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SpeiseröhrenkrebsBessere Früherkennung durch KI-basiertes Screening-Tool

Plattenepithelkarzinome als auch Adenokarzinome des Ösophagus werden häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt – auch weil es bislang keine Vorsorgeuntersuchungen gibt. Eine gastrointestinale Endoskopie durchzuführen, wäre in der Breite schlicht nicht leistbar. Chinesische Forschende entwickelten nun ein Verfahren, das auf…

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Automatisiertes digitales Verfahren ermöglicht gewebeschonende Analyse des Mikrosatellitenstatus

Der Mikrosatellitenstatus gilt seit langem als prädiktiver Marker für die Wirksamkeit von Immun-Checkpoint-Inhibitoren bei verschiedenen Krebserkrankungen. Daher ist die Untersuchung auf eine Mikrosatelliteninstabiliät (MSI) mittlerweile Standard bei der Untersuchung kolorektaler Karzinome. Forschende entwickelten nun ein neues Verfahren, das auf…

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EnddarmkrebsStrahlentherapie-Boost verbessert Organerhaltungsrate

In den vergangenen Jahren ist der Organerhalt nach Erreichen des klinischen vollständigen Ansprechens auf die neoadjuvante Therapie bei Rektumkarzinomen zunehmend in den Fokus gerückt. Die multizentrische Phase-3-Studie OPERA untersuchte nun, ob ein zusätzlicher Brachytherapie-Boost bei der neoadjuvanten Chemotherapie die Wahrscheinlichkeit eines…

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ZöliakieImpfstoff auf Glutenpeptidbasis reduziert akute glutenbedingte Symptome nicht

Bei Betroffenen mit Zöliakie löst Gluten eine Autoimmunreaktion aus, die zu einer Entzündung der Darmschleimhaut und einer Rückbildung der Darmzotten führt. Dadurch ist der Dünndarm massiv in seiner Funktion der Nährstoffaufnahme gestört. Eine glutenfreie Ernährung reicht zur Behandlung der Zöliakie allerdings nicht aus, da die Darmschädigung…

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Colitis ulcerosaUpadacitinib unabhängig von vorheriger Therapie wirksam

Upadacitinib ist seit Juli 2022 für Erwachsene mit mittelschwerer bis schwerer aktiver Colitis ulcerosa (CU) zugelassen. Zuvor hatte er in einer Phase-3-Studie eine gute Wirksamkeit und Verträglichkeit gezeigt. Auf dem diesjährigen ECCO-Kongress in Kopenhagen stellten Forschende nun erste Ergebnisse einer aktuellen Post-hoc-Studie vor. 

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EnddarmkrebsWir wirksam ist eine neoadjuvante Anti-PD-1-Monotherapie?

Derzeit erhalten Betroffene mit Enddarmkrebs eine Operation und je nach Stadium eine Kombination aus Strahlen- und Chemotherapie. Dennoch sind die 5-Jahres-Überlebensraten insbesondere bei Patientinnen und Patienten im fortgeschrittenen Stadium gering. Möglicherweise könnten diese von einer neoadjuvanten Therapie mit einem PD-1-Inhibitor…

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Senken Zwiebeln, Knoblauch und Co das Risiko für Magenkrebs?

Neben einer Infektion mit Helicobacter pylori können auch bestimmte Ernährungsgewohnheiten und Lebensstilfaktoren das Risiko für Magenkrebs beeinflussen. Auch besteht die Vermutung, dass der Konsum von Allium-Gemüse, wozu u.a. Zwiebeln, Lauch und Knoblauch gehören, das Risiko, an einem Magenkarzinom zu erkranken, mindern könne. 

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Chronische Hepatitis CDirekt antiviral wirkende Arzneimittel senken Mortalitätsrisiko

Mithilfe von direkt antiviral wirkenden Substanzen (direct acting antivirals, DAA) konnte die Behandlung von Hepatitis C enorm verbessert werden – bei nahezu allen behandelten Patienten kann damit eine virologische Heilung erreicht werden. Bislang gibt es allerdings kaum Studien, die die langfristigen Auswirkungen einer Behandlung mit DAA…

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KI in der Gastroonkologie

Methoden des maschinellen Lernens kommen in der Medizin zunehmend zum Einsatz, um klinisch relevante Informationen aus digitalen Pathologiedaten zu extrahieren. Derzeit erfolgt der Nachweis von tertiären lymphoiden Strukturen (TLS) durch Multiplex-Immunhistochemie, was sowohl komplex als auch kosten- und zeitintensiv ist. Angesichts dessen…