Auch wenn serratierte Polypen und konventionelle Hochrisiko-Adenome über verschiedene Signalwege entstehen, können sie gleichzeitig vorkommen. Welche Risikofaktoren für das Auftreten von beidem parallel eine Rolle spielen, wurde jetzt genauer untersucht. Nach den Ergebnissen sollten vor allem Raucher ihr Laster besser ablegen.
Mit Hypnotherapie dem Reizdarmsyndrom begegnen – dieser Ansatz scheint bei einigen Patienten bis zu 12 Monate nach Ende der Therapie die Beschwerden zu lindern, so das Ergebnis einer niederländischen Studie. Gruppenbehandlungen schneiden dabei ebenso gut ab wie Einzelsitzungen.
Allem Anschein nach eignet sich Azetylsalizylsäure (ASS) auch zur Prävention von Leberkrebs. Zumindest legt das das Ergebnis einer Analyse zweier prospektiver Langzeitstudien nahe: Bei langfristiger und regelmäßiger Einnahme von ASS treten Leberkarzinome seltener auf. Der Effekt scheint von der Dosis abzuhängen.
Krebspatienten, die Tyrosinkinasehemmer (TKI) erhalten, sollten vorsichtig sein: Denn in der Kombination mit Protonenpumpeninhibitoren (PPI) verschlechtern sich ihre Überlebenschancen deutlich.
Ein Mangel an Bewegung und der Konsum hochkalorischer Lebensmittel sind Gift für die Leber. Viele Übergewichtige leiden an einer Fettleber. Davon betroffen sind zunehmend auch Kinder. Genau für diese hat jetzt eine klinische Studie positive Nachrichten: Denn unter einer zuckerarmen Diät kann sich die Fettleber relativ schnell deutlich…
Tee-Liebhaber aufgepasst: Die frisch gebrühte Tasse sollte man lieber abkühlen lassen, denn ein zu heißer Genuss erhöht das Risiko für Speiseröhrenkrebs um 90%. Zu diesem Ergebnis kamen jetzt Wissenschaftler aus Teheran.
Ein Zusammenhang zwischen einer abnormen Expression von microRNAs und den Überlebenszeiten von Patienten mit Ösophaguskarzinom wurde in der Vergangenheit mehrfach berichtet. Trotzdem fehlte bislang eine umfassende Metaanalyse, um die genaue prognostische Bedeutung der miRNAs zu bestimmen. Diese Lücke schließen jetzt Wissenschaftler aus China.
Heute weiß man, dass Olivenöl seine Wirkung vor allem über die darin enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe entfaltet. So zum Beispiel über das Polyphenol Hydroxytyrosol, dem italienische Wissenschaftler jetzt zusammen mit Vitamin E eine heilende Wirkung bei Kindern mit Fettleber zuschreiben.
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Operationen am Ösophagus sind häufig mit Komplikationen belastet. Daher wird seit einigen Jahren untersucht, ob minimalinvasive Ansätze die Komplikationsrate senken können. Dieses Ziel setzte sich auch eine multizentrische Studie aus Frankreich, deren Ergebnisse jetzt veröffentlicht wurden.
Ab einem Alter von 76 Jahren wird in den USA in der Regel von einer Darmspiegelung als routinemäßige Vorsorgeuntersuchung abgeraten. Doch was empfehlen Endoskopiker den Älteren tatsächlich? Das klärt jetzt die Studie von A.H. Calderwood und Kollegen.
Auch wenn die Krebsinzidenz bei psychisch kranken Patienten und davon nicht betroffenen Patienten vergleichbar ist, gibt es laut einer aktuellen Untersuchung doch Unterschiede: Die Behandlung psychisch Kranker scheint zum Beispiel schlechter zu sein, zumindest bei Patienten mit Darmkrebs.
Trotz immer stärker werdender Bedenken hinsichtlich des Gebrauchs von Protonenpumpeninhibitoren (PPI) werden weiterhin junge Patienten mit Dysphagie damit behandelt. Jetzt bestimmten Wissenschaftler die Hospitalisierungsrate bei betroffenen Kindern mit und ohne PPI-Behandlung.