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Intervallfasten schützt vor Leberentzündung und Leberkrebs

Eine Fettlebererkrankung zieht oft eine chronische Leberentzündung nach sich und kann sogar zu Leberkrebs führen. Intervallfasten nach dem 5:2-Schema kann diese Entwicklung aufhalten, zeigen nun Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Universität Tübingen an Mäusen. Bei bereits bestehender…

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Randomisiert kontrollierte StudieReizdarmsyndrom: Diätetische Interventionen reduzieren Schweregrad wirksamer als pharmakologische Therapie

Eine FODMAP-arme Ernährungsweise stellt einen Teil der Erstlinientherapieoption für Patientinnen und Patienten mit Reizdarmsyndrom (RDS) dar. Und das nicht ohne Grund: Schwedische Forschende bestätigten den Stellenwert von Ernährungsumstellungen nun in einer randomisiert kontrollierten Studie, indem sie zeigen, dass diätetische Interventionen den…

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Adipositas: Ursache für erhöhtes Darmkrebsrisiko identifiziert

Eine kürzlich veröffentlichte internationale Studie unter Beteiligung des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) zeigt, dass Menschen mit einem übermäßigen Körperfettanteil ein höheres Risiko haben, an Darmkrebs zu erkranken.

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Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen: Anti-TNF-Therapie verschlechtert Nierenfunktion

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) beschränken sich in ihrem Beschwerdebild nicht allein auf den Magen-Darm-Trakt, sondern können auch zum Fortschreiten der chronischen Nierenerkrankung beitragen. Die Entwicklung von biologischen Therapien, wie bspw. von Anti-Tumor-Nekrose-Faktor (TNF)-Wirkstoffen hat die Behandlung der CED…

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Darmkrebs: Wie kann die Inanspruchnahme von Vorsorgeprogrammen gesteigert werden?

Studien belegen variierende Darmkrebsinzidenzen und -sterblichkeitsraten in unterschiedlichen demografischen Gruppen und ethnischen Zugehörigkeiten. Dies ist auch auf eine differierende Inanspruchnahme der Darmkrebsvorsorge zurückzuführen. Insbesondere automatisierte und personalisierte Ansprachen könnten die Teilnahmequote an…

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Orale Antibiotika-MonotherapieKann die akute Appendizitis bald ambulant behandelt werden?

Ergebnisse aus Kurzzeit-Studien weisen darauf hin, dass eine unkomplizierte akute Appendizitis allein mit oralen Antibiotika behandelt werden kann und im Vergleich zu einer Operation mit geringeren Kosten verbunden ist. Nun wurden im JAMA-Journal die ersten Langzeit-Studiendaten publiziert, die bestätigen, dass die orale Antibiotika-Monotherapie…

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Darmkrebsvorsorge: Auch die kleine Darmspiegelung ist effektiver als ihr Ruf

Die als „kleine Darmspiegelung“ bezeichnete flexible Sigmoidoskopie ist weniger aufwendig und weniger kostenintensiv als die endoskopische Untersuchung des gesamten Dickdarms, die Koloskopie. Das macht sie als Darmkrebs-Screeningmethode interessant. Bislang wird die Sigmoidoskopie allerdings nur wenig zur Darmkrebsvorsorge eingesetzt. In…

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MASLD: Neuer Score für die Vorhersage leberbezogener Ereignisse entwickelt

Bei Patienten mit MASLD (metabolic dysfunction-associated steatotic liver disease) besteht eine Dosis-Wirkungs-Beziehung zwischen dem Schweregrad der Leberfibrose und dem Risiko für zukünftige leberbezogene Komplikationen. Es ist daher enorm wichtig, den Schweregrad der Erkrankung zu ermitteln. Dafür sind in den letzten Jahren verschiedene…

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Darmspiegelung zur Krebsfrüherkennung: Längerer Zeitabstand zwischen zwei Untersuchungen möglich

Welche Frist zwischen zwei aufeinanderfolgenden Koloskopien bringt die beste Früherkennung von Darmkrebs? Laut neuesten Erkenntnissen kann der Zeitabstand möglicherweise über die bisher empfohlenen zehn Jahre hinaus auf 15 Jahre vergrößert werden, wenn die erste Untersuchung unauffällig ist. Auch für Menschen mit Darmkrebs im Familienkreis kann…

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GLP-1-Agonisten scheinen Magenentleerung vor OPs zu verzögern

Ist der Gebrauch von „Glucagon-like peptide-1“ (GLP-1)-Agonisten mit einer erhöhten Prävalenz von Speiseresten im Magen bei Personen mit elektiven Eingriffen unter Anästhesie assoziiert, trotz Einhaltung der Karenz? Eine Querschnittstudie aus den USA mit 124 Patienten liefert jetzt Hinweise, dass das in den Richtlinien empfohlene Intervall zur…

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Reizdarmsyndrom: Darauf sollte man im Umgang mit den Patienten achten

Inzwischen haben Gastroenterologinnen und Gastroenterologen nahezu täglich mit Patienten, die an einem Reizdarm leiden, zu tun. Dabei ist die optimale Therapiestrategie längst nicht die einzige Herausforderung, die das Reizdarmsyndrom, kurz RDS, mit sich bringt. „Insbesondere den hohen Erwartungen, mit denen Patientinnen und Patienten zu uns…

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Studie bei älteren ZwillingspaarenSteigert die Einnahme von Präbiotika die kognitive Leistung?

Jüngste Studien deuten darauf hin, dass eine Modulation des Darmmikrobioms sowohl für die kognitive als auch die körperliche Funktion im Alter von Bedeutung sein könnte. In einer aktuellen britischen Studie konnte die Einnahme eines Präbiotikums in Kombination mit einem Protein sowie Krafttraining nun die Kognition älterer Menschen verbessern –…

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Ungünstige Kohlenhydrate früh am Morgen – ein mögliches Problem für „Eulen“

Eine kohlenhydratreiche Mahlzeit am Morgen löst einen geringeren Glukoseanstieg aus als dieselbe Mahlzeit am Abend – das ist der Stand der Wissenschaft. Neueste Ergebnisse zeigen jetzt: Das ist nicht bei allen Menschen so und hängt von der „inneren Uhr“ ab. Ein fester Tagesablauf, vorgegeben durch Studium oder Job, führt häufig dazu, dass…

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DGIM-Kongress: Wie diagnostizieren wir künftig Lebererkrankungen?

Um die bestmögliche Therapieoption zu finden, bedarf es einer möglichst genauen Bestimmung des Schweregrads einer Erkrankung. Im besten Fall stehen hierfür diagnostische und prognostische Biomarker zur Verfügung. Während solche Biomarker etwa bei den Virushepatitiden gut definiert sind, ist das Krankheitsstadium bei den steatotischen…