Ein Kieler Forschungsteam des Exzellenzclusters „Precision Medicine in Chronic Inflammation“ hat einen neuartigen Mechanismus gefunden, der die DNA-Reparatur bei Menschen mit chronischen Darmentzündungen stören und so zu Darmkrebs führen kann.
Veränderungen der Darmflora könnten ein Hinweis auf eine Zöliakie sein: Denn bei Kindern, die in einer prospektiven Langzeitstudie an Zöliakie erkrankten, veränderte sich bereits 18 Monate vor dem Erkrankungsausbruch die Zusammensetzung des Darmmikrobioms.
Ungefähr die Hälfte der deutschen Bevölkerung über 70 Jahre leidet nach Angaben von Gesundheitsinformation.de unter Divertikeln, also Ausstülpungen in der Darmschleimhaut. Entzünden sich diese Divertikel, spricht man von einer Divertikulitis, wie auch Papst Franziskus sie im Sommer hatte. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs-…
Adipositas in der Schwangerschaft kann sich negativ auf Mutter und Kind auswirken. Da sie unter anderem als Risikofaktor für kolorektale Karzinome (CRC) gilt, haben Wissenschaftler aus Houston nun bei erwachsenen Nachkommen von Müttern mit Adipositas während der Schwangerschaft das CRC-Risiko bestimmt.
Jede Hausärztin und jeder Hausarzt kennt die Autoimmunkrankheit Zöliakie. Bei den Betroffenen werden durch den Kontakt mit Gluten Autoantikörper gegen das Enzym Gewebetransglutaminase TG2 und gegen Endomysium-Proteine gebildet.
Bei Reizdarm kann Pfefferminzöl helfen, auch wenn die Wirksamkeit bislang nicht eindeutig geklärt ist. Wissenschaftler aus Massachusetts testeten nun in einer randomisierten kontrollierten Studie den Einsatz des Öls gegen Placebo.
Der therapeutische Effekt von Akupunktur auf funktionelle gastrointestinale Störungen (FGID) ist umstritten. In einer Metaanalyse wollten nun Wissenschaftler aus China die Wirksamkeit und Sicherheit der Akupunktur-Behandlung prüfen, die hinsichtlich einer Symptomlinderung einen Vorteil bringen könnte.
Starke Bauchschmerzen, Durchfall und Gewichtsabnahme sind die Hauptsymptome bei Morbus Crohn. Bis die richtige Diagnose gefunden ist, dauert es häufig lange, da andere Krankheiten mit ähnlichen Symptomen ausgeschlossen werden müssen. Der Leidensdruck der Betroffenen ist dementsprechend hoch. Die überarbeitete Leitlinie berücksichtigt den aktuellen…
Die nicht alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) ist ein wachsendes Gesundheitsproblem und mit anderen Erkrankungen assoziiert. In bisherigen Studien wurde bereits ein Zusammenhang mit Zöliakie vermutet. Wissenschaftler aus Düsseldorf untersuchten nun diese potenzielle Assoziation bei ambulanten Patienten.
Die Pathogenese der Zöliakie ist ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Dabei spielt auch das Enzym Transglutaminase 2 in der Darmschleimhaut eine Rolle. Durch die Einnahme des Transglutaminase-2-Inhibitors ZED1227 kann laut einer „Proof-of-Concept“-Studie bei Betroffenen eine Schädigung der Darmschleimhaut verhindert werden.
In vielen Ländern steigt die Zahl der Darmkrebsfälle in frühem Alter. Daher wollten nun New Yorker Wissenschaftler herausfinden, welche Faktoren – außer genetischen – bei jüngeren Menschen das Risiko für kolorektale Karzinome (CRC) erhöhen.
Glutenfreie Lebensmittel liegen im Trend. Unter anderem wird darüber berichtet, dass sie kognitive Fähigkeiten verbessern sollen. Doch laut einer Studie aus den USA ist der Verzicht auf Gluten darauf bezogen wirkungslos.
Die maligne Gallengangsobstruktion ist eine bedrohliche Komplikation bei metastasiertem kolorektalen Karzinom (mCRC). Was bei diesen Patienten eine biliäre Drainage bewirken kann, untersuchten nun Wissenschaftler aus den Niederlanden.
Immer wieder krampfartige Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung, ohne dass eine eindeutige organische Ursache auszumachen ist – das Reizdarmsyndrom (RDS) kann die Lebensqualität erheblich einschränken. Zwischen vier und zehn Prozent der Deutschen sind von der Erkrankung betroffen. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie,…
Viele Studien legen zwischenzeitlich nahe, dass die Einnahme nichtsteroidaler Antirheumatika (NSAR) vor Darmkrebs schützen kann. In einer großen Studie mit Langzeit-Follow-up untersuchten jetzt Wissenschaftler aus den USA, wie sich Ibuprofen und Azetylsalizylsäure (ASS) auf die Inzidenz von kolorektalen Adenomen und Karzinomen auswirken.