Eine atrophische Gastritis (AG) und intestinale Metaplasie (IM) bergen das Risiko, an Magenkrebs zu erkranken. Daher bedarf es der Entwicklung neuer Strategien gegen AG/IM, um die Magenkrebsinzidenz zu reduzieren. Ein Kandidat könnte Rebamipid sein.
Die Inzidenz kolorektaler Karzinome (CRC) nimmt bei unter 50-Jährigen stetig zu. In einer Kohortenstudie untersuchten jetzt Wissenschaftler aus Connecticut das Gesamtüberleben bei frühem im Vergleich zu spätem Erkrankungsausbruch. Dabei stellten sie fest: Bei frühem Ausbruch zeichnet sich ein leichter Überlebensvorteil ab.
Was ist die optimale Therapie für Patienten mit fortgeschrittenem Ösophaguskarzinom? Langzeitdaten aus China legen jetzt einen deutlichen Nutzen durch eine neoadjuvante Radiochemotherapie (NRCT) plus Resektion gegenüber einer alleinigen Resektion nahe.
Wie verbreitet ist der Gebrauch von Protonenpumpeninhibitoren (PPI) unter Krebspatienten? Genau dieser Frage gingen nun Wissenschaftler aus Frankreich bei knapp 1.000 Patienten an 4 Krebszentren nach und stellten fest, dass mehr als ein Viertel davon Gebrauch nimmt.
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) müssen kein Grund sein auf Kinder zu verzichten. Allerdings ist die Betreuung von schwangeren Patientinnen mit CED oft eine Herausforderung. Eine multizentrische Studie aus den Niederlanden richtete den Fokus nun auf die Kinder von Müttern mit CED. Ziel war es, die gesundheitlichen Langzeitfolgen der…
Darmkrebs ist keine Alte-Leute-Krankheit, denn betroffen sind immer häufiger auch jüngere Erwachsene. Eine US-amerikanische Beobachtungsstudie untersuchte nun, wie sich chirurgische Eingriffe auf das Überleben bei unter 50-Jährigen mit metastasiertem kolorektalen Karzinom (mCRC) auswirken.
Die nicht alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) ist ein wachsendes Gesundheitsproblem und mit anderen Erkrankungen assoziiert. In bisherigen Studien wurde bereits ein Zusammenhang mit Zöliakie vermutet. Wissenschaftler aus Düsseldorf untersuchten nun diese potenzielle Assoziation bei ambulanten Patienten.
Subkutan oder intravenös – zwei verschiedene Anwendungsarten, gleiche Wirksamkeit? Forschende des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein verglichen nun die subkutane (s.c.) im Vergleich zur intravenösen (i.v.) Gabe des Infliximab-Biosimilars CT-P13.
Bei gastrointestinalen Symptomen gleich koloskopieren oder erst beobachten? Eine spanische Studie kommt nun zu dem Ergebnis, dass diese Entscheidung mittels immunologischem Stuhltest (FIT) in der Primärversorgung gut abgeschätzt werden kann.
Können die langsamen meditativen Bewegungen des Tai Chi bei adipösen Erwachsenen bessere Ergebnisse erzielen als ein aerobes Sportprogramm mit höherem Kalorienverbrauch? Ein Forscherteam aus China ging dem nun in einer randomisierten kontrollierten Studie nach.
Verschiedene Studien legen nahe, dass die primäre Tumorlokalisation (PTL) beim metastasierten kolorektalen Karzinom (mCRC) ein möglicher prognostischer und prädiktiver Parameter ist. Wissenschaftler von der Mayo-Klinik in Rochester untersuchten nun die Auswirkung der PTL auf das Gesamt- und progressionsfreie Überleben bei über 9.000 Patienten.
Die Pathogenese der Zöliakie ist ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Dabei spielt auch das Enzym Transglutaminase 2 in der Darmschleimhaut eine Rolle. Durch die Einnahme des Transglutaminase-2-Inhibitors ZED1227 kann laut einer „Proof-of-Concept“-Studie bei Betroffenen eine Schädigung der Darmschleimhaut verhindert werden.
Warum profitieren Patienten mit Hepatitis C und fortgeschrittenem Leberkrebs besonders von einer Therapie mit einem Proteinkinasehemmer? Dieser Frage sind Wissenschaftler von der Universität in Liverpool nachgegangen.
Bei der Anzahl bariatrischer Operationen gibt es eine steigende Tendenz, wobei die Sleeve-Gastrektomie (SG) den größten Anteil einnimmt. Daten zu Langzeitergebnissen liegen bislang allerdings nur wenige vor. Ziel einer Studie aus Wien war es daher, die Ergebnisse 15 Jahre nach dem Eingriff zu ermitteln.
In vielen Ländern steigt die Zahl der Darmkrebsfälle in frühem Alter. Daher wollten nun New Yorker Wissenschaftler herausfinden, welche Faktoren – außer genetischen – bei jüngeren Menschen das Risiko für kolorektale Karzinome (CRC) erhöhen.