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Mögliche Lockdown-FolgeTausende Krebstote mehr binnen eines Jahres

In den kommenden zwölf Monaten könnten in Großbritannien wegen des Corona-Lockdowns Forschern zufolge rund 20 Prozent mehr neu diagnostizierte Krebspatienten sterben als sonst in diesem Zeitraum. Zu diesem Schätzwert kommen die Wissenschaftler wegen der stark zurückgegangenen Aktivitäten bei der Diagnostik und Behandlung von Krebserkrankungen.

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Versorgung von Krebspatienten in der CoronazeitFührende europäische Krebszentren tauschen Wissen und Erfahrungen zur aus

Krebspatienten sind in Folge ihrer Erkrankung und deren Behandlung für Infektionen besonders gefährdet. Aufgrund der rasanten Ausbreitung des Coronavirus in Europa standen Krebszentren innerhalb kurzer Zeit vor der Herausforderung, das Infektionsrisiko für diese Patienten zu minimieren und gleichzeitig die Versorgung mit den notwendigen…

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COVID-19 aus Sicht der GastroenterologieWas geht und was muss warten?

Kliniken machen sich derzeit auf einen großen Ansturm vieler COVID-19-Patienten gefasst. Doch wie ist die aktuelle Versorgungssituation von Patienten mit gastroenterologischen Erkrankungen und wie sieht es bei der Darmkrebsvorsorge aus? Genau darüber berichtete Prof. Dr. med. Christoph Sarrazin, Chefarzt Medizinische Klinik 2, St. Josefs-Hospital…

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DarmkrebsLässt sich die Vorsorge weiter verbessern?

Forscher vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg wollen die Vorsorge von Darmkrebs weiter verbessern und vereinfachen. Die Deutsche Krebshilfe fördert zwei Projekte des DKFZ mit insgesamt rund 893.000 Euro.

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Geschädigte Leberzellen geben Tötungsauftrag an Immunzellen

Medikamente und Chemikalien können der Leber schaden. Wie hoch das Risiko solcher Leberschäden ist, kann noch nicht in allen Fällen vorhergesagt werden. Dazu braucht es mehr Wissen über die molekularen Abläufe – etwa über die Rolle des Immunsystems bei einer Leberschädigung durch Chemikalien. Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung…

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Hirnstimulation verändert den StoffwechselStimulation des Vagusnervs beeinflusst den Magen

Der Vagusnerv spielt bei der Kommunikation zwischen Gehirn und Körper eine zentrale Rolle und kann mit einer elektrischen Stimulation am Ohr gezielt angeregt werden. Wissenschaftler am Uniklinikum Tübingen konnten jetzt zeigen, dass man die Aktivität des Magens über eine Hirnstimulation ausgehend vom Vagusnerv beeinflussen kann.

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Fettleber bei schlanken MenschenTübinger Forscher entdecken eine neue Ursache

Der Diabetologie Professor Norbert Stefan und Kollegen vom Universitätsklinikum Tübingen haben jetzt eine noch unbekannte Ursache für NAFLD bei mageren Menschen entdeckt. Sie berichten vom Fall einer Frau, die eine Immuncheckpoint-Inhibitor Therapie gegen Hautkrebs erhielt, die möglicherweise eine Entzündung ihres Unterhautfetts auslöste, was zu…

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COVID-19Patienten mit aktiver Krebserkrankung testen

Das Dilemma ist groß: Die Angst vor einer möglichen Infektion mit SARS-CoV-2 darf die lebensnotwendige Behandlung einer Krebserkrankung nicht verhindern, aber ein bereits infizierter Krebspatient oder -patientin soll auch nicht zusätzlich durch Komplikationen von COVID-19 gefährdet werden – und eine gesamte Praxis oder Station anstecken. Ein Weg…

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Führt Fettleibigkeit zu Alzheimer?

Mithilfe von Apps untersucht die Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Universitätsklinikum Frankfurt das Zusammenspiel von Ernährung, körperlicher Aktivität und Hirnleistung bei Patienten mit Diabetes Mellitus 2. Die Studie ist Teil eines mit 6 Millionen Euro geförderten EU-Forschungsprogramms.

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Strahlentherapie zu Zeiten von Corona?Empfohlen wird eine individuelle Risikoabwägung

Krebspatienten sind vermutlich anfälliger für einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung und haben daher Angst vor einer Ansteckung während einer onkologischen Behandlung. Demgegenüber steht das Risiko, die Chance auf Heilung zu verspielen, wenn man onkologische Behandlungen über Wochen oder gar Monate hinausschiebt. Grundsätzlich sollte…

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Regionale Unterschiede bei ArztbesuchenEs liegt an den Patienten

Deutsche gehen häufiger zum Arzt als die Bürger anderer Industriestaaten. Laut OECD kam jeder Bundesbürger im letzten Jahr durchschnittlich auf 10 Arztbesuche, in Frankreich sind es nur 6 und in Schweden sogar nur 3. Doch auch innerhalb Deutschlands gibt es große Unterschiede: So nehmen Hamburger 30% mehr ambulante Leistungen in Anspruch als…