Das TNM-Klassifikationssystem, das die Tumorgröße und die Ausbreitung der Tumorzellen abbildet, gilt als etablierter Prädiktor für das Überleben der Patientinnen und Patienten mit Darmkrebs. Allerdings wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche weitere Faktoren mit der Prognose in Verbindung gebracht, die nicht Teil des TNM-Systems sind.…
Heutige Diagnoseverfahren unterscheiden nicht immer sicher zwischen einer chronischen Entzündung der Bauchspeicheldrüse und Bauchspeicheldrüsenkrebs; etwa ein Drittel aller Diagnosen sind nicht eindeutig. Wissenschaftler aus dem DKFZ und dem Universitätsklinikum Heidelberg suchten daher nach molekularen Markern, die diese Diagnose präzisieren.…
In den letzten 40 Jahren hat die Häufigkeit von Adenokarzinomen der Speiseröhre und des ösophagogastralen Übergangs zugenommen, was auch mit der Zunahme von Fettleibigkeit in Zusammenhang stehen dürfte. Aufgrund von mangelnden Phase-3-Studiendaten besteht jedoch keine Einigkeit über das optimale kurative therapeutische Vorgehen in fortgeschrittenen…
Neben den neuen Wirkstoffen für die chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED), die das Therapiespektrum erheblich erweitern, gibt es gleichzeitig Bestrebungen, mögliche EXIT-Strategien zu identifizieren. Dabei spielt auch die Ileozökalresektion eine wichtige Rolle.
Prof. Britta Siegmund von der Charité Universitätsmedizin Berlin berichtete auf…
Die Analyse von Mutationen bei Patientinnen und Patienten mit metastasierten kolorektalen Karzinomen (KRKs) kann die Wahl der passenden Therapie entscheidend beeinflussen. Die Liquid Biopsy mit Untersuchung der zirkulierenden Tumor-DNA (circulating tumor DNA; ctDNA) stellt dabei nicht nur für die molekulare Charakterisierung des Tumors einen…
Endoskopische Techniken sind aus der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken. Mit ihnen lassen sich Körperhohlräume wie Magen, Darm, Gallengänge oder Bauchhöhle detailliert untersuchen, und es können auf schonende Weise Gewebeproben entnommen und minimal-invasive Eingriffe durchgeführt werden. Mit einem hohen Anteil an Einwegmaterialien samt…
Verbessert eine neoadjuvante Therapie beim Borderline-resektablen Pankreaskarzinom das Überleben? Was können individualisierte mRNA-Vakzine für die Therapie des Pankreaskarzinoms leisten? Und welche Rolle könnte das Next-Generation Sequencing (NGS) in Zukunft beim klinischen Management von Pankreaszysten spielen?
Die Kombination aus liposomalem Irinotecan, Fluorouracil, Leucovorin und Oxaliplatin (NALIRIFOX) zeigte in einer Phase-2-Studie vielversprechende Ergebnisse bei therapienaiven Patienten mit metastasiertem duktalem Adenokarzinom der Bauchspeicheldrüse (mPDAC). Die Ergebnisse der Phase-3-Studie (NAPOLI 3) bestätigen nun die Wirksamkeit und Sicherheit…
Bei kaum einer Erkrankung war das Tempo hinsichtlich neuer Therapien in den vergangenen Jahren ähnlich hoch wie bei den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED). Und auch in diesem Jahr erhielten bereits einige neue Wirkstoffe eine Zulassung. Was diese können und welche Substanz wann indiziert ist, erläuterte Prof. Dr. med. Britta Siegmund…
Besteht der Verdacht auf eine Zöliakie, so werden zunächst die Gewebstransglutaminase-IgA-Antikörper und das Gesamt-IgA (Immunglobulin A) im Blut bestimmt. Dieser Antikörpertest ist in der Regel ausreichend, um eine Zöliakie festzustellen bzw. auszuschließen. Die endgültige Absicherung der Diagnose erfolgt dann durch eine Dünndarmbiopsie.
Derzeit wird die weltweite Prävalenz der nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD) auf etwa 30% geschätzt – Tendenz steigend. Es besteht daher ein dringender Handlungsbedarf. Prof. Dr. Dr. med. Frank Tacke von der Charité Universitätsmedizin Berlin berichtete auf der Jahrestagung der DGVS über die wichtigsten neuen Erkenntnisse bei den…
Auf dem Gebiet der gastrointestinalen Onkologie gab es in den vergangenen Monaten zahlreiche Studien, die wichtige Therapieerkenntnisse lieferten. Auf der diesjährigen DGVS-Tagung fasste Prof. Dr. med. Matthias P. Ebert vom Universitätsklinikum Mannheim nun die wichtigsten neuen Erkenntnisse zusammen.
Warum werden immer mehr Patienten mit einer Hepatitis diagnostiziert? Gibt es EXIT-Strategien? Und welche neuen Therapien zur Behandlung der Virushepatitis befinden sich in der Pipeline?
Dupilumab ist seit Anfang 2023 auch zur Behandlung von eosinophiler Ösophagitis (EoE) zugelassen, sofern die Beschwerden der Patienten unter konventioneller medikamentöser Therapie nicht ausreichend gelindert werden können. Die Zulassungsstudie hatte zuvor ergeben, dass etwa 60% der Patienten, die einmal wöchentlich 300 mg Dupilumab erhalten, eine…
Die Prognose und der Erfolg der systemischen Therapie des hepatozellulären Karzinoms (HCC) wird durch den Grad der Leberfunktionsstörung bedingt, die aus der zugrunde liegenden Lebererkrankung resultiert. So war ein HCC mit einem Child-Pugh Stadium B lange mit einem schlechteren Überleben verbunden als unter einem Child-Pugh Stadium A. Mit dem…