Zum Risiko einer Postpolypektomieblutung (PPB) bei Patienten mit direkten oralen Antikoagulanzien (DOAC) gibt es nur begrenzte Daten. Daher untersuchten nun Wissenschaftler aus Hongkong die PPB- und Thromboembolie-Risiken unter DOAC und Warfarin in einer flächendeckenden retrospektiven Kohortenstudie.
Es gibt zunehmend Anzeichen, dass die Bauchspeicheldrüse ein Zielorgan einer SARS-CoV-2-Infektion sein könnte. Grund genug für Wissenschaftler aus England, das klinische Ergebnis von Patienten mit akuter Pankreatitis (AP) und gleichzeitiger Infektion mit SARS-CoV-2 näher zu untersuchen.
Die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) ist ein häufiges gastroenterologisches Krankheitsbild und ein Risikofaktor für ösophageale Adenokarzinome. Jetzt untersuchte ein Team um S.-M. Wang prospektiv den Zusammenhang zwischen GERD und ösophagealem Adenokarzinom (EADC), ösophagealem Plattenepithelkarzinom (ESCC) und Larynx-Plattenepithelkarzinom…
Für die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) wurde eine signifikante Assoziation mit chronischer Rhinosinusitis berichtet, allerdings ist die Stärke der Assoziation umstritten. Eine Studie aus Italien liefert jetzt neue Ergebnisse.
Die Bedeutung molekularer Aberrationen hinsichtlich des Überlebens nach Resektion kolorektaler Lebermetastasen ist bei Patienten mit früh versus spät auftretendem kolorektalen Karzinom (CRC) bislang unbekannt. Wissenschaftler aus den USA gingen dem nun retrospektiv nach.
Bei unspezifischen Symptomen wie Bauchschmerzen oder unklarer Gewichtsverlust wird häufig eine Koloskopie durchgeführt. Eine Studie aus England kommt nun zu dem Ergebnis, dass ein immunologischer Stuhltest bei Patienten mit Niedrig-Risiko-Symptomen gut geeignet ist, um unnötige Koloskopien zu vermeiden.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen einer Biologikatherapie bei schwangeren Frauen mit entzündlichen Darmerkrankungen und dem Risiko für kindliche Infektionen? Hierzu liefert nun eine Metaanalyse Ergebnisse.
Bei Frauen mit Rektumkarzinom ist bei einer Strahlentherapie Vorsicht geboten: Denn das Ergebnis einer bevölkerungsbasierten Kohortenstudie legt jetzt nahe, dass sich hierdurch das Risiko für sekundäre gynäkologische maligne Neoplasmen (SGMN) erhöht.
Der darmselektive Antikörper Vedolizumab wird zur Behandlung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen (CED) zunehmend eingesetzt. Wissenschaftler aus den USA untersuchten jetzt den Effekt des Antikörpers im Vergleich zu einer Anti-TNF-Therapie hinsichtlich perioperativer Komplikationen bei Patienten, die aufgrund einer CED operativ behandelt…
Hat die hypertherme intraperitoneale Chemotherapie (HIPEC) bei Darmkrebspatienten mit kolorektalen Peritonealmetastasen einen zusätzlichen Nutzen zur zytoreduktiven Chirurgie? Eine randomisierte Phase-3-Studie aus Frankreich sieht keinen Vorteil.
Verbessern Angiotensin-Converting-Enzym-Inhibitoren (ACE-Hemmer) und Angiotensin-Rezeptorblocker (ARB) die Outcomes bei entzündlichen Darmerkrankungen? Mantaka A et al. untersuchten nun mögliche Effekte von blutdrucksenkenden Medikamenten auf den Erkrankungsverlauf.
Auf einen Zusammenhang zwischen der Darmflora und bestimmten Erkrankungsrisiken haben schon mehrere Studien hingewiesen. Jetzt wurde in einer Metabolom-Studie der Einfluss der Ernährung des Menschen auf die Darmflora genauer untersucht, und wie sich das auf die Gesundheit auswirken könnte.
Patienten mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung (CED) haben ein erhöhtes Darmkrebsrisiko. Doch welche Prognosefaktoren gibt es für eine fortgeschrittene kolorektale Neoplasie bei CED-Patienten? Dieser Frage ging ein Team aus den Niederanden in einer systematischen Übersicht und Metaanalyse nach.
Ob Azetylsalizylsäure (ASS) vor Darmkrebs schützt, wurde schon häufiger untersucht. Wissenschaftler aus Boston fanden nun heraus, dass ein vor dem 70. Lebensjahr begonnener regelmäßiger ASS-Gebrauch mit einem geringeren Darmkrebsrisiko assoziiert ist.
Eine Low-FODMAP-Diät (LFD) kann Reizdarmsymptome reduzieren. Bei Patienten mit Diarrhö-prädominantem Reizdarmsyndrom (IBS-D) untersuchten jetzt Wissenschaftler aus Indien, wie es mit der Wirksamkeit und Akzeptanz einer zunächst kurzzeitig strikten und dann langzeitig modifizierten LFD aussieht.