Das Forschungsprojekt von Dr. Johannes Stallhofer vom Universitätsklinikum Jena wird mit dem Hermann-Strauß-Stipendium der Deutschen Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung gefördert. Der Magen-Darm-Spezialist arbeitet an der Etablierung eines menschlichen Darmchips, der chronisch entzündliche Darmerkrankungen nachbilden und so zur Erforschung…
Immunvermittelte unerwünschte Ereignisse (IAE) sind die am häufigsten berichteten Infliximab-bezogenen Nebenwirkungen. Jetzt verglichen Wissenschaftler aus Spanien die Raten Infliximab-bezogener IAE und des Verlusts des Ansprechens (LOR) zwischen älteren und jüngeren Patienten mit entzündlicher Darmerkrankung.
Ein Kieler Forschungsteam des Exzellenzclusters „Precision Medicine in Chronic Inflammation“ hat einen neuartigen Mechanismus gefunden, der die DNA-Reparatur bei Menschen mit chronischen Darmentzündungen stören und so zu Darmkrebs führen kann.
Bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) spielt auch die Psyche eine wichtige Rolle. Sekundäre Folgen wie Angststörung und Depression dürfen nicht unterschätzt werden. Denn eine aktuelle Metaanalyse weist nun darauf hin, dass die Psyche der Betroffenen deutlich mehr leidet als bislang angenommen, vor allem bei Frauen.
Patienten mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung (CED) haben ein erhöhtes Darmkrebsrisiko. Doch welche Prognosefaktoren gibt es für eine fortgeschrittene kolorektale Neoplasie bei CED-Patienten? Dieser Frage ging ein Team aus den Niederanden in einer systematischen Übersicht und Metaanalyse nach.
Schwedische Wissenschaftler fanden in einer Fall-Kontroll-Studie heraus, dass bei Patienten mit atopischer Dermatitis häufig auch eine Autoimmunerkrankung des Gastrointestinaltrakts auftreten kann.
Bei Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen sollte man gerade bei Jüngeren auf die Niere achten. Denn eine retrospektive Kohortenstudie zeigt nun, dass das Risiko für chronische Nierenerkrankungen gerade bei jüngeren Patienten am höchsten ist.
Clostridium-difficile-Infektionen (CDI) sind bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) ein Risikofaktor für eine erhöhte Morbidität und Mortalität. Einen international akzeptierten Konsens zu Diagnostik und Therapie der CDI bei CED gibt es bislang nicht. Daran ändert auch ein aktueller Versuch, einen solchen Konsens zu schaffen, nichts.
Die meisten darmbesiedelnden Bakterien sind Anaerobier. Da liegt es nahe, die Stuhlpräparation für den fäkalen Mikrobiomtransfer (FMT) anaerob durchzuführen, um Anaerobier zu schützen und so die Effektivität zu erhöhen – mit Erfolg, wie eine Studie aus Australien mit Patienten mit Colitis ulcerosa (CU) zeigt.
Bei dem 30-Jährigen wurde im 15. Lebensjahr ein Morbus Bechterew (HLA-B27-positiv) diagnostiziert, der bei schwerem Verlauf mit unterschiedlichen TNF-alpha-Inhibitoren therapiert wurde. Unter der zunächst applizierten Infliximab-Therapie kam es zu einer allergischen Reaktion, sodass auf Adalimumab, dann im weiteren Verlauf bei V.a.…
Eine 47-jährige Patientin (168 cm, 81 kg) kaukasischer Herkunft mit steroidrefraktärem Verlauf einer Colitis ulcerosa, inkomplettem bzw. verzögertem Ansprechen auf Ciclosporin und Rezidiv unter einer Erhaltungstherapie mit Azathioprin zeigte bereits 14 Tage nach Einschluss in die OCTAVE-Studie ein rasches klinisches und endoskopisches Ansprechen.…
Eine Infektion mit Clostridium difficile kann den Schwergrad der Entzündung bei M. Crohn und C. ulcerosa erheblich verstärken. Und sie treten häufiger auf als gedacht.