Im Kampf gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs rückt ein bislang unterschätzter Faktor in den Fokus: Bakterien im Tumorgewebe. Sie können die Wirkung der Chemotherapie blockieren – mit dramatischen Folgen für die Prognose. Doch eine begleitende Antibiotikatherapie könnte diesen Effekt umkehren und die Überlebenszeit der Patienten deutlich verlängern.
Zwei neu validierte Bluttests zeigen in einer großen deutschen Multizenterstudie eine deutlich höhere Spezifität als CA 19-9 – und könnten die Früherkennung operabler Pankreastumoren bei Risikopatienten entscheidend verbessern.
Geflügel gilt als gesunde Alternative zu rotem Fleisch – doch wer regelmäßig große Mengen davon isst, könnte auch damit sein Risiko für tödliche gastrointestinale Tumoren deutlich erhöhen. Besonders Männer sind gefährdet.
Die Gesamtzahl der Krebsfälle bei Menschen unter 50 Jahren ist laut einer aktuellen Studie nicht gestiegen. Allerdings nehmen bestimmte Krebsarten nehmen bei Menschen unter 50 deutlich zu – unter anderem zählt der Darmkrebs zu diesen Krebsentitäten. Was steckt hinter dem Trend?
Können Diabetes-Medikamente das Krebsrisiko senken? Eine neue, auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2025 präsentierte US-Studie legt nahe, dass GLP-1-Rezeptoragonisten nicht nur beim Abnehmen helfen, sondern auch vor bestimmten Krebsarten schützen könnten – vor allem bei Frauen.
Noch bevor Organe Schaden nehmen, kann Übergewicht das Krebsrisiko deutlich erhöhen – eine neue Studie zeigt Zusammenhänge mit 11 Tumorarten und fordert ein Umdenken in der Früherkennung.
Der G-BA sucht per Ausschreibung eine Forschungseinrichtung, die eine Studie zur Erprobung der endoskopischen Implantation radioaktiver Mikropartikel bei lokal fortgeschrittenem Pankreaskarzinom entwirft, durchführt und auswertet. Die Bewerbungsfrist endet am 11. Juni 2025.
Die Mittelmeerdiät kann das Risiko für adipositasbedingte Tumorerkrankungen signifikant senken – selbst dann, wenn die Ernährungsempfehlungen nur unvollständig umgesetzt werden.
Ein fitter Körper zahlt sich immer aus. So haben Krebspatienten mit viel Muskelkraft und guter kardiorespiratorischer Fitness insbesondere in fortgeschrittenen Krebsstadien ein deulich geringeres Risiko zu versterben. Dies unterstreicht die Bedeutung von maßgeschneiderten Übungen zur Steigerung der Muskelkraft und Fitness, um die Überlebenschancen…
Krebs der Bauchspeicheldrüse wird durch Verbindungen zum Nervensystem in seinem Wachstum gefördert. Aktuellen Studienergebnissen zufolgen programmiert der Tumor die Neuronen gezielt für seine Zwecke um. Eine Blockade der Nervenfunktion könnte das Tumorwachstum hemmen und die Empfindlichkeit der Tumorzellen gegenüber bestimmten Chemotherapien und…
Trotz bedeutender Fortschritte in der Krebsforschung und sinkender Sterblichkeitsraten bestehen weiterhin erhebliche Herausforderungen. Es gilt, gesundheitlichen Ungleichheiten gegenzusteueern und die Krankheitslast bei jüngeren Erwachsenen zu senken. Sorgen machen auch die steigenden Inzidenzraten für Krebsarten wie zum Beispiel Darm- und…
Bei soliden Tumoren wie dem Pankreaskarzinom zeigt die CAR-T-Zelltherapie bisher kaum Wirkung. Mit dem Einsatz des neuen Oberflächenmoleküls CD318 könnte sich dies in Zukunft ändern. Im Rahmen des Forschungsprogramms „ResCPa – Response features, efficacy and safety of CD318-targeted CAR-T cell therapy against pancreatic cancer“ sollen die bereits…
Ein großer Erfolg für das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE): Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat einen neuen Sonderforschungsbereich zur Leberforschung bewilligt. Fokus des neuen Sonderforschungsbereichs „Immunregulation in der Leber: von Homöostase zur Krankheit“ ist die Regulierung von Immunantworten in der Leber, die…
Die Corona-Pandemie hatte auch Auswirkungen auf die onkologische Versorgung. Nach einer aktuellen Studie aus Deutschland zeigte jeder dritte Krebsbetroffene Anzeichen für Ängste oder Depressionen.
Smartwatches sind aus dem Alltag vieler kaum noch wegzudenken. Und auch in der Krebsbehandlung können sie einen wichtigen Beitrag leisten, wie eine Studie aus Würzburg zeigt.