Die Chemoprävention kolorektaler Adenome und Karzinome ist ein wichtiges Thema. In einer randomisierten placebokontrollierten Studie untersuchten jetzt chinesische Wissenschaftler die Wirksamkeit und Sicherheit von Berberin zur Prävention des Wiederauftretens kolorektaler Adenome.
Mediziner aus China haben bei Patienten, die sich von COVID-19 wieder erholt hatten, Viren in Stuhl- und Sputumproben nachgewiesen. Das veröffentlichten sie jetzt in Annals of Internal Medicine.
Was dazu führt, dass Magenkrebs entsteht, ist noch nicht bis ins Detail verstanden. Wahrscheinlich kommen aber verschiedene Einflüsse zusammen. Eine Metaanalyse mit über 33 Millionen Personen liefert jetzt weitere Informationen über Verhaltens- und Ernährungsfaktoren, die bei Magenkrebs scheinbar eine zentrale Rolle einnehmen. Welche das sind,…
Nervenzellen kommen in großer Zahl in der Darmwand vor. Wissenschaftler fanden jetzt heraus, dass die Zellen eine größere Rolle beim Schutz vor Salmonellen spielen könnten. Ihre Ergebnisse könnten zur Entwicklung neuer Therapieansätze für Darminfektionen beitragen.
Krebspatienten sind vermutlich anfälliger für einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung und haben daher Angst vor einer Ansteckung während einer onkologischen Behandlung. Demgegenüber steht das Risiko, die Chance auf Heilung zu verspielen, wenn man onkologische Behandlungen über Wochen oder gar Monate hinausschiebt. Grundsätzlich sollte…
Deutsche gehen häufiger zum Arzt als die Bürger anderer Industriestaaten. Laut OECD kam jeder Bundesbürger im letzten Jahr durchschnittlich auf 10 Arztbesuche, in Frankreich sind es nur 6 und in Schweden sogar nur 3. Doch auch innerhalb Deutschlands gibt es große Unterschiede: So nehmen Hamburger 30% mehr ambulante Leistungen in Anspruch als…
Darmkrebs ist deutschlandweit die zweithäufigste Tumorerkrankung bei Frauen und die dritthäufigste bei Männern. Nicht selten bilden Tumoren des Darms gefährliche Metastasen in der Leber aus. Nur wenn diese Tochtergeschwulste durch eine Operation vollständig entfernt werden, besteht Aussicht auf Heilung. Um die Machbarkeit und Chancen eines…
Australische Wissenschaftler von der Monash University haben jetzt Bakterien als möglichen umweltbedingten Risikofaktor für Zöliakie identifiziert, von der etwa einer von 70 Australiern betroffen ist.
Die meisten Patienten auf der Intensivstation erhalten zur Vermeidung gastrointestinaler Blutungen eine Säuresuppression. Doch welche Auswirkungen hat die Blutungsprophylaxe bei kritisch kranken Patienten?
In der Regel wird zur Eradikation von Helicobacter pylori ein Protonenpumpeninhibitor (PPI) in Kombination mit mehreren Antibiotika – meistens zwei – verabreicht. Für Esomeprazol konnte im Rahmen einer Triple-Therapie bereits eine Überlegenhet gegenüber anderen PPI nachgewiesen werden. Doch wie sieht es bei einer Quadruple-Therapie aus? Hierzu…
Für eine App, mit deren Hilfe sich Patienten besser und einfacher auf eine Darmspiegelung vorbereiten können, hat die Stiftung Lebensblicke aus Ludwigshafen den diesjährigen Darmkrebs-Präventionspreis vergeben. Ausgezeichnet worden ist PD Dr. Benjamin Walter, Leiter der Endoskopie der Inneren Medizin I des Universitätsklinikums Ulm, der mit seiner…
Forschende des Helmholtz Zentrums München, der Technischen Universität München (TUM) und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) haben einen neuartigen Therapieansatz zur Heilung chronischer Hepatitis B entwickelt. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass die große Menge an Proteinen, die das Hepatitis-B-Virus in der Leber bildet, die…
Das Coronavirus ist nun definitiv in Deutschland angekommen. Zu den Risikopatienten zählen ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen und jene mit schlechtem Immunsystem. Doch wie sollten sich Krebspatienten während der Corona-Pandemie verhalten? Worauf sollten behandelnde Ärzte achten?
Wie sicher sind Protonenpumpeninhibitoren (PPI) bei chronischer Lebererkrankung? Wissenschaftler aus China analysierten jetzt die Auswirkungen von PPI hinsichtlich nachteiliger klinischer Outcomes bei betroffenen Patienten.
Ob Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn bei Schwangeren mit dem Risiko für Geburtsschäden zusammenhängen, wusste man bislang noch nicht. Daher nahmen sich nun Wissenschaftler aus Kanada diesem Thema an.