Bei nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung (NAFLD) werden diagnostische Algorithmen zur individuellen Risikoabschätzung im klinischen Alltag dringend benötigt. Eine retrospektive Analyse von Würzburger Wissenschaftlern zeigt nun: Ein zweistufiger zielgerichteter Elastometrie-Service ist zur weiterführenden Abklärung hilfreich.
Ärzte sind eine Berufsgruppe, welche von Burnout und Depressionen besonders betroffen ist. Oftmals werden erste Symptome ignoriert oder heruntergespielt. Dabei sollten auch erste Anzeichen keineswegs ignoriert werden. Karina Pereira-Lima und Kollegen wollten herausfinden, mit welcher Häufigkeit in diesem Zusammenhang Fehler auftreten.
Es gibt viele Hinweise, dass Psyche und Darm zusammenhängen – so auch beim Reizdarm, weswegen unter Umständen Antidepressiva hilfreich sind. Doch diese stehen in Verdacht, das Risiko für Restless-legs-Syndrom zu erhöhen.
Die Schlagzeilen zu Kaffee sind mal positiv, mal negativ. Im aktuellen Fall haben wir wieder gute Nachrichten für alle, die gerne Kaffee trinken: Denn dänische Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, dass ein hoher Konsum die Beschwerden bei Gallensteinen scheinbar lindert.
Viele adipöse Patienten haben die Hoffnung, durch einen bariatrischen Eingriff auch psychische Probleme lösen zu können. Doch genau das Gegenteil scheint der Fall zu sein, wie eine australische Studie nun zeigt.
Wer eine Fettleber hat, läuft Gefahr, auch einen Herzinfarkt zu erleiden – so bislang die Annahme. Das Ergebnis einer aktuellen Studie legt jetzt allerdings nahe, dass Patienten mit nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung (NAFLD) nach Adjustierung für etablierte kardiovaskuläre Risikofaktoren kein erhöhtes Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko…
Steht die Einnahme von Antibiotika in Zusammenhang mit einem erhöhten Darmkrebsrisiko? Diese Vermutung gibt es schon länger, doch es fehlen bislang eindeutige Nachweise. In einer neuen Studie aus den USA gingen Wissenschaftler dieser Frage nun weiter auf den Grund.
Dass sich die menschliche Darmflora auf die Gesundheit auswirkt, weiß man schon länger. Internationale Forscher haben jetzt im Mausversuch herausgefunden, dass die Bakterien im Darm auch die Skelettmuskelmasse und -funktion beeinflussen.
Der Kaiserschnitt gilt heute als Routineeingriff. Doch häufig werden seine Folgen unterschätzt. So wiesen britische und australische Wissenschaftler jetzt zum Beispiel in der Darmflora von Kaiserschnittkindern häufiger potenziell pathogene Bakterien nach.
Die bariatrische Chirurgie, insbesondere der Magenbypass, ist bei Adipositas und Typ-2-Diabetes eine wirksame Behandlung. Doch jetzt gibt es Hinweise darauf, dass eine Infusion von 3 Hormonen mit der Wirkung des Roux-en-Y-Magenbypass möglicherweise mithalten kann.
Obwohl eine niedrige Ballaststoffaufnahme als Risikofaktor für Divertikulitis gilt, sind prospektive Daten bei Frauen trotz einer überproportionalen Krankheitslast eher dürftig. Hinzu kommt, dass wenig über die unterschiedliche Schutzwirkung verschiedener Nahrungsmittel bekannt ist. Mithilfe der Daten der Nurses-Health-Studie untersuchten Ma W et…
Auch wenn sie nicht vorkommen sollten, treten sie immer wieder auf: Behandlungsfehler. Eine Metaanalyse ermittelte nun, in wie vielen Fällen diese tatsächlich vermeidbar wären.
Bei Eltern, Geschwistern und Kindern von Zöliakie-Patienten ist Vorsicht geboten: Denn wie eine retrospektive Kohortenstudie jetzt herausfand, haben Verwandte ersten Grades ein erhöhtes Risiko, selbst daran zu erkranken.
Enteroatmosphärische Fisteln sind eine gefürchtete Komplikation des offenen Abdomens, vor allem bei Peritonitis. Um dem vorzubeugen, untersuchten jetzt Willms AG et al. den Einsatz eines Viszeralschutzes während der offenen Abdominalbehandlung – mit Erfolg.
Das körpereigene Protein iRhom2 könnte vor einer Leberfibrose schützen. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler der Heinrich-Heine-Universität-Düsseldorf und der Universität Duisburg-Essen.