CED: Genvarianten erhöhen Myelosuppressionsrisiko unter Thiopurin-Therapie
Mopic - Fotolia.com (Symbolbild)
Der myelosuppressive Effekt von Thiopurinen kann den Einsatz dieser Substanzen bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) einschränken. Der Effekt entsteht durch Metaboliten des enzymatischen Abbaus von Thiopurinen durch die Thiopurine-S-methyltransferase (TPMT). Eine pharmakogenetische Testung zeigt, dass europäische Patienten NUDT15-Varianten des Enzyms aufweisen, die besonders häufig mit der Thiopurin-induzierten Myelosuppression (TIM) einhergehen.
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