Prof. Dr. Markus W. Büchler, Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg, erhielt am 3. Februar 2021 den Deutschen Krebspreis für die Weiterentwicklung chirurgischer Techniken.
Patienten mit Speiseröhrenkrebs, die sich einer Ösophagektomie unterziehen, sind häufig gebrechlich und haben ein erhöhtes Risiko für postoperative Komplikationen. Wissenschaftler aus London untersuchten jetzt, was bei diesen Patienten eine Prehabilitation hinsichtlich der Komplikationen nach dem Eingriff bringt.
Das Immunsystem von Kindern, die per Kaiserschnitt zur Welt kommen, kann durch eine Fäzestransplantation gestärkt werden. Das haben finnische Forscher nun herausgefunden.
Diabetes ist mit einem erhöhten Darmkrebsrisiko assoziiert, besonders bei jungen Erwachsenen vor dem 50. Lebensjahr. Daher könnten diese von einem früheren Beginn der Darmkrebsvorsorge profitieren. Doch wie viel früher? Das wurde nun in einer landesweiten Kohortenstudie in Schweden untersucht.
In der Zellkultur wirkt das gängige Durchfallmittel Loperamid gegen Glioblastomzellen. Ein Forschungsteam der Goethe-Universität Frankfurt hat jetzt den Wirkmechanismus des Mittels aufgeklärt und damit gezeigt, wie der Wirkstoff die Behandlung von Hirntumoren unterstützen könnte, die schwer zu therapieren sind.
In einer randomisierten Pilotstudie untersuchten Wissenschaftler aus Japan die Wirksamkeit von 10 im Vergleich zu 20 mg des Säureblockers Vonoprazan zur Erstbehandlung von Patienten mit erosiver Ösophagitis. Ihre Ergebnisse legen nahe, dass die geringere Dosis vor allem bei milder Form sinnvoll sein könnte.
Nach vorangegangener Therapie hat die PD-1-Blockade bei MSI-H- und dMMR-Tumoren einen klinischen Nutzen. Nun untersuchten André T et al. die Wirksamkeit der PD-1-Blockade im Vergleich zur Chemotherapie als Erstlinientherapie bei fortgeschrittenem oder metastasiertem MSI-H/dMMR Darmkrebs.
Auch wenn COVID-19 primär eine respiratorische Erkrankung ist, gibt es zunehmend Hinweise darauf, dass auch der Magen-Darm-Trakt involviert ist. Wissenschaftler aus Hongkong untersuchten jetzt, ob das Darmmikrobiom in direktem Zusammenhang mit der Schwere der Erkrankung bei COVID-19-Patienten steht.
Was genau sind die Prozesse, die aus einer gesunden Leber eine fibrotische Leber machen? Finden sich dort gegebenenfalls Ansatzpunkte für die Therapie von Lebererkrankungen? Um diese Fragen beantworten zu können, haben Wissenschaftler der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) die Rolle der…
Bösartige Tumore in der Leber lassen sich nach der Injektion eines Kontrastmittels in einer Ultraschalluntersuchung frühzeitig diagnostizieren. In einer bundesweiten Studie der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) hat die Kontrastmittelsonografie bei Patienten mit Leberzirrhose in über 90% der Fälle Krebserkrankungen…
Die Behandlungsmöglichkeiten bei nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung (NASH) sind begrenzt. Positive Ergebnisse liefert jetzt eine doppelblinde Phase-2-Studie zum GLP-1-Agonist Semaglutid.
Eine Studie der Uni Hohenheim zeigt, dass die Eiweißzusammensetzung auch von Sorte und Anbauort abhängt. Der Gehalt potenziell allergener Proteine kann um den Faktor 20 schwanken.
Das eigene Körpergewicht dauerhaft zu senken ist für viele adipöse Personen eine Herausforderung. Doch scheinbar kann eine Online-Beratung mit einem Population Health Manager bei der Gewichtsreduktion effektiv unterstützen.
Wie Nährstoffe die entzündungsgetriebene kolorektale Karzinogenese fördern, untersucht ein Lübecker Forschungsprojekt zur Nutri-Inflammation in der Onkologie, das von der Roggenbuck-Stiftung unterstützt wird.
Weltweit haben sich bereits mehr als 55 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert, das bislang 1,3 Millionen Todesopfer gefordert hat. Bei den meisten an COVID-19 erkrankten Patienten stehen zwar respiratorische Symptome im Vordergrund, kann aber auch andere Organe in Mitleidenschaft ziehen. Häufig handelt es sich dann um den…