Gezielt Gewicht zu verlieren, fällt übergewichtigen und adipösen Patienten in der Regel schwer. Je langfristiger die Diätbetreuung, umso größer die Erfolge, so das Ergebnis einer aktuellen Studie.
Leberzirrhose-Patienten mit erhöhtem Serumkreatinin-Ausgangswert besitzen ein höheres Risiko während des Krankenhausaufenthalts eine akute Nierenschädigung (AKI) zu entwickeln. Zudem erleiden sie häufiger eine Progression der AKI bei geringerer Überlebenschance.
Deutschland hatte im März 2016 eine Überprüfung von Symbioflor® 2 und vergleichbaren Arzneimitteln bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) beantragt: Nach Überprüfung aller Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit empfiehlt jetzt der Ausschuss für Humanarzneimittel der EMA, dass diese Arzneimittel nur noch zur Behandlung des Reizdarmsyndroms bei…
Gewichtsverlust, Gewichtskontrolle und Kardioprotektion – auf lange Sicht profitieren adipöse Patienten nicht stärker vom sogenannten alternate day fasting (ADF) als von täglicher Kalorienrestriktion.
Patienten mit einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung haben eine verminderte Diversität ihrer Darmflora. Dies ist zwar nicht der Auslöser der Erkrankung, doch Auswirkungen auf den Verlauf hat es allemal.
Um bei Patienten mit nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung (NAFLD) eine fortgeschrittene Fibrose festzustellen bzw. auszuschließen, bedient man sich häufig nicht-invasiver Fibrose-Scores. Deren diagnostische Genauigkeit variiert jedoch stark in Abhängigkeit vom Alter des Patienten.
Bei Patienten mit nicht operablem Leberzellkarzinom (HCC) steht mit der Radioembolisation eine Therapie zur Verfügung, die auch im fortgeschrittenen Stadium sicher und effektiv ist. Im Vergleich zu anderen Therapien wird die Behandlung von den Patienten gut vertragen.
Eine Infektion mit Clostridium difficile kann den Schwergrad der Entzündung bei M. Crohn und C. ulcerosa erheblich verstärken. Und sie treten häufiger auf als gedacht.
Eine letztes Jahr publizierte Studie hatte die Einnahme von PPI mit einem höheren Risiko für Demenz in Verbindung gebracht. Neue Daten relativieren diese Ergebnisse jedoch und kommen zu einem anderen Schluss.
Gesetzlich krankenversicherte Männer ab 65 Jahren haben zukünftig Anspruch auf ein einmal durchgeführtes Ultraschallscreening zur Früherkennung von Bauchaortenaneurysmen. Im nächsten Schritt sollten jedoch auch Patienten mit besonderem Risikoprofil (Diabetes, Raucher) sowie Frauen einbezogen werden.
Erkranken Kinder in jungen Jahren an Infektionen im Gastrointestinaltrakt, erhöht sich das Risiko für eine Zöliakie. Besonders groß ist es bei wiederholten Erkrankungen im ersten Lebensjahr.
Nicht nur Acetylsalicylsäure, auch nicht-steroidale Antirheumatikuma (NSAID) können nach der Diagnose eines kolorektalen Karzinoms das Überleben verbessern. Doch nicht alle Patienten profitieren von den NSAID.
Das Mikrobiom spielt bei M. Crohn scheinbar eine Rolle: Eine brasilianische Querschnittstudie fand heraus, dass diese Patienten häufig unter einer Dünndarmfehlbesiedlung (SIBO) leiden. Das bleibt nicht ohne Folgen.
Nach der ERCP liegt die Prävention einer Post-ERCP-Pankreatitis im Fokus. Eine neue Meta-Analyse kommt zu einem eindeutigen Ergebnis: Indomethacin oder Diclofenac sind effektiv und werden für alle Patienten ohne Nierenversagen empfohlen.
Schlägt die Therapie mit direkt antiviral wirksamen Medikamenten bei Patienten mit chronischer HCV zunächst fehl, gibt es trotzdem Hoffnung: Eine dreifache Wirkstoffkombination für 12 Wochen verhilft zu hohen SVR.