Die Bedeutung molekularer Aberrationen hinsichtlich des Überlebens nach Resektion kolorektaler Lebermetastasen ist bei Patienten mit früh versus spät auftretendem kolorektalen Karzinom (CRC) bislang unbekannt. Wissenschaftler aus den USA gingen dem nun retrospektiv nach.
Eine präklinische Studie am Universitätsklinikum Tübingen zeigt erfolgversprechende Effekte bei durch nicht-alkoholischer Steatohepatitis (NASH) hervorgerufenem Leberzellkarzinom (HCC).
Bei unspezifischen Symptomen wie Bauchschmerzen oder unklarer Gewichtsverlust wird häufig eine Koloskopie durchgeführt. Eine Studie aus England kommt nun zu dem Ergebnis, dass ein immunologischer Stuhltest bei Patienten mit Niedrig-Risiko-Symptomen gut geeignet ist, um unnötige Koloskopien zu vermeiden.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen einer Biologikatherapie bei schwangeren Frauen mit entzündlichen Darmerkrankungen und dem Risiko für kindliche Infektionen? Hierzu liefert nun eine Metaanalyse Ergebnisse.
Bei Frauen mit Rektumkarzinom ist bei einer Strahlentherapie Vorsicht geboten: Denn das Ergebnis einer bevölkerungsbasierten Kohortenstudie legt jetzt nahe, dass sich hierdurch das Risiko für sekundäre gynäkologische maligne Neoplasmen (SGMN) erhöht.
Die Bedeutung des Darms rückt rund um das Thema Gesundheitsvorsorge immer stärker in den Fokus. Nach der Forschung von Prof. Dr. med. Karl-Herbert Schäfer von der Hochschule Kaiserslautern gebührt dem Darm aber auch wesentlich mehr Beachtung im Bereich der Diagnostik und Therapie von auch nicht direkt mit dem Darm verbundenen Krankheiten, wie er…
Spielen BMMFs, die neuartigen infektiösen Erreger, die in Milchprodukten und Rinderseren gefunden wurden, bei der Entstehung von Darmkrebs eine Rolle? Wissenschaftler um Harald zur Hausen wiesen die Erreger bei Darmkrebspatienten in unmittelbarer Nähe der Tumoren nach. Die Forscher zeigen, dass die BMMFs dort lokale chronische Entzündungen…
Die Zeit bis Ostern ist für Christen mit dem Begriff Fasten fest verknüpft. Aber auch jenseits religiöser Überzeugungen soll Fasten beispielsweise beim Abnehmen helfen. Glaubt man dieser aktuellen Studie aus Sydney, kann man sich das Fasten – zumindest im Hinblick auf die Waage – sparen. Für welche Fastenform das konkret zutrifft und welcher Kniff…
Der darmselektive Antikörper Vedolizumab wird zur Behandlung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen (CED) zunehmend eingesetzt. Wissenschaftler aus den USA untersuchten jetzt den Effekt des Antikörpers im Vergleich zu einer Anti-TNF-Therapie hinsichtlich perioperativer Komplikationen bei Patienten, die aufgrund einer CED operativ behandelt…
Hat die hypertherme intraperitoneale Chemotherapie (HIPEC) bei Darmkrebspatienten mit kolorektalen Peritonealmetastasen einen zusätzlichen Nutzen zur zytoreduktiven Chirurgie? Eine randomisierte Phase-3-Studie aus Frankreich sieht keinen Vorteil.
Verbessern Angiotensin-Converting-Enzym-Inhibitoren (ACE-Hemmer) und Angiotensin-Rezeptorblocker (ARB) die Outcomes bei entzündlichen Darmerkrankungen? Mantaka A et al. untersuchten nun mögliche Effekte von blutdrucksenkenden Medikamenten auf den Erkrankungsverlauf.
Die meisten Formen des kolorektalen Karzinoms (CRC) sind gegenüber den derzeit überwiegend erforschten Krebsimmuntherapien, die auf die erworbene Immunabwehr setzen, resistent. Kann man die Therapieresistenzen überwinden, indem man zusätzlich die angeborene Immunabwehr ankurbelt?
Auf einen Zusammenhang zwischen der Darmflora und bestimmten Erkrankungsrisiken haben schon mehrere Studien hingewiesen. Jetzt wurde in einer Metabolom-Studie der Einfluss der Ernährung des Menschen auf die Darmflora genauer untersucht, und wie sich das auf die Gesundheit auswirken könnte.
Rund 260 Millionen Menschen, mehr als drei Prozent der Weltbevölkerung, sind chronisch mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV) infiziert; langfristig kommt es häufig zu Komplikationen wie Leberzirrhose oder Leberkrebs. Eine Heilung ist mit den vorhandenen Medikamenten bisher nicht möglich. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums…
Patienten mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung (CED) haben ein erhöhtes Darmkrebsrisiko. Doch welche Prognosefaktoren gibt es für eine fortgeschrittene kolorektale Neoplasie bei CED-Patienten? Dieser Frage ging ein Team aus den Niederanden in einer systematischen Übersicht und Metaanalyse nach.