Zum Risiko einer Postpolypektomieblutung (PPB) bei Patienten mit direkten oralen Antikoagulanzien (DOAC) gibt es nur begrenzte Daten. Daher untersuchten nun Wissenschaftler aus Hongkong die PPB- und Thromboembolie-Risiken unter DOAC und Warfarin in einer flächendeckenden retrospektiven Kohortenstudie.
Es gibt zunehmend Anzeichen, dass die Bauchspeicheldrüse ein Zielorgan einer SARS-CoV-2-Infektion sein könnte. Grund genug für Wissenschaftler aus England, das klinische Ergebnis von Patienten mit akuter Pankreatitis (AP) und gleichzeitiger Infektion mit SARS-CoV-2 näher zu untersuchen.
Die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) ist ein häufiges gastroenterologisches Krankheitsbild und ein Risikofaktor für ösophageale Adenokarzinome. Jetzt untersuchte ein Team um S.-M. Wang prospektiv den Zusammenhang zwischen GERD und ösophagealem Adenokarzinom (EADC), ösophagealem Plattenepithelkarzinom (ESCC) und Larynx-Plattenepithelkarzinom…
Im Rahmen des 138. Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) haben Professor Dr. med. Tobias Keck und sein Team den diesjährigen Edgar-Ungeheuer-Preis erhalten. Ihr prämiertes Operationsvideo ist an der Chirurgischen Klinik des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein am Campus Lübeck entstanden.
Das hepatozelluläre Karzinom gehört zu den tödlichsten Tumoren und tritt trotz Behandlung häufig erneut auf. Frankfurter Forscher haben nun erkannt, dass bestimmte Zellen ein Indikator für diese Leberkrebsart sind. Außerdem hat sich eine minimalinvasive Therapieform als vielversprechend herausgestellt.
Für die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) wurde eine signifikante Assoziation mit chronischer Rhinosinusitis berichtet, allerdings ist die Stärke der Assoziation umstritten. Eine Studie aus Italien liefert jetzt neue Ergebnisse.
Ein wichtiger Schritt zur besseren Risikobewertung bei Bauchaortenaneurysmen (BAA) ist dem Forschungslabor Personalized Biomechanical Engineering (PBE) der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) in Kooperation mit der Klinik für Gefäß- und Endovascularchirurgie des Universitätsklinikums Frankfurt am Main gelungen; die Klinik…
Die Bedeutung molekularer Aberrationen hinsichtlich des Überlebens nach Resektion kolorektaler Lebermetastasen ist bei Patienten mit früh versus spät auftretendem kolorektalen Karzinom (CRC) bislang unbekannt. Wissenschaftler aus den USA gingen dem nun retrospektiv nach.
Eine präklinische Studie am Universitätsklinikum Tübingen zeigt erfolgversprechende Effekte bei durch nicht-alkoholischer Steatohepatitis (NASH) hervorgerufenem Leberzellkarzinom (HCC).
Bei unspezifischen Symptomen wie Bauchschmerzen oder unklarer Gewichtsverlust wird häufig eine Koloskopie durchgeführt. Eine Studie aus England kommt nun zu dem Ergebnis, dass ein immunologischer Stuhltest bei Patienten mit Niedrig-Risiko-Symptomen gut geeignet ist, um unnötige Koloskopien zu vermeiden.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen einer Biologikatherapie bei schwangeren Frauen mit entzündlichen Darmerkrankungen und dem Risiko für kindliche Infektionen? Hierzu liefert nun eine Metaanalyse Ergebnisse.
Bei Frauen mit Rektumkarzinom ist bei einer Strahlentherapie Vorsicht geboten: Denn das Ergebnis einer bevölkerungsbasierten Kohortenstudie legt jetzt nahe, dass sich hierdurch das Risiko für sekundäre gynäkologische maligne Neoplasmen (SGMN) erhöht.
Die Bedeutung des Darms rückt rund um das Thema Gesundheitsvorsorge immer stärker in den Fokus. Nach der Forschung von Prof. Dr. med. Karl-Herbert Schäfer von der Hochschule Kaiserslautern gebührt dem Darm aber auch wesentlich mehr Beachtung im Bereich der Diagnostik und Therapie von auch nicht direkt mit dem Darm verbundenen Krankheiten, wie er…
Spielen BMMFs, die neuartigen infektiösen Erreger, die in Milchprodukten und Rinderseren gefunden wurden, bei der Entstehung von Darmkrebs eine Rolle? Wissenschaftler um Harald zur Hausen wiesen die Erreger bei Darmkrebspatienten in unmittelbarer Nähe der Tumoren nach. Die Forscher zeigen, dass die BMMFs dort lokale chronische Entzündungen…