Eine chronische Erkrankung äußert sich oft nicht nur an einem Ort – vielmehr kann sie auch im ganzen Körper verschiedene Symptome auslösen. Im Fall von C. ulcerosa und M. Crohn leiden viele Patienten unter trockenen Augen – und schweren Entzündungen am Auge.
US-amerikanische Wissenschaftler haben es geschafft, eine künstliche Gewebeeinheit herzustellen, die als Reaktion auf regenerative Signalwege nach einer Leberverletzung im Mausmodell wächst.
Mithilfe eines perioperativen Versorgungsansatzes lässt sich nach einer Koloresektion nicht nur die Aufenthaltsdauer auf Station, sondern auch die postoperative Komplikationsrate verringern, so das Fazit einer aktuellen Studie.
In einer Phase-III-Studie zeigte der Checkpoint-Inhibitor Nivolumab Wirkung bei Patienten mit hochgradig therapierefraktärem Magenkarzinom. Im Vergleich zum Placebo bewirkte das Immuntherapeutikum einen Überlebensvorteil von 5 Wochen.
Nach einem positiven fäkalen immunochemischen Testergebnis heißt es, nicht viel Zeit verlieren. Die Follow-Up-Koloskopie sollte innerhalb von 10 Monaten erfolgen, so empfiehlt eine Studie.
Die ersten Ergebnisse der britischen Phase-II-Studie SCALOP hatten gezeigt, dass beim lokal fortgeschrittenen Pankreaskarzinom (LAPC) eine Strahlenchemotherapie mit Capecitabin (CAP) effektiver und weniger toxisch ist als mit Gemcitabin (GEM). Auch die aktualisierte Analyse der Studie bestätigt das.
Der Jahresüberschuss in den Arztpraxen ist im Jahr 2015 zwar leicht gestiegen, blieb aber hinter der allgemeinen Reallohnentwicklung zurück. Das zeigen Ergebnisse des Zi-Praxis-Panels, die das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung veröffentlicht hat.
Übergewicht gefährdet die Gesundheit, unabhängig davon in welchem Lebensalter. Eine Studie des National Cancer Institute hat herausgefunden, dass Adipositas in jungen Jahren genauso wie in älteren das Ösophagus- und Kardia-Karzinom-Risiko erhöht.
„Brain talks to the gut“ – und umgekehrt, so könnte man nach diesem großen Review zusammenfassen. Denn offenbar scheint sich der entzündliche Charakter von CEDs auch auf die Nerven auszustrecken: diese Patienten leiden häufiger unter Migräne als Gesunde.
Frauen, die prämenopausal einen erhöhten Spiegel freien Testosterons aufweisen, leiden im mittleren Alter häufig unter einer nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung. Und auch bei Frauen ohne Androgenüberschuss besteht dieser Zusammenhang, so eine aktuelle Studie.
Trennt man einen Nerv, der das Gehirn mit dem Bauchraum verbindet, sinkt das Risiko, an Morbus Parkinson zu erkranken. Dieser Zusammenhang zwischen Bauch und Hirn wurde jetzt von schwedischen Forschern bestätigt.
Es ist zwar keine bahnbrechend neue Erkenntnis, dass mehr Obst, Gemüse und Nüsse der Gesundheit zuträglich sind. Doch vielleicht hilft die wiederkehrende Bestätigung wie durch diese aktuelle Studie dabei, dass immer mehr Menschen gesunde Lebensmittel in ihrem Alltag integrieren.
Jeder vierte Arzt empfindet das Stresslevel während eines durchschnittlichen Arbeitstages als hoch, nur 8 Prozent empfinden es als moderat und zwei Drittel als mittelhoch. Während dieser Wert bei Klinik- und Praxisärzten gleich bleibt, gibt mit 28 Prozent ein höherer Anteil im Krankenhaus einen hohen Stresslevel an als in der Praxis (22 Prozent).
Patienten mit multiplen serratierten Dickdarmpolypen besitzen ein hohes Kolorektalkarzinom-Risiko, so das Ergebnis einer aktuellen Studie. Sie seien vergleichbar gefährdet wie Patienten mit serratiertem Polyposis-Syndrom.
Offenbar ist es – wie bei eigentlich jedem Patienten – bei CED-Patienten besonders wichtig, zuzuhören, empathisch zu sein und Respekt zu zeigen. Denn die Literaturrecherche von Scott Wagoner et al. macht klar, dass die Therapieadhärenz besser ausfällt, wenn die Patienten ein „motivierendes Interview“ erhalten haben.