Es konnte eine neue semiinvariante Subgruppe unkonventioneller T-Zellen charakterisiert werden, die insbesondere im Blut von Patienten mit Morbus Crohn (MC) angereichert waren. Die identifizierten Klone führen möglicherweise zu einem neuen Biomarker für MC.
Die Behandlung der Colitis ulcerosa (CU) schließt heutzutage eine Mukosaheilung ein. Noch verhindert allerdings die fehlende Evidenz das Akzeptieren histologischer Endpunkte, was das optimale Sammeln, Interpretieren und die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse betrifft.
Forschende identifizieren einen Mechanismus zur Hemmung von Immunzellen, der die Grundlage für neue Ansätze zur Immuntherapie von Darmkrebs bilden könnte. Ihre Ergebnisse unterstreichen auch die Bedeutung der Darmflora bei der Entstehung der Krankheit.
Die Analyse landesweiter Registerdaten aus Norwegen und Schweden bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) ergab, dass das nur geringe zusätzliche Risiko für Dünndarmtumoren eine frühe aktive Überwachung nicht nötig erscheinen lässt.
Eine kurze Radiotherapie mit präoperativer Chemotherapie war in der Phase-3-Studie STELLAR effektiv mit akzeptabler Toxizität und könnte aus Sicht des chinesischen Forscherteams eine Alternative zur CRT bei lokal fortgeschrittenem Rektumkarzinom sein.
Der Verzehr von rotem Fleisch birgt das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Doch wie sieht es mit dem Fleisch- und Wurstkonsum bei Patienten mit Darmkrebs im Stadium III aus? Ein Team aus den USA untersuchte bei diesen nun den Einfluss auf das Rezidiv- und Sterberisiko.
Für Zöliakie-Betroffene ist die Grundlage der Therapie eine strikt glutenfreie Diät (GFD). Wissenschaftler aus dem Iran untersuchten jetzt, wie sich ein gruppenbasiertes Schulungsprogramm durch einen Ernährungsberater auf gastrointestinale (GI) Symptome und Lebensqualität bei Patienten mit Zöliakie auswirkt.
Bei fortgeschrittenen Tumoren im Enddarm besteht die Gefahr, dass sie nach erfolgter Operation nach einiger Zeit wieder nachwachsen. Nur wenn der wiederkehrende Tumor durch eine Operation vollständig entfernt wird, besteht Aussicht auf Heilung. Der chirurgische Eingriff bei solchen Rezidiven ist meist hoch komplex und erfordert das Zusammenspiel…
Ein Forschungsteam des Exzellenzclusters „Precision Medicine in Chronic Inflammation“ hat eine neue Population von Immunzellen entdeckt, die vermehrt bei Morbus Crohn vorkommt.
Ist die laparoskopische radikale Resektion bei älteren Patienten mit Darmkrebs wirksam und sicher? Und welchen Einfluss hat sie auf gastrointestinale Funktionen? Diesen Fragen gingen nun Wissenschaftler aus China in einer Studie mit 122 Patienten nach.
Die Anzahl an Lebensjahren, in denen ein Mensch Übergewicht auf die Waage bringt, hat höhere Aussagekraft für das Darmkrebsrisiko als eine einmalige Messung des Körpergewichts. Dies veröffentlichen nun Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). Im Vergleich zu Menschen, die ihr Leben lang Normalgewicht…
Nicht nur Personen mit gastrointestinalen Erkrankungen haben ein erhöhtes Risiko für Depressionen, auch umgekehrt: Menschen mit Depression haben laut einer Studie aus London ebenfalls ein erhöhtes Risiko für eine gastrointestinale Erkrankung.
Forscher mehrerer Einrichtungen in Deutschland wollen unter Dresdner Leitung ein Frühwarnsystem für Darmkrebs entwickeln und dabei vor allem das Mikrobiom unter die Lupe nehmen. Darunter versteht man die Gesamtheit aller Mikroorganismen im Darm. Nach Angaben des Dresdner Universitätsklinikums vom Dienstag wird das Projekt vom Bundesministerium für…
Mikroplastik (MP) wurde bereits in menschlichen Stuhlproben entdeckt. Jetzt fand ein Forscherteam aus China heraus, dass im Stuhl von Patienten mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa deutlich mehr MP zu finden ist als bei Gesunden.
Für das fortgeschrittene Analkarzinom gibt es kaum Behandlungsmöglichkeiten. Vorbehandelte Patienten könnten aber vom PD-1-Inhibitor Pembrolizumab profitieren.