Forschende des Georg-Speyer-Hauses und der Goethe-Universität haben einen neuen Mechanismus entdeckt, der erklärt, warum nur ein Teil der Zellen eines Darmtumors auf eine Chemotherapie anspricht. Das von Prof. Florian Greten geleitete Forschungsteam konnte feststellen, dass bei der Chemotherapie absterbende Tumorzellen noch ein letztes Mal mit…
Pathogene CHEK2-Keimbahnvarianten wurden bislang vorwiegend mit Brustkrebs in Verbindung gebracht. Ihr Zusammenhang mit anderen Krebsarten ist nach wie vor umstritten.
Forschende aus dem Georg-Speyer-Haus in Frankfurt und der Goethe-Universität Frankfurt konnten in einem interdisziplinären Projekt des LOEWE-Zentrums Frankfurt Cancer Institute einen neuen Ansatz zur Therapie von Darmkrebs identifizieren. Im präklinischen Modell sowie in Untersuchungen an menschlichen Immunzellen konnte gezeigt werden, dass…
Obwohl die Leber der Hauptort für Fernmetastasen bei kolorektalem Karzinom ist, ist nur wenig über die Häufigkeit von synchronen und metachronen Lebermetastasen bekannt. Auch fehlt bislang eine vergleichende Beschreibung der epidemiologischen Merkmale von synchronen und metachronen Lebermetastasen.
Krebs ist die häufigste Todesursache bei Menschen mit Diabetes Typ 2. Krebsprävention und -früherkennung ist für Betroffene daher besonders wichtig. Doch wird sie gerade von dieser Patientengruppe – insbesondere bei Darmkrebs – zu selten in Anspruch genommen, kritisieren die Arbeitsgemeinschaft „Diabetes und Krebs“ der Deutschen Diabetes…
Übermäßiger Alkoholgenuss steigert das Darmkrebsrisiko – und zwar unabhängig von möglichen genetischen Risikofaktoren. Das zeigten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) mit Hilfe statistischer Analyseverfahren anhand von Daten einer in Südwestdeutschland laufenden Fall-Kontrollstudie. Menschen, die…
Zwar werden in Deutschland derzeit die meisten Rektumkarzinome mit der offenen Operationsmethode operiert, doch in den letzten Jahrzehnten wird die laparoskopische Methode immer häufiger zur Behandlung von Rektumkarzinomen eingesetzt.
Während sich die robotergestützte Chirurgie bei Rektumkarzinomen zunehmender Beliebtheit erfreut, gibt es noch immer kaum Belege für deren Nutzen im Vergleich zur konventionellen laparoskopischen Chirurgie.
In der Omikron-Welle sind die Fallzahlen in den deutschen Krankenhäusern wieder ähnlich stark zurückgegangen wie in den vorangegangenen Infektionswellen. Nach einer aktuellen Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) war bei den somatischen Krankenhausfällen im Zeitraum von Januar bis Mai 2022 insgesamt ein Rückgang von 18 Prozent…
Die Bildung von Metastasen verkürzt die Überlebenszeit von Patientinnen und Patienten mit Darmkrebs drastisch. Daher ist der Bedarf an prognostischen Biomarkern und neuen therapeutischen Angriffspunkten hoch.
Die Entscheidung über den Bedarf einer adjuvanten Chemotherapie nach einer primären Darmkrebsresektion kann auch für erfahrene Kliniker eine Herausforderung darstellen. Norwegische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickelten nun ein neues klinisches System, das bei dieser Entscheidung helfen soll.
Kann eine ballaststoffreiche Kost vor Krebserkrankungen schützen? Bis heute gilt die sogenannte Ballstoffhypothese als umstritten. In einer über 2 Jahrzehnte andauernden Studie untersuchte ein internationales Forscherteam die langfristigen Auswirkungen von resistenter Stärke auf die Krebsinzidenz bei Patienten mit dem Lynch-Syndrom.
Weniger als 20% aller Berechtigten nehmen in Deutschland die Vorsorge-Darmspiegelung wahr. Bei gleichbleibender Nutzung der Vorsorge ist aufgrund des demographischen Wandels bis 2050 ein Anstieg der Darmkrebs-Fälle von heute jährlich rund 62000 auf 77000 zu erwarten. Um diese Steigerung aufzufangen, müsste die Teilnahmerate an der…
Die Rolle der adjuvanten Chemotherapie bei Dickdarmkrebs im Stadium II gilt nach wie vor als umstritten. Vor allem bei Patienten, bei denen nach der Operation zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA) vorhanden ist, ist der Nutzen einer adjuvanten Chemotherapie ungewiss.
Eine Hormonersatztherapie (HRT) lindert scheinbar nicht nur Wechseljahresbeschwerden. Denn eine retrospektive Studie aus China legt nun nahe, dass HRT auch mit einem reduzierten Darmkrebsrisiko abhängig vom Body-Mass-Index (BMI) einhergehen können.