Die Bundesregierung will die Krankenhausreform nachjustieren – mit mehr Flexibilität für Kliniken und Ländern, aber auch Kritik an möglichen Qualitätsverlusten.
Für ihre Entdeckungen zur peripheren Immuntoleranz erhalten drei Immunforscher den Medizin-Nobelpreis – ihre Arbeit ebnet den Weg für neue Therapien gegen Autoimmunerkrankungen und Krebs.
Warum essen wir manchmal mehr, als uns guttut? Eine neue Studie zeigt: Hinter dem Überessen stecken fünf unterschiedliche Muster – und damit Chancen für gezielte Prävention.
Im deutschen Gesundheitswesen sind Fachkräfte knapp, das gilt außer für die Pflege auch für Heilberufe. Verfahren für die Zuwanderung sollen jetzt vereinfacht werden.
Forschende aus Heidelberg und Kopenhagen präsentieren ein KI-Modell, das individuelle Krankheitsverläufe über Jahre hinweg vorhersagen kann – ein Durchbruch für die personalisierte Medizin.
Zum Tag des älteren Menschen warnt die DEGUM vor einer stillen, aber lebensbedrohlichen Erkrankung: dem Bauchaortenaneurysma – und fordert mehr Aufmerksamkeit für das Ultraschall-Screening.
Ein Pfleger tauscht Betäubungsmittel gegen Notfallmedikamente – mehrere Patienten erhalten falsche Präparate. Das Landgericht Landshut verurteilt ihn zu dreieinhalb Jahren Haft.
Ab Oktober müssen Ärztinnen und Ärzte wichtige Befunde in die elektronische Patientenakte eintragen – doch viele Praxen kämpfen noch mit fehlender Software und offenen Fragen zur Umsetzung.
Frankreich reagiert auf den Landärztemangel mit einer innovativen Lösung: Hightech-Boxen ersetzen die klassische Praxis. Ausgestattet mit Medizingeräten und Videoberatung bieten sie täglich ärztliche Hilfe – auch in abgelegenen Gemeinden. Doch nicht alle sehen darin einen echten Fortschritt für die Versorgung.
Die Kosten im Gesundheitswesen steigen rasant. Virologe und CDU-Gesundheitspolitiker Hendrik Streeck fordert eine sozialverträgliche Selbstbeteiligung von Patient. Ziel sei es, unnötige Arztbesuche zu reduzieren und Prävention zu fördern. Ohne Reform drohen laut Streeck bald Beitragssätze über 20%.
Die Zahl der Verdachtsmeldungen zu Behandlungsfehlern bei der AOK ist leicht gestiegen. Besonders häufig betreffen sie Eingriffe in Orthopädie und Chirurgie. Doch für Betroffene ist es oft schwer, ihre Ansprüche durchzusetzen. Die AOK und Verbraucherschützer fordern deshalb eine Reform der Patientenrechte und eine Entlastung bei der Beweisführung.
Die Zahl der Apotheken in Deutschland sinkt dramatisch – allein im ersten Halbjahr 2025 wurden 238 Standorte geschlossen. Die Branche warnt vor einer flächendeckenden Versorgungslücke und fordert dringend finanzielle Entlastung. Besonders alarmierend: Auch städtische Regionen sind betroffen. Online-Anbieter sehen die Lage hingegen gelassener.
Zum Tag der Patientensicherheit warnt die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) vor den unterschätzten Risiken eines unerkannten oder schlecht eingestellten Diabetes bei Operationen. Komplikationen wie Infektionen, Thrombosen oder sogar Todesfällen sind die bekannten möglichen Folgen. Trotzdem bleiben Nüchternblutzucker und HbA1c-Wert in der…
Nach Kritik durch die Lokalpresse ließ Klinik-Geschäftsführer Dirk Balster ostfriesische Tageszeitungen aus den Cafés seiner Krankenhäuser entfernen – ein Schritt, der bundesweit Empörung auslöste. Trotz Rücktrittsforderungen und politischer Kritik bleibt Balster im Amt. Jetzt soll die interne Kommunikation neu organisiert werden.
Unter den Trickdieben macht eine neue Masche Schule: Immer häufiger geben sie sich als Pflege-Gutachter aus, um sich Zugang zu Wohnungen zu verschaffen – besonders betroffen sind wie so oft vor allem ältere Menschen. Der Medizinische Dienst warnt eindringlich: Echte Begutachtungen erfolgen niemals unangekündigt.