Die Behandlung des Reizdarmsyndroms zielt in erster Linie darauf ab, die Beschwerden zu lindern. Ärzte empfehlen ihren Patienten häufig eine eliminierende Ernährungsweise. Möglicherweise kann dabei die gezielte Auswahl der Nahrungsmittel auf Basis des Leukozyten-Aktivierungstests helfen.
Er ist das negative Gegenstück zum bekannten Placebo-Effekt: der Nocebo-Effekt. Vor Kurzem haben wir darüber berichtet, dass dieser bei Krebspatienten überraschend häufig auftritt. Jetzt fanden Hamburger Wissenschaftler heraus, wie sich Preisinformationen über ein Medikament auf den Nocebo-Effekt auswirken.
Jeder, der auf die 50 zugeht, sollte sich mit dem Thema Darmkrebsvorsorge befassen. Denn die Chancen auf Heilung stehen sehr gut, wenn der Krebs früh erkannt wird. Zur Vorsorge wird seit April 2017 eine Reihe neuer fäkaler immunologischer Tests (FIT) auf Blut im Stuhl eingesetzt. Ein Team des DKFZ hat jetzt untersucht, ob es Unterschiede zwischen…
Auch wenn eine chronisch entzündliche Darmerkrankung nicht heilbar ist, lassen sich die Entzündung und damit die Beschwerden langfristig und wirksam vermindern. Der Antikörper Vedolizumab eignet sich für Patienten mit mittelschweren bis schweren CED-Formen. Jetzt wurden Daten dazu veröffentlicht, wie sicher der Wirkstoff während der perioperativen…
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Angst vor einer Prüfung oder schwierigen Lebenssituationen haben wir alle. Wenn jedoch der harmlose Gang zur U-Bahn oder der Anblick einer Spinne zu einer panikartigen Schockstarre führt, spricht man von schweren Angststörungen. Schlecht, dass sich so eine Angst auch negativ auf das Immunsystem auswirkt.
Immer mehr Menschen scheinen unter Zöliakie zu leiden. Primär werden genetische Ursachen für eine Zöliakie verantwortlich gemacht, da Angehörige von Zöliakie-Patienten häufig ebenfalls betroffen sind. Besonders bei Kindern steht jedoch auch ein früher Antibiotikagebrauch in Verdacht, die Erkrankung auszulösen. Eine Studie untersuchte jetzt, ob das…
Das hepatozelluläre Karzinom (HCC) landet weltweit unter den Top Ten der häufigsten Krebsarten. Risikogruppen sollten regelmäßig zum Leber-Check, so lautet die Empfehlung von Ärzten. Dazu zählen auch Menschen mit Hepatitis B. Um deren HCC-Risiko besser vorhersagen zu können, zog ein Forscherteam jetzt den Fibrose-4 (FIB-4)-Index heran.
Auch wenn sich internationale Forschung immer mehr zu einem stark kompetitiven Feld entwickelt, sind Wissenschaftler/-innen meist sehr gewillt ihr Wissen und ihre Arbeit mit anderen zu teilen. Dies gilt vor allem für den Austausch unter männlichen Kollegen, weniger allerdings für Frauen untereinander, deren Kooperation mit ihren männlichen Kollegen…
Die Cholezystektomie ist eine der am häufigsten durchgeführten Operationen in der Viszeralchirurgie. In Deutschland wird sie jährlich etwa 200.000-mal durchgeführt. Eine beträchtliche Zahl, die vielleicht gar nicht so hoch sein müsste. Denn in einer Studie wurde jetzt herausgefunden, dass die richtige Ernährung das Risiko für einen Eingriff…
Zur Behandlung von entzündlichen Darmerkrankungen ist der TNF-α-Antikörper Infliximab in der Praxis weit verbreitet. Dennoch spricht eine beträchtliche Anzahl von Patienten nicht auf die Therapie an. Vorläufige Hinweise legen nahe, dass die transmembrane Form von TNF-α (tmTNF-α) mit dem Ansprechen zusammenhängen könnte. Eine Studie untersuchte das…
Der Konsum von Cannabis bei Krebspatienten ist auch unter Ärzten kein Tabuthema mehr. Denn in Deutschland kann das Rauschmittel seit März 2017 auf Rezept verordnet werden. Es verspricht, viele der mit den Therapien einhergehenden Symptome zu erleichtern. Ausreichende Belege gibt es jedoch kaum. Daher hat jetzt ein Team aus Seattle Krebspatienten…
Für fast alle Patienten mit Hepatitis C eröffnete die Zulassung direkt antiviral wirksamer Medikamente die Möglichkeit einer effektiven und nebenwirkungsarmen interferonfreien Kombinationstherapie. Doch wie sieht das bei älteren Patienten mit fortgeschrittener Lebererkrankung aus? Eine retrospektive Analyse gibt jetzt Aufschluss.
Immer häufiger werden für die Entfernung von Rektumkarzinomen laparoskopische Eingriffe anstatt offener chirurgischer Operationen verwendet. Doch über die Langzeitergebnisse nach Laparoskopie war bis vor Kurzem nur wenig bekannt. Das ändert jetzt das Ergebnis eines systematischen Reviews.
Die Zahl der Krebspatienten wächst und die Anforderungen an neue Medikamente steigen. Vergleicht man die Preise von onkologischen Arzneimitteln international, sind diese extrem unterschiedlich. In Deutschland sind sie zum Beispiel besonders hoch. Ein US-Forscherteam hat jetzt nachgerechnet, ob die hohen Preise gerechtfertigt sind.
Immer mehr Hinweise sprechen dafür, dass Mikroorganismen die Wirksamkeit von Krebstherapien beeinflussen können. Bei der Untersuchung von Darmkrebs-Modellen stießen Wissenschaftler darauf, dass Bakterien das Chemotherapeutikum Gemcitabin in die inaktive Form metabolisieren können. Das scheint ebenfalls beim Pankreaskarzinom so zu sein.