen, auch Organe von Spendern mit Infektionskrankheiten wie Hepatitis C zu transplantieren. Das legt jetzt zumindest das Ergebnis einer Studie nahe, in der bei Empfängern von Herz- oder Lungentransplantaten infizierter Spender keine negativen Folgen…
Wie Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Cancer berichten, verringert eine gute Herz-Kreislauf-Fitness das Risiko für Darm- und Lungenkrebs und senkt bei Patienten mit entsprechender Diagnose das Sterberisiko.
Ob eine Helicobacter-pylori(HP)-Infektion einen Einfluss auf die Krankheitsschwere von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) hat, wird kontrovers diskutiert. Dagegen spricht eine retrospektive multizentrische Kohortenstudie aus Japan, die keinen relevanten Effekt einer HP-Eradikation auf die Krankheitsschwere von CED fand.
Magenbypass bereits bei Jugendlichen? Keine einfache Entscheidung, handelt es sich doch um eine einschneidende OP mit lebenslangen Folgen. Warum eine frühe OP jedoch gerade im Jugendalter schon vorteilhaft sein könnte, zeigt jetzt die Studie eines Forscherteams aus Colorado.
Der myelosuppressive Effekt von Thiopurinen kann den Einsatz dieser Substanzen bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) einschränken. Der Effekt entsteht durch Metaboliten des enzymatischen Abbaus von Thiopurinen durch die Thiopurine-S-methyltransferase (TPMT). Eine pharmakogenetische Testung zeigt, dass europäische Patienten…
Die Zöliakieprävalenz ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Doch die genannten Umweltfaktoren in der vorhandenen Literatur liefern hierfür keine zufriedenstellende Erklärung. Daher haben nun amerikanische Wissenschaftler bei Kindern untersucht, ob 9 bestimmte Faktoren mit dem Zöliakieausbruch assoziiert sind.
Epidemiologische Studien haben gezeigt, dass eine chronische Inflammation mit einem erhöhten Risiko für ein Prostatakarzinom (PCa) assoziiert ist. Das betrifft auch Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, wie eine retrospektive Kohortenstudie zeigt.
Schon länger ist die häufige Verschreibung von Magensäureblockern umstritten. Jetzt sind Wissenschaftler auf eine neue Nebenwirkung gestoßen: Die Mittel führen offenbar zu mehr Allergien.
Erst vor Kurzem haben wir darüber berichtet, dass Adipositas mit einem geringeren Volumen an grauer Hirnsubstanz zusammenhängt. Jetzt fanden Wissenschaftler zudem heraus, dass die Abnahme der grauen Substanz bei Männern größer zu sein scheint als bei Frauen.
Es gibt Hinweise, dass ein Vitamin-D-Mangel bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) relevant ist. Kyong Ho Ko und Kollegen vom Paik-Universitätshospital in Seoul, Korea, fanden bei ihren Patienten tatsächlich extrem häufig eine Vitamin-D-Defizienz, konnten allerdings nur bei einem Teil auch eine Assoziation des Vitamin-D-Status mit der…
Forscher der Universität Greifswald haben herausgefunden, dass die Bauchspeicheldrüse im Vergleich zu anderen Einflussfaktoren viel stärker über den Darm wacht – zumindest was die Zusammensetzung der Bakterienbesiedelung betrifft. Vor allem eine verminderte Elastase-Konzentration hat scheinbar größere Auswirkungen.