Die Pathogenese der CED wird durch zwei zentrale Faktoren beeinflusst: die genetische Veranlagung und der Einfluss von Umweltfaktoren.1 Daraus lassen sich zwei aktuell mögliche Interventionen ableiten: einerseits der Versuch, die Interaktion des Mikrobioms mit dem Immunsystem zu modulieren, andererseits das Bemühen, die Wanderung der Immunzellen zu…
In einer retrospektiven Studie erwiesen sich die Biologika Ustekinumab (UST), Vedolizumab (VDZ) oder ein zweiter TNF-Blocker als vergleichbar wirksam nach Versagen einer First-line-Therapie mit TNF-Inhibitoren.
Trotz adjuvanter Chemotherapie entwickeln zwischen 20–30% der Patienten mit Darmkrebs ein Rezidiv, das in der Regel nicht heilbar ist. Bei anderen gastrointestinalen Tumoren hat eine neoadjuvante Chemotherapie die Ergebnisse erheblich verbessert. Möglichweise bietet eine neoadjuvante Chemotherapie auch bei fortgeschrittenem Dickdarmkrebs Vorteile…
Wird bei einer Darmspiegelung zur Krebsfrüherkennung keine verdächtige Gewebeveränderung gefunden, dann lautet die Empfehlung, die Untersuchung nach zehn Jahren zu wiederholen. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum konnten nun bestätigen, dass das empfohlene Screening-Intervall sicher ist.
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Studien haben gezeigt, dass Darmflora und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) bei der Entwicklung einer Depression eine Rolle spielen. Welche Rolle die Wechselbeziehung von beidem auf die Entwicklung einer Depression spielt, bleibt noch zu klären.
Die randomisierte, multizentrische, doppelblinde und placebokontrollierte Phase-4-Studie untersuchte CUPatientInnen mit ileoanaler Pouchanastomose und chronischer oder rezidivierender Pouchitis seit ≥ 1 Jahr.
In den letzten zehn Jahren haben sich die Strategien zur Behandlung von Morbus Crohn enorm weiterentwickelt. Mittlerweile gilt eine Kombinationstherapie aus Infliximab und Immunsuppressiva als Standardbehandlungsstrategie. Sobald jedoch eine Remission erreicht ist, müssen die Risiken und der Nutzen einer Fortsetzung der Kombinationstherapie…
Forschende des Max-Planck-Instituts für Biologie Tübingen beantworten die seit langem offene Frage, wie gutartige Darmbakterien vom Immunsystem toleriert werden. Damit verändern sie das bisherige Verständnis der Interaktion von Immunrezeptoren mit Flagellin. Das Forschungsteam identifizierte eine neue Flagellin-Variante in menschlichen…
In einer Metaanalyse wurde kein Zusammenhang gefunden zwischen der Aufnahme der Mikronährstoffe Kalzium, Magnesium oder Zink und dem Risiko einer Colitis-ulcerosa-Erkrankung.
Eine 24-jährige Patientin stellt sich wegen seit Wochen bestehender krampfartiger Schmerzen im rechten Unterbauch, rezidivierender, nicht blutiger Durchfälle und einer Abnahme des Körpergewichts um 6 kg in Ihrer internistischen Fachpraxis vor. Die Vorgeschichte ist bis auf eine Appendektomie und Tonsillektomie unauffällig. Bei der körperlichen…
Stuhltransplantationen mit dem Mikrobiom mehrerer gesunder Spender zu Beginn und eine langfristige antiinflammatorische Ernährung induzierten bei Patientinnen und Patienten mit milder bis moderater Colitis ulcerosa (CU) eine Remission, die über ein Jahr anhielt.
Menschen mit Lynch-Syndrom haben erblich bedingt ein größeres Risiko für Dickdarmkrebs. Trotz einer regelmäßigen endoskopischen Überwachung ist es bei den Betroffenen weiterhin erhöht. Forschende am Nationalen Zentrum für erbliche Tumorerkrankungen (NZET) des Universitätsklinikums Bonn (UKB) fanden jetzt heraus, dass Künstliche Intelligenz (KI) die…
Patientinnen und Patienten mit chronisch-entzündlicher Darmerkrankung (CED) erkranken nicht häufiger an COVID-19 als Patienten ohne CED. Das Risiko ungünstiger Verläufe scheint nach einer Virusinfektion bei Patienten mit CED jedoch erhöht zu sein.
In früheren Phase-2-Studien hat sich die Kombination aus Trifluridin-Tipiracil plus Bevacizumab bei Patienten mit inoperablem metastasiertem kolorektalem Karzinom als wirksam erwiesen. Französische Forschende berichten nun in über erste Zwischenergebnisse einer Phase-3-Studie, die Trifluridin-Tipiracil plus Bevacizumab mit Capecitabin plus…