Ibuprofen wirkt sich wohl stärker auf die Leber aus als bisher angenommen. Das berichten jetzt Wissenschaftler aus Kalifornien, die Mäusen das Schmerzmittel in moderater Dosis über 7 Tage verabreichten.
In einer landesweiten Studie in Schweden war die Einnahme von niedrigdosierter Azetylsalizylsäure (ASS) bei Patienten mit chronischer Hepatitis-B- oder -C-Infektion mit einem geringeren Risiko für Leberkrebs assoziiert.
Die Entfernung des Blinddarms ist ein Routine-Eingriff. Doch welche Methode schneidet besser ab: die laparoskopische oder die offene Appendektomie? Jetzt verglichen Wissenschaftler aus Japan die beiden Methoden hinsichtlich postoperativer Outcomes bei Kindern.
Kann eine akute Pankreatitis als früher Marker für Pankreaskrebs herangezogen werden? Genau das untersuchte eine Kohortenstudie mit Patienten aus Dänemark und den USA.
Biologika haben die Therapie von Colitis ulcerosa deutlich verbessert. Eine Arbeitsgruppe untersuchte jetzt in einer gematchten Fall-Kontroll-Studie, wie es mit postoperativen Komplikationen nach präoperativer Gabe von Vedolizumab aussieht.
Zusammenhänge zwischen einer gestörten Zusammensetzung des Darmmikrobioms und dem Behandlungsergebnis nach allogener hämatopoetischer Stammzelltransplantation wurden in monozentrischen Studien bereits nachgewiesen. Eine multizentrische Studie weist jetzt auf ein erhöhtes Mortalitätsrisiko bei abnehmender Bakterienvielfalt im Darm hin.
Oft untersucht und daher nicht neu: Personen mit dickem Bauch leben gefährlicher, was das Risiko für Schlaganfälle betrifft. Dabei erhöht scheinbar allein die abdominelle Adipositas – unabhängig vom Blutdruck und Glukoselevel – das Risiko.
Gastrointestinale Blutungen kommen bei Patienten mit Vorhofflimmern und oraler Antikoagulationstherapie häufig vor. Doch weisen die Blutungen auf ein erhöhtes Darmkrebsrisiko hin? Das untersuchten jetzt Wissenschaftler aus Dänemark.
Patienten, die mit Säureblockern behandelt werden, haben ein um rund 75% erhöhtes Risiko für einen intestinalen Befall mit multiresistenten Mikroorganismen. Das ergab eine Metaanalyse aus den Niederlanden.
Patienten mit Morbus Crohn haben ein erhöhtes Risiko an Darmkrebs zu erkranken und daran zu sterben. Das ergab eine Kohortenstudie aus Dänemark und Schweden, die in der Fachzeitschrift Lancet Gastroenterology & Hepatology veröffentlicht wurde.
Die Dyspepsie ist im klinischen Alltag ein häufiges Problem. Jetzt betrachteten Eusebi LH et al. die Effektivität verschiedener Managementstrategien in einem systematischen Review und einer Metaanalyse genauer.
Es gibt Hinweise darauf, dass eine laparoskopische Schlauchgastrektomie (LSG) gastroösophageale Refluxsymptome verstärken kann. Wissenschaftler aus Brasilien untersuchten nun bei Patienten mit Adipositas, wie sich die LSG im Vergleich zum laparoskopischen Roux-en-Y-Magenbypass (LRYGB) auf die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) auswirkt.
Das sexualhormonbindende Globulin (SHBG) wurde bereits mit Stoffwechselerkrankungen in Verbindung gebracht. Jetzt untersuchten Wissenschaftler aus China die Rolle von SHBG bei nicht alkoholischer Fettlebererkrankung (NAFLD).
Der optimale neoadjuvante Therapieansatz für Patienten mit resezierbarem Pankreaskarzinom ist unklar. Daher verglichen nun Wissenschaftler aus den USA die Outcomes nach präoperativer Chemotherapie, präoperativer Chemotherapie mit konventionell fraktionierter Bestrahlung (CFR) und präoperativer Chemotherapie mit stereotaktischer Bestrahlung (SBR).
Experten sehen ausgewählte Probiotika als unterstützende Option für Personen mit Reizdarmsyndrom. Eine neue Studie prüfte nun die Wirksamkeit und Sicherheit per systematischem Review und Metaanalyse.