Veränderungen der Darmflora könnten ein Hinweis auf eine Zöliakie sein: Denn bei Kindern, die in einer prospektiven Langzeitstudie an Zöliakie erkrankten, veränderte sich bereits 18 Monate vor dem Erkrankungsausbruch die Zusammensetzung des Darmmikrobioms.
Darmkrebs nimmt bei jüngeren Erwachsenen zu. Dieser Entwicklung entgegenwirken könnte jedoch Vitamin D. Denn ein Forschungsteam aus Boston fand nun heraus, dass das Vitamin auch schon in jungen Jahren vor einer Darmkrebserkrankung oder einer Vorstufe schützen könnte. Dabei kommt es scheinbar vor allem aus Vitamin D aus der Nahrung an.
Eine laparoskopische Sleeve-Gastrektomie (SG) mit begleitender Reparatur einer Hiatushernie (HHR) kann sich bei Patienten mit Adipositas und gastroösophagealer Refluxkrankheit (GERD) positiv auswirken. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler aus China in einer Metaanalyse.
Die perorale endoskopische Myotomie (POEM) wird immer häufiger zur Behandlung der Achalasie eingesetzt. Problematisch ist jedoch das Auftreten einer gastroösophagealen Refluxerkrankung (GERD). Kann eine modifizierte POEM mit kurzer Myotomie das GERD-Risiko im Vergleich zur Standard-Myotomie verringern?
Die häufigste Komplikation einer Appendizitis ist die Perforation, doch welche prädiktiven Faktoren es hierfür gibt, ist bislang noch unklar. Wissenschaftler aus Japan haben jetzt 3 Faktoren ermittelt, die eine Rolle spielen könnten.
Adipositas in der Schwangerschaft kann sich negativ auf Mutter und Kind auswirken. Da sie unter anderem als Risikofaktor für kolorektale Karzinome (CRC) gilt, haben Wissenschaftler aus Houston nun bei erwachsenen Nachkommen von Müttern mit Adipositas während der Schwangerschaft das CRC-Risiko bestimmt.
Dass Alkohol das Krebsrisiko im Gastrointestinaltrakt erhöhen kann, ist schon länger klar. Aber wie genau sich Trinkfrequenz und -menge auswirken, wurde bislang noch nicht ausreichend untersucht. Eine retrospektive Studie liefert jetzt hierzu Ergebnisse.
Nach einem akuten Herzinfarkt müssen Betroffene aufgrund oberer gastrointestinaler (GI) Blutungen häufig wieder ins Krankenhaus. Ein Team vom Karolinska Institut in Stockholm ermittelte nun Prädiktoren für obere GI-Blutungen im ersten Jahr nach dem Herzinfarkt. Dabei ergaben sich neue Risikofaktoren.
Bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Jetzt untersuchten Wissenschaftler der University of Pennsylvania in einer randomisierten Studie, was die Spezielle Kohlenhydrat-Diät („Specific Carbohydrate Diet“, SCD) im Vergleich zur mediterranen Diät (MD) bei Morbus Crohn bringt.
Die hepatische Enzephalopathie (HE) tritt häufig als Komplikation der Leberzirrhose auf. Doch welche Risikofaktoren gibt es für eine wiederkehrende HE? Dazu liefert nun eine prospektive Beobachtungsstudie aus Deutschland ein Ergebnis.
Bei adipösen Personen mit gastroösophagealer Refluxkrankheit (GERD) ist häufig der Roux-en-Y-Magenbypass (RYGB) das Verfahren der Wahl. Allerdings könnte für diese Patienten auch der Ein-Anastomosen-Bypass (OAGB) als weniger zeitaufwendige, komplikationsärmere OP eine mögliche Option sein.
Bei Reizdarm kann Pfefferminzöl helfen, auch wenn die Wirksamkeit bislang nicht eindeutig geklärt ist. Wissenschaftler aus Massachusetts testeten nun in einer randomisierten kontrollierten Studie den Einsatz des Öls gegen Placebo.
Wie hoch ist das Risiko für die Entwicklung kolorektaler Karzinome (CRC) bei verschiedenen Subtypen serratierter Polypen (SP)? Ein Forschungsteam aus Kalifornien versuchte nun, die Assoziation zwischen Subtypen und der Entwicklung von CRC zu bestimmen.
Der therapeutische Effekt von Akupunktur auf funktionelle gastrointestinale Störungen (FGID) ist umstritten. In einer Metaanalyse wollten nun Wissenschaftler aus China die Wirksamkeit und Sicherheit der Akupunktur-Behandlung prüfen, die hinsichtlich einer Symptomlinderung einen Vorteil bringen könnte.
Personen mit gastroösophagealer Refluxkrankheit (GERD) leiden nicht selten unter einer verminderten Lebensqualität, ebenso wie Patienten mit metabolischem Syndrom (MetS). Einige Studien weisen darauf hin, dass das MetS mit GERD zusammenhängt. Da dies jedoch umstritten ist, ging dem nun ein Forschungsteam aus China genauer nach.