Alkoholmissbrauch erhöht das Risiko an einem Magenkarzinom zu erkranken. Eine qualitative Studie gibt neue Einblicke. Demnach kommt es besonders häufig zu Kardiakarzinomen - unter einer erheblichen Menge Alkohols.
Etwa die Hälfte aller Ösophaguskarzinome weist eine Überexpression des epidermalen Wachstumsfaktorrezeptors (EGFR) auf. Eine Studie prüfte jetzt die EGFR-Inhibition mit Cetuximab zusätzlich zur Strahlenchemotherapie.
Mit Übergewicht oder Fettleibigkeit in jugendlichem Alter steigt das Risiko, später an einem Kolonkarzinom zu erkranken. So das Ergebnis einer israelischen Studie. Wer in jungen Jahren unter Adipositas leidet, besitzt außerdem ein erhöhtes Rektumkarzinomrisiko.
Ein entzündeter Blinddarm ist kein Spaß und muss meistens operativ entfernt werden. Aber das hat offenbar auch seinen Benefit – zumindest bei den Patienten, die später an Colitis ulcerosa erkranken. Denn wurde der Dünndarm zuvor entfernt, benötigten diese Patienten später seltener eine Kolektomie.
Das Thema Gleichberechtigung hat viele Facetten: Sie beginnt mit der Bezahlungslücke zwischen Mann und Frau und endet in den eigenen 4 Wänden. Das ist offenbar auch bei Ärzte-Paaren nicht anders. Denn sobald Kinder da sind, bleibt die Frau eher zuhause. Die Arbeitsstunden des Mannes ändern sich dagegen nicht.
Eine Glutenunverträglichkeit lässt sich bei Kindern ohne Darmbiopsie zweifelsfrei diagnostizieren, bestätigt nun eine Studie. Sehr hohe TGA-IgA-Werte, der Nachweis weiterer Autoantikörper sowie das Vorliegen mindestens eines Symptoms erlauben in Kombination eine zuverlässige Zöliakie-Diagnose.
Patienten, die an Dickdarmkrebs im frühen Stadium leiden, könnten in Zukunft von spezifischen Gentests profitieren, die ihre Prognose vorhersagen und dabei helfen, die richtige Entscheidung für oder gegen eine Chemotherapie zu treffen.
Der Arbeitsgruppe um Jungsun Kim scheint Vielversprechendes gelungen. Die Wissenschaftler entdeckten eine Antikörperkombination aus zwei Markern, die die Früherkennung duktaler Pankreaskarzinomen ermöglicht.
Mit der Kombination von Fluorouracil, Oxaliplatin und Irinotecan mit Bevacizumab (FOLFOXIRI-Bev) können beim nicht resektablen metastasierten kolorektalen Karzinom (mCRC) hohe Ansprechraten erzielt und teilweise auch eine Resektabilität erreicht werden. Eine systematische Übersichtsarbeit poolte die bislang publizierten Daten, um die klinische…
Eine chronische Erkrankung äußert sich oft nicht nur an einem Ort – vielmehr kann sie auch im ganzen Körper verschiedene Symptome auslösen. Im Fall von C. ulcerosa und M. Crohn leiden viele Patienten unter trockenen Augen – und schweren Entzündungen am Auge.
US-amerikanische Wissenschaftler haben es geschafft, eine künstliche Gewebeeinheit herzustellen, die als Reaktion auf regenerative Signalwege nach einer Leberverletzung im Mausmodell wächst.
Mithilfe eines perioperativen Versorgungsansatzes lässt sich nach einer Koloresektion nicht nur die Aufenthaltsdauer auf Station, sondern auch die postoperative Komplikationsrate verringern, so das Fazit einer aktuellen Studie.
In einer Phase-III-Studie zeigte der Checkpoint-Inhibitor Nivolumab Wirkung bei Patienten mit hochgradig therapierefraktärem Magenkarzinom. Im Vergleich zum Placebo bewirkte das Immuntherapeutikum einen Überlebensvorteil von 5 Wochen.
Nach einem positiven fäkalen immunochemischen Testergebnis heißt es, nicht viel Zeit verlieren. Die Follow-Up-Koloskopie sollte innerhalb von 10 Monaten erfolgen, so empfiehlt eine Studie.
Die ersten Ergebnisse der britischen Phase-II-Studie SCALOP hatten gezeigt, dass beim lokal fortgeschrittenen Pankreaskarzinom (LAPC) eine Strahlenchemotherapie mit Capecitabin (CAP) effektiver und weniger toxisch ist als mit Gemcitabin (GEM). Auch die aktualisierte Analyse der Studie bestätigt das.