Verbessert eine kombinierte Immuncheckpoint-Inhibitor-Therapie das Gesamtüberleben (OS) von Patienten mit fortgeschrittenem therapierefraktären Darmkrebs? Dieser Frage gingen nun Chen EX et al. in einer randomisierten Phase-2-Studie nach.
In einer 7-jährigen Fall-Kontroll-Studie stellten Wissenschaftler aus Japan fest, dass Patienten vor der Krebsdiagnose scheinbar häufiger an Infektionen erkranken.
Der PD-1/PD-L1-Signalweg spielt in der Tumorimmunologie eine entscheidende Rolle und dient als immunbasiertes therapeutisches Target. In Bezug auf PD-L2 – ein weiterer PD-1-Ligand – ist allerdings nur wenig bekannt. Japanische Wissenschaftler nahmen nun PD-L2 bei Speiseröhrenkrebs genauer unter die Lupe.
Eine Zöliakie könnte für die Entwicklung von Augenerkrankungen unklarer Genese verantwortlich sein. Zu diesem Ergebnis kommen nun Wissenschaftler in einem Literaturreview.
Welche Folgen hat es, wenn Patienten mit Analkarzinom eine Radiatio oder Radiochemotherapie unterbrechen oder sogar vorzeitig beenden? Das untersuchten nun Wissenschaftler aus Toronto.
Wie beeinflussen zirkulierende Sexualhormone das Risiko für ein ösophageales Adenokarzinom? Dieser Frage gingen nun Xie SH et al. in einer prospektiven Studie mit norwegischen Männern nach.
Die Kombination von Atezolizumab und Bevacizumab zeigte bereits in einer Phase-1b-Studie bei Patienten mit nicht resezierbarem hepatozellulären Karzinom (HCC) eine ermutigende Antitumor-Aktivität und Sicherheit. Eine Phase-3-Studie liefert nun weitere vorteilhafte Ergebnisse.
Der Natrium-Protonen-Austauscher Tenapanor, der im Darm das Salz- und Wassergleichgewicht aufrechterhält, verbesserte in einer Phase-3-Studie signifikant die Symptome des Reizdarmsyndroms mit Verstopfung (IBS-C).
Der Cyclin-abhängige Kinaseinhibitor (CKI) P27kip hat als Biomarker bei malignen Tumoren an Bedeutung gewonnen. Allerdings bleibt die potenzielle Rolle beim hepatozellulären Karzinom (HCC) bislang unklar. Ziel dieser Metaanalyse war es jetzt, ob P27kip bei HCC-Patienten eine prognostische und klinisch-pathologische Rolle spielt.
Bei Patienten mit akuter Blutung im oberen Gastrointestinaltrakt sollte eine Endoskopie zeitnah – innerhalb von 24 Stunden – erfolgen. Jetzt verglichen Wissenschaftler aus Hong Kong, welcher Durchführungszeitpunkt besser ist: innerhalb der ersten 6 Stunden oder zwischen 6 und 24 Stunden.
Patienten mit lokal fortgeschrittenem Pankreaskrebs haben eine bedrückende Prognose mit einem medianen Gesamtüberleben (OS) von 12 bis 14 Monaten unter systemischen Therapien. Die perkutane irreversible Elektroporation (IRE) scheint jedoch das Überleben im Vergleich zur Standardbehandlung zu verlängern.
Patienten mit Gallenblasenkrebs im Stadium T1b sollten einer Lymphadenektomie unterzogen werden. Das legt das Ergebnis einer retrospektiven Kohortenstudie aus China nahe.
Bei Erwachsenen mit eosinophiler Ösophagitis (EoE) erwies sich der monoklonale Antikörper Dupilumab gegen den Interleukin-4-Rezeptor im Vergleich zu Placebo als wirksam. Das Ergebnis veröffentlichten Wissenschaftler aus den USA in der Fachzeitschrift Gastroenterology.
Der Konsum von grünem Tee ist weltweit hoch. Und immer wieder gibt es die Vermutung, dass er das Erkrankungsrisiko an Krebs reduzieren könnte. Jetzt befasste sich ein Cochrane Report mit den Zusammenhängen.
Durch Hitzebehandlung inaktivierte Bakterien vom Stamm Bifidobacterium bifidum MIMBb75 verbesserten in einer placebokontrollierten Studie die Symptome bei Reizdarmpatienten. Somit scheinen die positiven Effekte der Bakterien unabhängig von ihrer Lebensfähigkeit zu sein.