Ist bei Patienten mit hohem Risiko für Darmkrebsmetastasen im Peritoneum eine zweite chirurgische Exploration mit anschließender hyperthermer intraperitonealer Chemotherapie (HIPEC) vorteilhaft? Dieser Frage gingen nun Wissenschaftler aus Frankreich in einer Phase-3-Studie nach.
Haben Patienten mit Adipositas, die sich einem bariatrischen Eingriff unterziehen, einen Mortalitätsvorteil? Diesen Zusammenhang untersuchten nun kanadische Wissenschaftler in einer bevölkerungsbasierten Kohortenstudie.
Krebserkrankungen schon Jahre vor dem Ausbruch zu erkennen, wäre ein großer Gewinn. Mittels eines neuen nicht invasiven Tests kann Krebs möglicherweise bis zu vier Jahre früher als mit der Standarddiagnostik entdeckt werden. Das legen zumindest die Ergebnisse von Wissenschaftlern aus China nahe.
Nach neuesten Erkenntnissen gibt es eine Verbindung zwischen chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Parkinson. Jetzt untersuchten Wissenschaftler aus Taiwan den Zusammenhang zwischen CED und Demenz.
Zum Effekt von Metformin auf das Risiko für Speiseröhrenkrebs bei Patienten mit Typ-2-Diabetes erzielten bisherige Studien unterschiedliche Ergebnisse. Eine aktuelle Metaanalyse kommt nun zu dem Schluss, dass Metformin das Risiko nicht reduzieren kann.
Kontrovers ist, ob Hemmer des Angiotensin-Converting-Enzyms (ACE) und Angiotensin-Rezeptor-Blocker das Darmkrebsrisiko beeinflussen. Jetzt bestimmten Wissenschaftler aus Hongkong den Zusammenhang zwischen dem Gebrauch dieser Medikamente und dem Risiko für kolorektale Karzinome nach negativer Koloskopie.
In den USA gibt es bislang nur wenige Daten zur Prävalenz der gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD). Wissenschaftler nahmen sich dem nun an und bestimmten die GERD-Prävalenz samt PPI-refraktärer Symptome.
Die Therapie mit Trastuzumab-Deruxtecan führte bei Patienten mit HER2-positivem Darmkrebs in einer offenen Phase-2-Studie im Vergleich zur Standardbehandlung zu signifikanten Verbesserungen des Ansprechens und Gesamtüberlebens.
Bei Patienten mit akuter Pankreatitis bleiben die Amylase-Werte im Serum häufig über mehr als eine Woche erhöht. Diese Studie untersuchte nun Merkmale von Patienten mit anhaltender Hyperamylasämie sowie deren Prognose inklusive Rückfälle.
Patienten mit akuter Appendizitis, die über 40 Jahre alt sind, haben im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung scheinbar ein 10-fach höheres Risiko für rechtsseitigen Darmkrebs. Das fanden nun Wissenschaftler aus Großbritannien in einem systematischen Review heraus.
Erhalten Patienten mit Typ-2-Diabetes zusätzlich eine Darmkrebsdiagnose, kommt eine noch größere Last auf sie zu. Doch scheinbar führt eine gute Adhärenz zur Diabetestherapie zu einem längeren Überleben.
Eine bevölkerungsbasierte Kohortenstudie aus Schweden legt nahe, dass eine Zöliakie-Diagnose im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung mit einem geringen, aber statistisch signifikant erhöhten Mortalitätsrisiko assoziiert ist. Hierzu glichen Wissenschaftler die Daten von ESPRESSO (Epidemiology Strengthened by histoPathology Reports in Sweden) mit den…
Körperliche Aktivität nimmt bei verschiedenen Krebserkrankungen Einfluss auf die Lebensqualität. Bei Langzeitüberlebenden von Darmkrebs ergab nun eine Kohortenstudie, dass vor allem körperliche Aktivität nach der Diagnose die Lebensqualität der Patienten verbessert.
Das Management von Morbus-Crohn-Patienten mit perianalen Läsionen ist eine Herausforderung. Wissenschaftler aus Frankreich untersuchten nun die Wirksamkeit des monoklonalen Antikörpers Vedolizumab.
Bei metastasiertem HER2-positiven Magenkrebs könnte das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat aus Trastuzumab und Deruxtecan vorteilhaft sein. Die Ergebnisse einer offenen Phase-2-Studie zeigen inwiefern.