Zum Effekt von Metformin auf das Risiko für Speiseröhrenkrebs bei Patienten mit Typ-2-Diabetes erzielten bisherige Studien unterschiedliche Ergebnisse. Eine aktuelle Metaanalyse kommt nun zu dem Schluss, dass Metformin das Risiko nicht reduzieren kann.
Kontrovers ist, ob Hemmer des Angiotensin-Converting-Enzyms (ACE) und Angiotensin-Rezeptor-Blocker das Darmkrebsrisiko beeinflussen. Jetzt bestimmten Wissenschaftler aus Hongkong den Zusammenhang zwischen dem Gebrauch dieser Medikamente und dem Risiko für kolorektale Karzinome nach negativer Koloskopie.
In den USA gibt es bislang nur wenige Daten zur Prävalenz der gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD). Wissenschaftler nahmen sich dem nun an und bestimmten die GERD-Prävalenz samt PPI-refraktärer Symptome.
Die Therapie mit Trastuzumab-Deruxtecan führte bei Patienten mit HER2-positivem Darmkrebs in einer offenen Phase-2-Studie im Vergleich zur Standardbehandlung zu signifikanten Verbesserungen des Ansprechens und Gesamtüberlebens.
Bei Patienten mit akuter Pankreatitis bleiben die Amylase-Werte im Serum häufig über mehr als eine Woche erhöht. Diese Studie untersuchte nun Merkmale von Patienten mit anhaltender Hyperamylasämie sowie deren Prognose inklusive Rückfälle.
Patienten mit akuter Appendizitis, die über 40 Jahre alt sind, haben im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung scheinbar ein 10-fach höheres Risiko für rechtsseitigen Darmkrebs. Das fanden nun Wissenschaftler aus Großbritannien in einem systematischen Review heraus.
Erhalten Patienten mit Typ-2-Diabetes zusätzlich eine Darmkrebsdiagnose, kommt eine noch größere Last auf sie zu. Doch scheinbar führt eine gute Adhärenz zur Diabetestherapie zu einem längeren Überleben.
Eine bevölkerungsbasierte Kohortenstudie aus Schweden legt nahe, dass eine Zöliakie-Diagnose im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung mit einem geringen, aber statistisch signifikant erhöhten Mortalitätsrisiko assoziiert ist. Hierzu glichen Wissenschaftler die Daten von ESPRESSO (Epidemiology Strengthened by histoPathology Reports in Sweden) mit den…
Körperliche Aktivität nimmt bei verschiedenen Krebserkrankungen Einfluss auf die Lebensqualität. Bei Langzeitüberlebenden von Darmkrebs ergab nun eine Kohortenstudie, dass vor allem körperliche Aktivität nach der Diagnose die Lebensqualität der Patienten verbessert.
Das Management von Morbus-Crohn-Patienten mit perianalen Läsionen ist eine Herausforderung. Wissenschaftler aus Frankreich untersuchten nun die Wirksamkeit des monoklonalen Antikörpers Vedolizumab.
Bei metastasiertem HER2-positiven Magenkrebs könnte das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat aus Trastuzumab und Deruxtecan vorteilhaft sein. Die Ergebnisse einer offenen Phase-2-Studie zeigen inwiefern.
Experten diskutieren schon länger darüber, ob Azetylsalizylsäure (ASS) bei Darmkrebs vorteilhaft ist. Jetzt bewerteten Wissenschaftler von der Universität Newcastle upon Tyne, ob die tägliche Einnahme von ASS bei Patienten mit Lynch-Syndrom vor kolorektalen Karzinomen schützen kann.
Zum Gebrauch von Antiemetika bei Kindern mit akuter Gastroenteritis herrscht Uneinigkeit. Jetzt bestimmte ein Team um L. F. Niño-Serna die Effektivität und Sicherheit von Antiemetika zur Kontrolle von Übelkeit und Erbrechen.
Bei etwa 13% der Patienten mit intrahepatischem Cholangiokarzinom treten Mutationen der Isocitrat-Dehydrogenase 1 (IDH1) auf. Ziel dieser internationalen Phase-3-Studie war es jetzt, die Wirksamkeit und Sicherheit des IDH1-Inhibitors Ivosidenib bei Patienten mit IDH1-mutierten, chemotherapierefraktären Gallengangskarzinomen zu bestimmen.
Für den Pan-Caspase-Inhibitor Emricasan wurde bereits gezeigt, dass dieser manche Leberenzyme hemmen kann, die zu einer Leberentzündung und Fibrose führen. Diese Studie ging der Frage nach, ob bei nicht alkoholischer Fettleber (NASH) die Behandlung mit Emricasan über 72 Wochen die Leberfibrose verbessern kann, ohne dass eine Verschlechterung der…