Das Immunsuppressivum Infliximab (IFX) kommt meist erst als letzte Behandlungsoption zum Einsatz. Denn, ähnlich wie andere TNF-α-Blocker, kann IFX zu schweren Nebenwirkungen führen. Anders das Ergebnis einer kanadischen Studie: In dieser erwies sich eine IFX-Schnellinfusion bei Jugendlichen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) als…
Neue Stuhltestverfahren verbessern die Früherkennung von Darmkrebs deutlich. Bereits im September 2017 veröffentlichte eine Forschergruppe des DKFZ eine Vergleichsstudie über neun neu angebotene fäkale immunologische Tests (FIT). Und das Vergleichen geht weiter.
Ähnlich wie Morbus Crohn verursacht Colitis ulcerosa Geschwüre im Dickdarm, was zu schmerzhaften Entzündungen der Darmwände führt. Obwohl Colitis ulcerosa normalerweise nicht tödlich ist, können die folgenden Symptome der Krankheit lebensbedrohliche Komplikationen haben.
Protonenpumpenhemmer (PPI) sind aus der Gastroenterologie nicht mehr wegzudenken. Doch die langfristige Sicherheit von PPI wird immer mehr infrage gestellt. Auch Magenkrebs könnte eine mögliche Folge der dauerhaften Einnahme sein.
Die Zahl von Patienten mit Morbus Crohn steigt stetig. Verschaffen Sie sich daher einen schnellen Überblick über 10 wissenswerte Fakten zum Krankheitsbild.
Protonenpumpenhemmer (PPI) gehören zu den am häufigsten verordneten Arzneimitteln. In den letzten Jahren sind jedoch einige Studien erschienen, die auf unerwünschte Wirkungen der PPI bei Langzeittherapie hinweisen. Neben einem gesteigerten Risiko für osteoporotische Frakturen sowie Darm- und Lungeninfektionen wird jetzt auch ein erhöhtes Risiko für…
Eine Infektion mit dem Erreger Clostridium difficile ist nicht zu unterschätzen: Sie kann zu einer signifikant erhöhten Morbidität und Mortalität führen. Insbesondere hospitalisierte Patienten sind gefährdet. Wo die größten Gefahrenstellen für eine Ansteckung sind, haben Sara Murray und Kollegen bei sich an ihrer Universitätsklinik in Kalifornien…
Zur Behandlung eines akuten Morbus-Crohn-Schubs werden häufig Glukokortikoide eingesetzt. Dass eine enterale Ernährungstherapie bei betroffenen Kindern mindestens genauso gut wirkt, haben Studien bereits nachgewiesen. Doch ist sie den Kortikosteroiden auch überlegen? Das untersuchten jetzt Cohen-Dolev N et al. in einer prospektiven Studie.
Das Feierabendbier oder die Weinschorle am Abend gehört für viele schon zum Alltag dazu. Spaß in geselliger Runde – auch hier fehlt selten Alkohol. Dabei wirken insbesondere Schnaps und Co eher als Negativ-Katalysator, wie diese internationale Studie zum Vorschein bringt: Knapp ein Drittel der Probanden fühlen sich nach dem Genuss aggressiv.
Welche Therapien sich eignen, um die Beschwerden von Patienten mit entzündlicher Darmerkrankung zu bessern, hängt stark davon ab, wie schwer welche Teile des Verdauungstraktes betroffen sind. In besonders schweren Fällen sind häufig mehrere Operationen notwendig. Da das perioperative Risiko meist hoch ist, wird nach Alternativen gesucht. Eine…
PD Dr. Jan Bornschein und Sophie Schlosser, Ärzte der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I am Universitätsklinikum Regensburg, diskutieren hier das Ergebnis der RESORCE-Studie zu Regorafenib beim HCC.
Kann Regorafenib die systemischen Therapieoptionen beim hepatozellulären Karzinom (HCC) revolutionieren? Eine internationale Phase-III-Studie gibt Aufschluss.
Die Idee, Bakterien könnten Krebszellen zerstören, war lange in Vergessenheit geraten. Doch Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) lassen den Therapieansatz wieder aufleben: Sie haben Salmonellen so umkonstruiert, dass sie eine aggressive Wirkung gegen Tumorzellen besitzen, diese aber nicht zu stark ist und somit…
Operationen sind bei Morbus Crohn selten kurativ, es bleibt ein hohes Rezidivrisiko. In Leitlinien wird daher zu einer frühen Koloskopie geraten. Doch gängiger Standard ist das nicht. Um herauszufinden, wie Gastroenterologen postoperativ vorgehen, führten Nguyen VQ et al. jetzt eine Umfrage durch.
Wissenschaftler entdecken immer mehr positive Wirkungen von Ballaststoffen. Warum insbesondere Patienten mit einer Darmkrebserkrankung ein Augenmerk auf eine ballaststoffreiche Ernährung legen sollten, zeigt jetzt einmal mehr das Ergebnis einer prospektiven Kohortenstudie.