Ob der Verzehr von Fleisch bei Patienten mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung (CED) mit einem erhöhten Mortalitätsrisiko einhergeht, ist noch immer unklar. Es gibt jedoch Anzeichen dafür, dass zumindest der Konsum von verarbeitetem Fleisch die Sterblichkeit erhöht.
Bei Kindern mit Colitis ulcerosa (CU) oder Morbus Crohn (MC) und gleichzeitiger eosinophiler Ösophagitis (EoE) zeigen sich deutliche klinische Unterschiede, die möglicherweise im Zusammenhang mit einer Anti-Tumornekrosefaktor(anti TNF)-Therapie stehen.
Die Colitis ulcerosa Leitlinie wird seit 2018 im Sinne einer „living guideline“ jährlich aktualisiert. Die letzte Aktualisierung der Leitlinie wurde im August 2020 publiziert. Während eine Anfang 2021 durchgeführte systematische Literaturrecherche keinen Aktualisierungsbedarf ersichtlich werden ließ, ergaben sich hingegen bei der diesjährigen…
Weniger als 20% aller Berechtigten nehmen in Deutschland die Vorsorge-Darmspiegelung wahr. Bei gleichbleibender Nutzung der Vorsorge ist aufgrund des demographischen Wandels bis 2050 ein Anstieg der Darmkrebs-Fälle von heute jährlich rund 62000 auf 77000 zu erwarten. Um diese Steigerung aufzufangen, müsste die Teilnahmerate an der…
Der Anteil an Muskelmasse und das Verhältnis von viszeralem zu subkutanem Fett scheinen als Prädiktoren für den längerfristigen Therapieerfolg einer Behandlung mit TNF-a-Inhibitoren bei Patienten mit Morbus Crohn (MC) geeignet zu sein.
Die Rolle der adjuvanten Chemotherapie bei Dickdarmkrebs im Stadium II gilt nach wie vor als umstritten. Vor allem bei Patienten, bei denen nach der Operation zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA) vorhanden ist, ist der Nutzen einer adjuvanten Chemotherapie ungewiss.
Eine Kombinationstherapie aus Vedolizumab und Thiopurinen scheint bei Patienten mit Morbus Crohn (MC) zu einem geringeren Therapieversagen zu führen als eine Monotherapie mit Vedolizumab, so die Ergebnisse von Gesundheitsdaten aus den USA und Frankreich. Dies trifft nur eingeschränkt auf Patienten mit Colitis ulcerosa (CU) zu.
Die klinische Bedeutung von über- oder unterexprimierten microRNAs (miRNA) für die Diagnostik chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen (CED) ist noch nicht abschließend geklärt. Eine Metaanalyse stützt nun die Relevanz von miRNAs als mögliche Biomarker.
Patientinnen und Patienten mit Morbus Crohn (MC) tragen ein erhöhtes Risiko, eine nichtalkoholische Fettleber (NAFL) zu entwickeln. Chinesische Wissenschaftler liefern nun neue Daten zur Prävalenz und zu möglichen Prädiktoren.
Eine Hormonersatztherapie (HRT) lindert scheinbar nicht nur Wechseljahresbeschwerden. Denn eine retrospektive Studie aus China legt nun nahe, dass HRT auch mit einem reduzierten Darmkrebsrisiko abhängig vom Body-Mass-Index (BMI) einhergehen können.
Internationale Leitlinien empfehlen unter anderem einen früheren Start und eine obere Altersgrenze für das Darmkrebsscreening. Die Evidenzbasis dieser Empfehlungen ist jedoch schwach.
Kann ein personalisierter Anruf zur Vorsorgekoloskopie motivieren? Dieser Frage ging nun ein Team aus den USA in einer randomisierten Studie nach und ermittelte die Koloskopierate nach standardisierten und individuell angepassten Anrufen sowie nach Aufforderung per Brief.
Abszesse, Stenosen und perianale Fisteln sind häufige Erscheinungen im Zusammenhang mit Morbus Crohn. In dieser Episode beleuchtet Dr. Axel Naumann gemeinsam mit Prof. Dr. Dominik Bettenworth und Prof. Dr. Andreas Pascher die bestmögliche Zusammenarbeit zwischen Gastroenterologie und Chirurgie von Diagnostik bis Intervention.
Die Experten Prof. Dr. Dominik Bettenworth und Dr. Renate Schmelz widmen sich gemeinsam mit dem Moderator Dr. Axel Naumann den Grundlagen der CED. Sie besprechen verschiedene Behandlungsoptionen zur Induktions- und Langzeittherapie, die nach der Erstdiagnose Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa infrage kommen.
Bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmentzündungen (CED) können Koloskopieintervalle von 1 bis 3 Jahren das Risiko einer Darmkrebsdiagnose im Spätstadium sowie die Gesamtmortalität reduzieren.