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DGVS PressemitteilungDarmkrebs-Vorsorge bei familiärer Vorbelastung muss früher ansetzen

In der Normalbevölkerung steigt das Darmkrebsrisiko ab dem 50. Lebensjahr. Daher erhalten gesetzlich Versicherte in diesem Alter regelmäßig Einladungen zur Darmkrebsvorsorge. Für Menschen, bei denen bereits Darmkrebsfälle in der Familie bekannt sind, wären regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen bereits ab dem 30. Lebensjahr sinnvoll und kosteneffektiv.…

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EnddarmkrebsStrahlentherapie-Boost verbessert Organerhaltungsrate

In den vergangenen Jahren ist der Organerhalt nach Erreichen des klinischen vollständigen Ansprechens auf die neoadjuvante Therapie bei Rektumkarzinomen zunehmend in den Fokus gerückt. Die multizentrische Phase-3-Studie OPERA untersuchte nun, ob ein zusätzlicher Brachytherapie-Boost bei der neoadjuvanten Chemotherapie die Wahrscheinlichkeit eines…

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EnddarmkrebsWir wirksam ist eine neoadjuvante Anti-PD-1-Monotherapie?

Derzeit erhalten Betroffene mit Enddarmkrebs eine Operation und je nach Stadium eine Kombination aus Strahlen- und Chemotherapie. Dennoch sind die 5-Jahres-Überlebensraten insbesondere bei Patientinnen und Patienten im fortgeschrittenen Stadium gering. Möglicherweise könnten diese von einer neoadjuvanten Therapie mit einem PD-1-Inhibitor…

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Immuntherapien bieten neue Möglichkeiten bei kolorektalem Karzinom

Das Karzinom des Mastdarmes (Rektumkarzinom) kann trotz Chemo- und Strahlentherapie und Operation zurückkehren. Der Nachweis einer Störung im Selbstreparatur-Mechanismus der Krebszellen eröffnet dank neuartiger Immuntherapien eine neue Behandlungsoption für diese Patient*innen. 

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KI mit Infrarot-Imaging ermöglicht präzise Darmkrebs-Diagnostik

Der immense Fortschritt im Bereich der Therapieoptionen über die vergangenen Jahre hat die Heilungschancen für Patientinnen und Patienten mit Darmkrebs deutlich verbessert. Diese neuen Ansätze wie etwa Immuntherapien erfordern jedoch eine präzise Diagnose, damit sie gezielt auf die jeweilige Person abgestimmt werden können. Forschende des Zentrums…

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DarmkrebsAdagrasib zeigt antitumorale Aktivität

Das kolorektale Karzinom zählt zu den häufigsten Tumorentitäten in Deutschland. Umso wichtiger ist es, dass weitere Therapiestrategien entwickelt werden. Nachdem erste präklinische Studien eine Wirksamkeit von Adagrasib bei Patienten mit verschiedenen Tumorarten gezeigt haben, führten Forschende um Rona Yaeger nun eine erste klinische Studie mit…

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KolonkarzinomNeoadjuvante Chemotherapie verbessert Rezidivrate

Trotz adjuvanter Chemotherapie entwickeln zwischen 20–30% der Patienten mit Darmkrebs ein Rezidiv, das in der Regel nicht heilbar ist. Bei anderen gastrointestinalen Tumoren hat eine neoadjuvante Chemotherapie die Ergebnisse erheblich verbessert. Möglichweise bietet eine neoadjuvante Chemotherapie auch bei fortgeschrittenem Dickdarmkrebs Vorteile…

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Screening-DarmspiegelungWann ist eine Wiederholung sinnvoll?

Wird bei einer Darmspiegelung zur Krebsfrüherkennung keine verdächtige Gewebeveränderung gefunden, dann lautet die Empfehlung, die Untersuchung nach zehn Jahren zu wiederholen. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum konnten nun bestätigen, dass das empfohlene Screening-Intervall sicher ist.

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KI verbessert Darmkrebsvorsorge bei Lynch-Syndrom

Menschen mit Lynch-Syndrom haben erblich bedingt ein größeres Risiko für Dickdarmkrebs. Trotz einer regelmäßigen endoskopischen Überwachung ist es bei den Betroffenen weiterhin erhöht. Forschende am Nationalen Zentrum für erbliche Tumorerkrankungen (NZET) des Universitätsklinikums Bonn (UKB) fanden jetzt heraus, dass Künstliche Intelligenz (KI) die…

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Kolorektales KarzinomWelche Erstlinientherapie bei Patienten mit inoperablem Tumor?

In früheren Phase-2-Studien hat sich die Kombination aus Trifluridin-Tipiracil plus Bevacizumab bei Patienten mit inoperablem metastasiertem kolorektalem Karzinom als wirksam erwiesen. Französische Forschende berichten nun in über erste Zwischenergebnisse einer Phase-3-Studie, die Trifluridin-Tipiracil plus Bevacizumab mit Capecitabin plus…

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Kongressbericht DKKPerioperative Therapie beim Kolonkarzinom?

Warum gehen wir bei der Therapie des Kolonkarzinoms nicht so vor wie beim Rektum- oder Magenkarzinom? Diese entscheidende Frage stellt Prof. Dr. med. Dominik Paul Modest seinem Vortrag auf dem DKK-Kongress voran. Im Rahmen des Symposiums „Herausforderungen in der kolorektalen Chirurgie“ sprach er über die aktuelle Studienlage und über die Frage, ob…

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Folgen der PandemieZahl der Krebsneuerkrankungen in Baden-Württemberg sinkt

Fachleute erwarten bereits seit längerem, dass sich der COVID-19 bedingte Lockdown 2020 auf die Anzahl der neu diagnostizierten Krebserkrankungen auswirken wird. Das epidemiologische Krebsregister Baden-Württemberg kann nun mit Zahlen aufwarten: Über das gesamte Jahr 2020 hinweg blieben die Zahl der Neuerkrankung sieben Prozent unter dem…

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DarmkrebsOptimales Dosierungsschema für Patienten mit Vitamin-D-Mangel

Häufig leiden Patienten mit Darmkrebs sowohl kurz nach der Krebsbehandlung als auch mindestens in den ersten 2 Jahren nach der Operation an einem Vitamin-D-Mangel. Eine kürzlich veröffentlichte systematische Übersichtsarbeit zeigte dabei weiterhin, dass eine Vitamin-D-Supplementierung das progressionsfreie Überleben von Patienten mit kolorektalem…