Enteroatmosphärische Fisteln sind eine gefürchtete Komplikation des offenen Abdomens, vor allem bei Peritonitis. Um dem vorzubeugen, untersuchten jetzt Willms AG et al. den Einsatz eines Viszeralschutzes während der offenen Abdominalbehandlung – mit Erfolg.
Das körpereigene Protein iRhom2 könnte vor einer Leberfibrose schützen. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler der Heinrich-Heine-Universität-Düsseldorf und der Universität Duisburg-Essen.
Metastasierte intrahepatische Gallengangskarzinome sind besonders aggressiv. Möglicherweise könnte jedoch eine lokale Therapie zusätzlich zur Chemotherapie das Gesamtüberleben verlängern. Das untersuchten jetzt Wissenschaftler in einer retrospektiven Kohortenstudie.
Gegen den Tumornekrosefaktor (TNF)-alfa gerichtete Wirkstoffe haben die Therapie bei vielen chronisch entzündlichen Erkrankungen revolutioniert. Allerdings mehren sich die Hinweise, dass diese Substanzen auch das Risiko für die Entstehung weiterer solcher Erkrankungen fördern.
Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen haben ein erhöhtes Risiko für akute arterielle Ereignisse. Wissenschaftler aus Frankreich fanden nun heraus, dass eine Therapie mit Anti-Tumornekrosefaktor (Anti-TNF) das Risiko senken kann – vor allem bei Männern mit Morbus Crohn.
Inwiefern profitieren Patienten mit hepatozellulärem Karzinom (HCC) von Azetylsalizylsäure (ASS) bei transarterieller Embolisation (TAE)? Dieser Frage gingen nun amerikanische Wissenschaftler in einem retrospektiven Review nach.
Verschiedene Studien haben gezeigt, dass eine adjuvante Chemotherapie nach Resektion eines Adenokarzinoms des Pankreas einen Überlebensvorteil bietet. Doch die wenigsten Patienten in den USA werden konsequent so behandelt.
Okuläre Beteiligungen wie Uveitis sind bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) nicht selten. Allerdings ist das Wissen über Risikofaktoren immer noch begrenzt. Diese Lücke versucht nun eine Kohortenstudie aus der Schweiz weiter zu schließen.
Linaclotid wird zur symptomatischen Behandlung des moderaten bis schweren Reizdarmsyndroms mit Obstipation (IBS-C) eingesetzt. Ziel einer spanischen Studie war es jetzt, prädiktive Faktoren für ein klinisches Ansprechen des oral applizierbaren Peptids zu bestimmen.
Die reale Inzidenz chronischer Leberschädigungen nach transarterieller Chemoembolisation (TACE) war bislang unklar. Ob bei Patienten mit hepatozellulärem Karzinom (HCC) nach TACE langfristig mit Störungen zu rechnen ist, untersuchten jetzt Wissenschaftler in der retrospektiven Kohortenstudie LiverT.
Um den Zusammenhang zwischen chronischer temporomandibulärer Dysfunktion (TMD) und gastroösophagealer Refluxkrankheit (GERD) zu ermitteln, untersuchten chinesische und amerikanische Wissenschaftler über 1.500 Patienten mit chronischer TMD. Daneben gingen sie der Frage nach, ob Somatisierung, Angst und gestörter Schlaf dabei eine Rolle spielen.
Gibt es einen Unterschied zwischen der Einnahme von fett- und wasserlöslichen Statinen bei Hepatitis-Patienten hinsichtlich des Risikos für hepatozelluläre Karzinome (HCC)? Dieser Frage gingen jetzt Wissenschaftler aus Stockholm nach.
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Dass entzündliche Darmerkrankungen bei Erwachsenen zu mehr psychiatrischen Erkrankungen führen können, ist bekannt. Bei Kindern scheint das genauso zu sein, so das Ergebnis einer bevölkerungsbasierten Kohortenstudie aus Schweden.
In einer Analyse mit rund 800 Patienten mit ehemaligem hepatozellulären Karzinom (HCC) konnte eine Behandlung mit direkt antiviral wirksamen Medikamenten (DAA) gegen das Hepatitis-C-Virus das Mortalitätsrisiko signifikant senken.
Adipositas ist eines der Themen, das wir häufiger beleuchten. Schließlich wird krankhaftes Übergewicht auch sehr oft in Studien untersucht. Um Ihnen einen praktischen Überblick über die aktuelle Studienlage zu verschaffen, haben wir Ihnen diese Bildergalerie zusammengestellt!