Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt bei Kindern mit akutem Durchfall die Gabe von 20 mg Zink pro Tag über einen Zeitraum von 10–14 Tagen. In früheren Studien nahmen dadurch Diarrhöen ab, Erbrechen jedoch zu. In einer randomisierten multizentrischen Studie wurden jetzt niedrigere Zinkdosen untersucht.
Patienten mit Darmkrebs, die viel Kaffee trinken, profitieren scheinbar davon: Denn eine neue Studie kommt zu dem Ergebnis, dass ein hoher Konsum von Kaffee bei Betroffenen das Progressionsrisiko vermindert und das Leben insgesamt verlängert.
Seit Beginn der Corona-Pandemie gab es in den USA signifikant mehr Patienten mit komplizierter Appendizitis. Das zeigt nun das Ergebnis einer Studie aus Massachusetts.
Haarfärbemittel stehen unter dem Verdacht, dass sie Krebs auslösen könnten. Laut einer aktuellen Studie muss man sich jedoch weitgehend keine Sorgen machen.
Immunsupprimierte Patienten haben ein erhöhtes Risiko für eine kompliziert verlaufende Divertikulitis. Jetzt kommt eine Studie zu dem Ergebnis, dass für diese Patienten mit Blick auf die Mortalität eine elektive Darmresektion verstärkt in Betracht gezogen werden sollte.
Wie beeinflussen die Faktoren Rauchen, Alkohol und Ernährung das Magenkrebsrisiko? Und wie wirken sich diese Faktoren auf die Effekte von Nahrungsergänzungsmitteln aus? Diesen Fragen gingen nun Wissenschaftler aus China in einer sekundären Analyse der Shandong-Intervention-Studie nach.
Bei Kindern mit unkomplizierter Appendizitis scheinen Antibiotika zwei Drittel der Operationen vermeiden zu können. Das legt nun das Ergebnis einer Interventionsstudie aus den USA nahe.
Gibt es bei Erwachsenen einen Unterschied beim Behandlungserfolg nach bariatrischen Eingriffen, je nachdem, ob sie bereits im Alter von 20 adipös waren oder erst später? Dem gingen nun Wissenschaftler aus Schweden nach.
Ob Azetylsalizylsäure (ASS) das Krebsrisiko beeinflusst, wird mehrfach untersucht. Jetzt fanden Wissenschaftler in einer genaueren Analyse der ASPREE-Studie heraus, dass ASS vor allem das Krebswachstum im fortgeschrittenen Stadium bei älteren Patienten fördern könnte.
Steht der Gebrauch von Antibiotika in Zusammenhang mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED)? Da es hierzu bislang keine eindeutigen Ergebnisse gibt, gingen nun Wissenschaftler aus Schweden dieser Frage in einer prospektiven Fall-Kontroll-Studie nach.
Die Rolle von Operation und Chemotherapie für Adenokarzinome des Dünndarms im Stadium IV ist unklar, denn Ergebnisse bisheriger Analysen waren limitiert. Jetzt untersuchten Wissenschaftler aus Peking, ob Patienten davon profitieren, wenn sie eine OP und eine Chemo zusammen oder einzeln erhalten.
Ist bei Patienten mit hohem Risiko für Darmkrebsmetastasen im Peritoneum eine zweite chirurgische Exploration mit anschließender hyperthermer intraperitonealer Chemotherapie (HIPEC) vorteilhaft? Dieser Frage gingen nun Wissenschaftler aus Frankreich in einer Phase-3-Studie nach.
Haben Patienten mit Adipositas, die sich einem bariatrischen Eingriff unterziehen, einen Mortalitätsvorteil? Diesen Zusammenhang untersuchten nun kanadische Wissenschaftler in einer bevölkerungsbasierten Kohortenstudie.
Krebserkrankungen schon Jahre vor dem Ausbruch zu erkennen, wäre ein großer Gewinn. Mittels eines neuen nicht invasiven Tests kann Krebs möglicherweise bis zu vier Jahre früher als mit der Standarddiagnostik entdeckt werden. Das legen zumindest die Ergebnisse von Wissenschaftlern aus China nahe.
Nach neuesten Erkenntnissen gibt es eine Verbindung zwischen chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Parkinson. Jetzt untersuchten Wissenschaftler aus Taiwan den Zusammenhang zwischen CED und Demenz.