Darmkrebs verläuft im späten Stadium oft tödlich. Daher sind neue Therapieansätze erforderlich. Einem Forschungsteam der TU Kaiserslautern um den Toxikologen Prof. Dr. Jörg Fahrer ist es gelungen, mit der Substanz Devimistat einen Wirkstoffkandidaten zu identifizieren, der die Darmkrebstherapie verbessern kann. Das Team hat im Rahmen eines von der…
Eine ungesunde, vor allem fleischreiche Ernährungsweise kann das Risiko für Darmkrebs erhöhen. So viel ist klar. Jetzt ging ein Forschungsteam aus Boston, Massachusetts, der Frage nach, ob Schwefelbakterien der Grund dafür sein könnten.
Wann welche Chemotherapie beim Rektumkarzinom im Vorfeld einer Operation eingesetzt wird, kann sich auf den Behandlungserfolg auswirken. Forscherinnen und Forscher der Klinik für Strahlentherapie und Onkologie des Universitätsklinikum Frankfurt haben in einer Langzeitstudie analysiert, dass eine Radiochemotherapie gefolgt von einer…
Mit dem Fortschreiten einer Krebserkrankung verändern sich Tumorzellen kontinuierlich, so dass ein Tumor letztendlich aus einer Vielzahl unterschiedlicher Zellklone mit unterschiedlichen Eigenschaften besteht – man spricht von „Tumorheterogenität“. Dabei entwickeln die Krebszellen vielfach Resistenz gegen die verfügbaren Therapien. Das…
Ein Kieler Forschungsteam des Exzellenzclusters „Precision Medicine in Chronic Inflammation“ hat einen neuartigen Mechanismus gefunden, der die DNA-Reparatur bei Menschen mit chronischen Darmentzündungen stören und so zu Darmkrebs führen kann.
Adipositas in der Schwangerschaft kann sich negativ auf Mutter und Kind auswirken. Da sie unter anderem als Risikofaktor für kolorektale Karzinome (CRC) gilt, haben Wissenschaftler aus Houston nun bei erwachsenen Nachkommen von Müttern mit Adipositas während der Schwangerschaft das CRC-Risiko bestimmt.
In vielen Ländern steigt die Zahl der Darmkrebsfälle in frühem Alter. Daher wollten nun New Yorker Wissenschaftler herausfinden, welche Faktoren – außer genetischen – bei jüngeren Menschen das Risiko für kolorektale Karzinome (CRC) erhöhen.
Die maligne Gallengangsobstruktion ist eine bedrohliche Komplikation bei metastasiertem kolorektalen Karzinom (mCRC). Was bei diesen Patienten eine biliäre Drainage bewirken kann, untersuchten nun Wissenschaftler aus den Niederlanden.
Immer mehr junge Menschen erkranken an Darmkrebs. Gefährdet scheinen insbesondere Frauen unter 50 mit einem hyperinsulinämischen Lebensstil zu sein. Das ergab nun eine prospektive Kohortenstudie mit über 94.000 Frauen.
Patienten mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung (CED) haben ein erhöhtes Darmkrebsrisiko. Doch welche Prognosefaktoren gibt es für eine fortgeschrittene kolorektale Neoplasie bei CED-Patienten? Dieser Frage ging ein Team aus den Niederanden in einer systematischen Übersicht und Metaanalyse nach.
Begünstigen Gallensteine und zirkulierendes Bilirubin Darmkrebs? Epidemiologische Studien hierzu sind widersprüchlich. Jetzt liefert eine Analyse ein weiteres Ergebnis.
Diabetes ist mit einem erhöhten Darmkrebsrisiko assoziiert, besonders bei jungen Erwachsenen vor dem 50. Lebensjahr. Daher könnten diese von einem früheren Beginn der Darmkrebsvorsorge profitieren. Doch wie viel früher? Das wurde nun in einer landesweiten Kohortenstudie in Schweden untersucht.
Kontrovers ist, ob Hemmer des Angiotensin-Converting-Enzyms (ACE) und Angiotensin-Rezeptor-Blocker das Darmkrebsrisiko beeinflussen. Jetzt bestimmten Wissenschaftler aus Hongkong den Zusammenhang zwischen dem Gebrauch dieser Medikamente und dem Risiko für kolorektale Karzinome nach negativer Koloskopie.
Experten diskutieren schon länger darüber, ob Azetylsalizylsäure (ASS) bei Darmkrebs vorteilhaft ist. Jetzt bewerteten Wissenschaftler von der Universität Newcastle upon Tyne, ob die tägliche Einnahme von ASS bei Patienten mit Lynch-Syndrom vor kolorektalen Karzinomen schützen kann.
Mit einer Million Euro fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft eine Studie unter Leitung des Universitätsklinikums Freiburg. Untersucht wird, ob Darmkrebspatienten profitieren, wenn vor der medikamentösen Therapie Lungenmetastasen operativ entfernt werden.