Bei fortgeschrittenen Tumoren im Enddarm besteht die Gefahr, dass sie nach erfolgter Operation nach einiger Zeit wieder nachwachsen. Nur wenn der wiederkehrende Tumor durch eine Operation vollständig entfernt wird, besteht Aussicht auf Heilung. Der chirurgische Eingriff bei solchen Rezidiven ist meist hoch komplex und erfordert das Zusammenspiel…
Ein Forschungsteam des Exzellenzclusters „Precision Medicine in Chronic Inflammation“ hat eine neue Population von Immunzellen entdeckt, die vermehrt bei Morbus Crohn vorkommt.
Ist die laparoskopische radikale Resektion bei älteren Patienten mit Darmkrebs wirksam und sicher? Und welchen Einfluss hat sie auf gastrointestinale Funktionen? Diesen Fragen gingen nun Wissenschaftler aus China in einer Studie mit 122 Patienten nach.
Die Anzahl an Lebensjahren, in denen ein Mensch Übergewicht auf die Waage bringt, hat höhere Aussagekraft für das Darmkrebsrisiko als eine einmalige Messung des Körpergewichts. Dies veröffentlichen nun Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). Im Vergleich zu Menschen, die ihr Leben lang Normalgewicht…
Nicht nur Personen mit gastrointestinalen Erkrankungen haben ein erhöhtes Risiko für Depressionen, auch umgekehrt: Menschen mit Depression haben laut einer Studie aus London ebenfalls ein erhöhtes Risiko für eine gastrointestinale Erkrankung.
Forscher mehrerer Einrichtungen in Deutschland wollen unter Dresdner Leitung ein Frühwarnsystem für Darmkrebs entwickeln und dabei vor allem das Mikrobiom unter die Lupe nehmen. Darunter versteht man die Gesamtheit aller Mikroorganismen im Darm. Nach Angaben des Dresdner Universitätsklinikums vom Dienstag wird das Projekt vom Bundesministerium für…
Mikroplastik (MP) wurde bereits in menschlichen Stuhlproben entdeckt. Jetzt fand ein Forscherteam aus China heraus, dass im Stuhl von Patienten mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa deutlich mehr MP zu finden ist als bei Gesunden.
Für das fortgeschrittene Analkarzinom gibt es kaum Behandlungsmöglichkeiten. Vorbehandelte Patienten könnten aber vom PD-1-Inhibitor Pembrolizumab profitieren.
Im Rahmen des LOEWE-Zentrums Frankfurt Cancer Institute (FCI) konnte die Gruppe von Prof. Florian Greten vom Georg-Speyer-Haus in Kooperation mit Prof. Claus Rödel und Prof. Emmanouil Fokas aus der Klinik für Strahlentherapie und Onkologie am Universitätsklinikum Frankfurt einen neuen Resistenzmechanismus für die Therapie des Enddarmkarzinoms…
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) verglichen die Langzeiteffekte der derzeit in Deutschland angebotenen Strategien zur Darmkrebsvorsorge mit möglichen Alternativen. Mithilfe eines Simulationsmodells fanden sie heraus, dass sich das Darmkrebsrisiko zwar mit dem aktuellen Vorsorge-Angebot deutlich…
Protonenpumpeninhibitoren (PPI) können der Darmflora schaden. Ein Forschungsteam aus China untersuchte nun, wie sich der Gebrauch von PPI auf das Risiko für entzündliche Darmerkrankungen auswirkt.
Das Forschungsprojekt von Dr. Johannes Stallhofer vom Universitätsklinikum Jena wird mit dem Hermann-Strauß-Stipendium der Deutschen Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung gefördert. Der Magen-Darm-Spezialist arbeitet an der Etablierung eines menschlichen Darmchips, der chronisch entzündliche Darmerkrankungen nachbilden und so zur Erforschung…
Immunvermittelte unerwünschte Ereignisse (IAE) sind die am häufigsten berichteten Infliximab-bezogenen Nebenwirkungen. Jetzt verglichen Wissenschaftler aus Spanien die Raten Infliximab-bezogener IAE und des Verlusts des Ansprechens (LOR) zwischen älteren und jüngeren Patienten mit entzündlicher Darmerkrankung.
Forschende des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD), des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg haben in einer Studie erstmals belegt, dass ein Zusammenhang zwischen der Entwicklung von Darmtumoren bei Menschen mit Lynch-Syndrom und der Komposition der Immunzellen in der…
Nach Versagen einer Therapie mit Anti-Tumornekrosefaktor (TNF) bei Morbus Crohn kommen häufig Ustekinumab und Vedolizumab zum Einsatz. In einer Metaanalyse verglichen nun Wissenschaftler aus Frankreich die Wirksamkeit zwischen den beiden monoklonalen Antikörpern.