Eine kleine Studie aus Griechenland weist darauf hin, dass bei Patienten mit alkoholischer Lebererkrankung (ALK) auf Zeichen einer zusätzlichen Autoimmunhepatitis (AIH) geachtet werden sollte.
Der Protonenpumpeninhibitor (PPI) Pantoprazol wird bei Sodbrennen häufig verschrieben. Wie das S-Isomer des PPI bei nicht erosiver Refluxkrankheit (NERD) im Vergleich zu Placebo abschneidet, wurde nun in einer Phase-III-Studie untersucht.
Versagen vorherige Therapien, kommt bei Patienten mit fortgeschrittenem Magenkrebs die Fixkombination Trifluridin/Tipiracil infrage. Jetzt untersuchten Wissenschaftler aus Japan die Sicherheit und Aktivität von Trifluridin/Tipiracil in Kombination mit dem VEGFR-Hemmer Ramucirumab.
Zu viel Zucker macht dick. Dabei tragen zum Übergewicht vor allem auch gezuckerte Getränke wie Limonaden bei. Jetzt untersuchten Forscher aus Zürich, wie sich moderate Zuckermengen in Getränken auf den Fettstoffwechsel auswirken, unabhängig von einer übermäßigen Kalorienaufnahme.
Bei den meisten Krebserkrankungen ist eine Adipositas prognostisch ungünstig. Nicht aber bei drei Krebsarten, wie eine Metaanalyse nun zeigt. Hier zeichnen sich nach den Ergebnissen Vorteile ab.
Nach positivem fäkal-immunologischen Test (FIT) sollte man laut einer Studie aus Italien die Koloskopie auf keinen Fall versäumen. Denn bei Personen, die sich nach positivem Test keiner Koloskopie unterzogen hatten, war das Mortalitätsrisiko aufgrund von Darmkrebs etwa doppelt so hoch wie bei Personen, die zur Koloskopie gegangen sind.
Patienten mit Psoriasis scheinen anfälliger für Hepatotoxizität durch Methotrexat (MTX) zu sein als solche mit rheumatoider Arthritis. Das legt nun das Ergebnis einer bevölkerungsbasierten dänischen Kohortenstudie nahe.
Juckreiz ist ein häufiges Symptom bei Cholestase und ist für Betroffene meist stark belastend. Doch Hilfe scheint in Aussicht: Denn der Lipidsenker Bezafibrat konnte in einer placebokontrollierten Studie den Cholestase-assoziierten Juckreiz bei Patienten mit fibrosierenden Cholangiopathien lindern.
Ein großer Teil von Frauen, bei denen eine gastrointestinale Operation durchgeführt wurde, entwickelt Adhäsionen. Diese können etwa eine Darmobstruktion oder Infertilität verursachen. Wissenschaftler um Paul Kubes von der Universität von Calgary in Kanada haben nun herausgefunden, dass eine Überaktivierung von Makrophagen ursächlich für die…
Immer mehr junge Menschen erkranken an Darmkrebs. Gefährdet scheinen insbesondere Frauen unter 50 mit einem hyperinsulinämischen Lebensstil zu sein. Das ergab nun eine prospektive Kohortenstudie mit über 94.000 Frauen.
Trotz mancher Hinweise auf einen möglichen Zusammenhang zwischen einer Helicobacter-pylori-Kolonisierung und Zöliakie gibt es hierzu kontroverse Meinungen. Eine Metaanalyse kommt nun zu dem Ergebnis, dass Helicobacter pylori eine milde Schutzfunktion gegen Zöliakie haben könnte.
Häufig übersehen und verwechselt wird das Ruminationssyndrom. Merkmale zur Unterscheidung von anderen gastrointestinalen Störungen zeigt jetzt eine Studie aus Massachusetts auf.
Bislang Nicht-Teilnehmende an der Darmkrebsvorsorge könnten über den Radiologen erreicht werden: Denn ein Ärzteteam aus Boston legt anhand von Umfrageergebnissen nahe, dass es im Rahmen von CT-Untersuchungen ermöglicht werden könnte, mehr Patienten für die Darmkrebsvorsorge zu gewinnen.
Für Frauen, die in der Jugend verstärkt Milch konsumieren, liefert eine Studie gute Nachrichten: Denn sie scheinen im späteren Leben zumindest vor rektalen und fortgeschrittenen Adenomen besser geschützt zu sein als solche mit geringem Verzehr.
Moderne Behandlungsoptionen für Patienten mit Morbus Crohn scheinen dafür zu sorgen, dass die Zahl chirurgischer Eingriffe sinkt. Zu diesem Ergebnis kam nun eine Studie aus den Niederlanden.