Bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) gibt es eine Reihe von Behandlungsoptionen, angefangen von der Behandlung mit Kortison bis hin zum Einsatz von Immunsuppressiva. Beim virtuellen DGIM-Kongress ging nun Prof. Dr. Max Reinshagen, Braunschweig, auf drei neue Therapieprinzipien ein.
Die Fibrose ist der wichtigste Risikomarker für den Progress einer nichtalkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD) zur nichtalkoholischen Steatohepatitis (NASH). Bei der alkoholischen Lebererkrankung (ALD) sind die genetischen Risikofaktoren für Fibrose und Progress denen bei NAFLD erstaunlich ähnlich.
Standardtherapien für alle Patienten gibt es beim Reizdarmsyndrom nicht. Es gilt symptom- und patientenorientiert die Möglichkeiten auszutesten. Immer sollten Basismaßnahmen ergriffen werden.
Seit Etablierung des Next Generation Sequencing (NGS) hat sich die Kenntnis über das körpereigene Mikrobiom sprunghaft erhöht. Die Zeichen mehren sich, dass die Mikroorganismen in unserem Körper auch Krebserkrankungen beeinflussen.
Das Hepatitis-D-Virus verursacht nicht nur besonders schwerwiegende Virushepatitiden, sondern ist auch mit einem besonders hohen Risiko für die Entwicklung von Leberzirrhose und hepatozellulärem Karzinom assoziiert. Auf die bislang empfohlene Therapie mit Peginterferon alfa spricht nur etwa ein Drittel der Patienten an, Rezidive sind häufig.
Auf dem diesjährigen Deutschen Krebskongress durfte auch der Blick auf die Therapie des Pankreaskarzinoms nicht fehlen. Zu den Themen adjuvante und neoadjuvante Therapie sowie Induktions- und Palliativtherapie gab Prof. Thomas Seufferlein vom Universitätsklinikum Ulm einen Überblick.
„Slow-go-Konzepte für fitte Patienten sind out.“ Diese Ansicht vertrat auf dem 34. Deutschen Krebskongress Prof. Michael Geißler vom Cancer Center Esslingen, der über die Entwicklungen zur Eskalation der Erstlinientherapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms (mCRC) einen Keynote-Vortrag hielt. Dabei ging er näher auf die Datenlage zu…
Auf der DGHO-Jahrestagung diskutierten Experten auch die neuesten Standards zum Thema adjuvante Therapie beim Kolonkarzinom. Den State of the Art fasste dabei Prof. Dr. med. Claus-Henning Köhne aus Oldenburg in seinem Vortrag zusammen. Erfahren Sie im Beitrag, welche Empfehlungen er für Patienten mit Kolonkarzinom im Stadium II und III geben kann.
Tumoren des Magens und des gastroösophagealen Übergangs sind genetisch sehr verschieden. Mit Biomarkern lassen sich verschiedene Subtypen unterscheiden. Doch welchen Einfluss nehmen sie auf die Therapie? Diese Frage beantwortete Prof. Dr. med. Florian Lordick aus Leipzig auf der DGHO-Jahrestagung 2019.
Wiesbaden - Erhöhte Leberwerte in der Schwangerschaft – ein Thema, das auf großes Interesse bei den Teilnehmern der Viszeralmedizin 2019 gestoßen ist. Dr. med. Georg Dultz aus Frankfurt am Main klärte auf, welche Rolle Lebererkrankungen in der Schwangerschaft spielen und auf was man insbesondere bei der Diagnostik achten sollte.
Wiesbaden - Aus der Aktualisierung der S3-Leitlinie zum Reizdarmsyndrom (RDS) ist eine komplette Überarbeitung geworden, berichtete Prof. Dr. Peter Layer, Hamburg, anlässlich des Kongresses Viszeralmedizin 2019 in Wiesbaden. Noch müssen alle Beteiligten zustimmen, aber er gab schon einmal Einblicke in die konsentierte Fassung.
Wiesbaden - Teilnehmer der Viszeralmedizin 2019 konnten sich in diesem Jahr ausführlich über das Thema Endoskopie in deutschen und europäischen Leitlinien informieren. Die Experten beleuchteten dabei vor allem, was aktuell empfohlen ist und wo die Entwicklung hingeht. Prof. Alexander Meining aus Würzburg stellte die Empfehlungen beim…
Wiesbaden - Die Adipositaswelle rollt. Wenn die Prävention versagt hat, können die therapeutischen Möglichkeiten meist keine Wunder bewirken – nicht einmal die derzeit stark propagierte Adipositaschirurgie. Welche Möglichkeiten der Adipositastherapie in Studien wirksam waren, diskutierten Experten anlässlich des Kongresses Viszeralmedizin 2019 in…
Wiesbaden - Auf der Pressekonferenz zur Viszeralmedizin 2019 berichteten Experten über die Chancen und Grenzen der Künstlichen Intelligenz in der Früherkennung von Krebserkrankungen des Verdauungstrakts.
Wiesbaden - Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und ihre Sektion für gastroenterologische Endoskopie zeichnen im Rahmen ihres Jahreskongresses Viszeralmedizin 2019 in Wiesbaden zahlreiche Wissenschaftler aus, die herausragende Leistungen in der Gastroenterologie erbracht haben.