Das hepatopulmonale Syndrom (HPS) entsteht durch eine Gasaustauschstörung bedingt durch eine intrapulmonale Vasodilatation bei Patienten mit zugrunde liegender Lebererkrankung. Das HPS ist am besten bei Patienten mit Leberzirrhose beschrieben, und dürfte in etwa bei einem Drittel der Zirrhosepatienten vorliegen (Prävalenz 20-30%). In seltenen…
Eine PD-1-Blockade beispielsweise mit Pembrolizumab zeigt bei Patientinnen und Patienten mit Mismatch-Reparatur-defizientem (dMMR) metastasiertem Darmkrebs eine gute Wirksamkeit. Aber kommt eine solche Immuntherapie auch für Patienten mit lokal fortgeschrittenem Darmkrebs im neoadjuvanten Setting infrage? Und kann dadurch eine höhere…
Fragt man einen Zellbiologen, wie Krebs entsteht, so lautet die Antwort: durch eine Mutation in einer Stammzelle. In einer neuen Veröffentlichung im Fachmagazin „Nature Genetics“ durchbrechen Wissenschaftler des Erasmus Medical Center (Erasmus MC) in Rotterdam und der Philipps-Universität Marburg dieses Dogma. Sie zeigen, dass ein Darmtumor auch…
Eine Chemotherapie vor der Operation soll die Chance auf ein vollständiges pathologisches Ansprechen (pathological complete response; pCR) erhöhen, wobei letzteres mit einem verbesserten Gesamtüberleben verbunden ist. Eine aktuelle Beobachtungs-Kohortenstudie untersuchte nun, wie häufig ein pathologisches Komplettansprechen bei Patienten mit einem…
In dieser neuen Podcast-Reihe erfahren Sie in knackigen 3-5 Minuten alles Wissenswerte zu den wichtigsten gastroenterologischen Studien als Take Home Message auf die Ohren. Weiter geht's mit einem Beitrag zum Pankreaskarzinom.
Während es für die Virushepatitiden gut definierte diagnostische und prognostische Biomarker gibt, ist es bei steatotischen Lebererkrankungen deutlich schwieriger vorherzusagen, in welchem Krankheitsstadium sich ein Patient befindet und ob er im Laufe seiner Erkrankung ein hepatozelluläres Karzinom (HCC) entwickeln wird. Auf dem diesjährigen ESMO…
Anhand der Genaktivität im Dünndarm von Zöliakiepatienten konnten Mainzer Forschende nun belegen, dass der Transglutaminase-Hemmer ZED1227 die glutenbedingte Entzündung und Schädigung der Darmschleimhaut hochspezifisch und wirksam verhindert und die Aktivität, der für die Aufnahme von Nährstoffen verantwortlichen Gene, deutlich verbessert. Zudem…
Eine Therapie der Eosinophilen Ösophagitis (EoE) sollte auf eine langfristige Remissionserhaltung, eine Normalisierung der Lebensqualität und die Prävention von Komplikationen abzielen. Für die Therapie stehen verschiedene Optionen zur Verfügung – seit Anfang 2023 u.a. auch der monoklonale Antikörper Dupilumab. In einer aktuell im New England…
In dieser neuen Podcast-Reihe erfahren Sie in knackigen 3-5 Minuten alles Wissenswerte zu den wichtigsten gastroenterologischen Studien als Take Home Message auf die Ohren. Weiter geht's mit der nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung.
Die Liquid Biopsy mit Untersuchung der zirkulierenden Tumor-DNA (circulating tumor DNA; ctDNA) stellt nicht nur für die molekulare Charakterisierung von Darmtumoren einen vielversprechenden Ansatz dar, sondern ermöglicht auch ein Monitoring des Tumors. So können eventuell entstehende Rezidive früh erkannt und das Tumoransprechen bewertet werden –…
MYC-Gene und die daraus resultierenden Proteine sind die entscheidenden Treiber vieler Krebsarten. Weltweit wird daher nach Möglichkeiten gesucht, dieses Krebsgen auszuschalten, um neue Ansätze für Krebstherapien zu entwickeln. Bislang ist jedoch noch kein Hemmstoff in die klinische Anwendung gelangt.
Bei Patientinnen und Patienten mit lokal fortgeschrittenem Plattenepithelkarzinom der Speiseröhre wird eine neoadjuvante Therapie empfohlen. Bislang ist allerdings unklar, wie genau diese Behandlung vor der Operation aussehen soll. Eine Phase-3-Studie aus Japan verglich nun eine Chemotherapie aus Fluorouracil plus Cisplatin mit einer Chemotherapie…
In dieser neuen Podcast-Reihe erfahren Sie in knackigen 3-5 Minuten alles Wissenswerte zu den wichtigsten gastroenterologischen Studien als Take Home Message auf die Ohren. Weiter geht's mit Darmkrebs: Von der Theorie zur Praxis - Wie moderne Darmkrebs-Screeningtests eingeführt werden.
Forschende fanden nun heraus, dass Palmitinsäure in Blutgefäßen zur Produktion des Signalmoleküls SEMA3A führt, weswegen die „Fenster“ in den Blutgefäßen verschlossen werden. Dies behindert den Fetttransport in Richtung Fettgewebe. Das Geniale: Wird SEMA3A gehemmt, öffnen sich die Fenster wieder und das Fett in der Leber verringert sich.