Patienten mit Morbus Crohn scheinen auf lange Sicht von einer frühen tiefen Remission zu profitieren: Denn eine retrospektive Auswertung von Follow-up-Daten der Phase-3-Studie CALM zeigt, dass sich das Progressionsrisiko langfristig durch eine frühzeitige Unterdrückung von Entzündungsprozessen verringern lässt.
Zusätzliches Cetuximab zur Standardchemotherapie scheint bei Patienten mit Pankreaskrebs keinen Vorteil zu bringen. Zu diesem Ergebnis kamen nun deutsche Wissenschaftler in einer Metaanalyse.
Schwierigkeiten beim Stuhlgang treten bei Kindern häufig auf. Steckt eine Obstipation dahinter, könnte ein Ballaststoffmangel dahinterstecken. Doch ist das tatsächlich so? Diese Frage untersuchten nun britische Wissenschaftler.
Die Zahl der Leberkrebsfälle steigt weltweit weiter an. Das stellten Wissenschaftler aus China anhand von Daten der Global Burden of Disease Study von 1990 bis 2017 fest. Dabei scheinen vor allem Männer über 60 betroffen zu sein.
Personalisierte Therapie versus Standardbehandlung: Wissenschaftler aus Deutschland und den USA untersuchten bei Patienten mit metastasiertem kolorektalen Karzinom (mCRC), welche Auswirkungen eine personalisierte Therapie auf die Lebenserwartung haben kann.
Pfefferminzöl wird zur Behandlung des Reizdarmsyndroms häufig eingesetzt, auch wenn Nachweise zur Wirksamkeit aus qualitativ hochwertigen Studien fehlen. Daher untersuchten niederländische Wissenschaftler die Wirksamkeit und Sicherheit von zwei Pfefferminzöl-Formulierungen in einer randomisierten, placebokontrollierten Studie.
Auch wenn die nicht alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) bereits mit dem Risiko für Brustkrebs in Verbindung gebracht wurde, bleibt der tatsächliche Zusammenhang unklar. Jetzt untersuchten Wissenschaftler aus Korea den Zusammenhang zwischen dem Fettleberindex (FLI) – einer nicht invasiven Methode, um NAFLD vorherzusagen – und dem…
Der Gebrauch von Protonenpumpeninhibitoren (PPI) wurde bei Erwachsenen bereits mit einem erhöhten Frakturrisiko in Verbindung gebracht. Doch wie sieht es bei Kindern aus, bei denen ein Verschreibungstrend zugunsten von PPI zu verzeichnen ist? Das untersuchten nun Wissenschaftler aus Stockholm in einer landesweiten Kohortenstudie.
Obwohl bariatrische Eingriffe effektiv gegen morbide Adipositas sind, bleibt der Zusammenhang zwischen einer Adipositas-OP und dem Risiko für Darmkrebs umstritten. Eine retrospektive Kohortenstudie aus Frankreich weist jetzt auf ein vermindertes Darmkrebsrisiko nach einem solchen Eingriff hin.
Eine Zöliakie kann sich nicht nur durch Verdauungsbeschwerden bemerkbar machen. Es gibt Hinweise darauf, dass auch epileptische Anfälle als Symptom auftreten können. Eine neue Studie deutet jetzt auf ein erhöhtes Epilepsie-Risiko bei Kindern und Jugendlichen mit Zöliakie hin.
Ist die präoperative Radiochemotherapie bei resektablem und grenzwertig resektablem Pankreaskarzinom vorteilhaft? Dieser Frage gingen Wissenschaftler aus den Niederlanden nach.
Ibuprofen wirkt sich wohl stärker auf die Leber aus als bisher angenommen. Das berichten jetzt Wissenschaftler aus Kalifornien, die Mäusen das Schmerzmittel in moderater Dosis über 7 Tage verabreichten.
In einer landesweiten Studie in Schweden war die Einnahme von niedrigdosierter Azetylsalizylsäure (ASS) bei Patienten mit chronischer Hepatitis-B- oder -C-Infektion mit einem geringeren Risiko für Leberkrebs assoziiert.
Die Entfernung des Blinddarms ist ein Routine-Eingriff. Doch welche Methode schneidet besser ab: die laparoskopische oder die offene Appendektomie? Jetzt verglichen Wissenschaftler aus Japan die beiden Methoden hinsichtlich postoperativer Outcomes bei Kindern.
Kann eine akute Pankreatitis als früher Marker für Pankreaskrebs herangezogen werden? Genau das untersuchte eine Kohortenstudie mit Patienten aus Dänemark und den USA.