Säureblocker vom Typ der Protonenpumpen-Inhibitoren können nicht nur durch Magensäure, sondern auch durch zinktragende Proteine aktiviert werden – und dies ganz ohne die Anwesenheit von Magensäure. Diese Entdeckung wirft ein neues Licht auf mögliche Nebenwirkungen.
Lieferengpässe bei Medikamenten gefährden die Gesundheitsversorgung in Europa. Mit neuen Gesetzen will die EU-Kommission die Produktion wieder nach Europa holen – und das Gesundheitssystem entlasten.
Hepatische Sternzellen gelten als Hauptakteure bei der Leberfibrose. Doch nun zeigen Forscher, dass sie nicht nur pathologische Prozesse antreiben, sondern essenziell für die Leberregeneration und den Stoffwechsel sind – ein völlig neuer Therapieansatz für MAFLD und AFL könnte daraus entstehen.
Hohe Energiepreise und eine schwächelnde Konjunktur setzen der Chemieindustrie zu. Doch während die Produktion weiter schrumpft, sorgt die Pharmaindustrie mit Wachstum für einen Lichtblick.
Große Reichweite, aber nur geringer Kostenaufwand: Mit einem Einsatz von nur 100 Euro konnte eine per küstlicher Intelligenz erzeugte Influencerin über Social Media eine Kampagne zur Krebsprävention an fast 10.000 Menschen ausspielen. Insbesondere Organisationen mit knappen Ressourcen könnten davon profotieren.
Zu wenig Schlaf macht krank: Schlafmangel erhöht das Risiko für Erkältungen, Bronchitis und Magen-Darm-Infekte erheblich. Besonders Schichtarbeit wirkt sich negativ auf das Immunsystem aus und macht anfälliger für Infektionskrankheiten.
Bei einer Zollkontrolle im Landkreis Vechta wurde ein vermeintlich harmloses Paket sichergestellt, das Marmeladengläser enthielt. Doch die Beamten entdeckten darin das verschreibungspflichtige Potenzmittel Sildenafil – ein klarer Verstoß gegen das deutsche Arzneimittelgesetz.
Ein neu entwickelter Mini-Sensor der Universität Ulm ermöglicht die schnelle, mobile und kostengünstige Diagnose von Helicobacter-pylori-Infektionen durch eine mobile Atemanalyse. Diese Technologie könnte die bisher aufwändige und teure Diagnostik zum Schutz vor Magengeschwüren, Gastritis und sogar Magenkrebs revolutionieren.
Trotz des beschriebenen Nutzen machen viele Menschen in Thüringen keinen Gabrauch von dem Angebot zum Darmkrebsscreening – mit unter Umständen schwerwiegenden Folgen. Gründe für die Zurückhaltung ist zum einen die Scheu vor der Untersuchung, zum anderen stehen aber auch nicht ausreichend viele Koloskopietermine zur Verfügung.
Eine Low-Carb-Diät könnte das Darmkrebsrisiko erhöhen. Anscheinend fördert die kohlenhydratarme Kost das Wachstum bestimmter E. coli-Stämme, die DNA-schädigende Toxine produzieren. Diese Toxine verstärken Entzündungen im Darm und schwächen die Schutzbarriere, was zu genetischen Schäden und Tumorwachstum führen kann.
Ein fitter Körper zahlt sich immer aus. So haben Krebspatienten mit viel Muskelkraft und guter kardiorespiratorischer Fitness insbesondere in fortgeschrittenen Krebsstadien ein deulich geringeres Risiko zu versterben. Dies unterstreicht die Bedeutung von maßgeschneiderten Übungen zur Steigerung der Muskelkraft und Fitness, um die Überlebenschancen…
Insbsondere effektive Mind-Body-Übungen wie Yoga, Qigong und Tai Chi können Studiendaten zufolge dazu beitragen, Ängste und Depressionen bei älteren Erwachsenen mit Krebs zu lindern – was nicht unerwartet einen positiven Einfluss auf die Lebensqualität mit sich bringt.
Dreieinhalb Jahre nach dem Tod einer Krankenschwester während ihrer Schicht in einem Krankenhaus in Kelheim steht ein Arzt vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, durch die Verabreichung von Medikamenten den Tod der jungen Frau verursacht zu haben.
Der Ärztemangel in Sachsen spitzt sich zu. Mit einem neuen Gutachten will die Politik frühzeitig gegensteuern und die medizinische Versorgung langfristig sichern.
Die Model-Casting-Show „Germany’s Next Topmodel” steht seit Jahren in der Kritik, ein einseitiges und unrealistisches Schönheitsideal zu vermitteln. Jetzt liefert eine aktuelle Studie erstmals Hinweise darauf, dass sich solche Casting-Shows tatsächlich auf die psychische Gesundheit der Fernsehzuschauerinnen auswirken können. Besonders groß scheint…