Die Cholezystektomie ist eine der am häufigsten durchgeführten Operationen in der Viszeralchirurgie. In Deutschland wird sie jährlich etwa 200.000-mal durchgeführt. Eine beträchtliche Zahl, die vielleicht gar nicht so hoch sein müsste. Denn in einer Studie wurde jetzt herausgefunden, dass die richtige Ernährung das Risiko für einen Eingriff…
Zur Behandlung von entzündlichen Darmerkrankungen ist der TNF-α-Antikörper Infliximab in der Praxis weit verbreitet. Dennoch spricht eine beträchtliche Anzahl von Patienten nicht auf die Therapie an. Vorläufige Hinweise legen nahe, dass die transmembrane Form von TNF-α (tmTNF-α) mit dem Ansprechen zusammenhängen könnte. Eine Studie untersuchte das…
Der Konsum von Cannabis bei Krebspatienten ist auch unter Ärzten kein Tabuthema mehr. Denn in Deutschland kann das Rauschmittel seit März 2017 auf Rezept verordnet werden. Es verspricht, viele der mit den Therapien einhergehenden Symptome zu erleichtern. Ausreichende Belege gibt es jedoch kaum. Daher hat jetzt ein Team aus Seattle Krebspatienten…
Für fast alle Patienten mit Hepatitis C eröffnete die Zulassung direkt antiviral wirksamer Medikamente die Möglichkeit einer effektiven und nebenwirkungsarmen interferonfreien Kombinationstherapie. Doch wie sieht das bei älteren Patienten mit fortgeschrittener Lebererkrankung aus? Eine retrospektive Analyse gibt jetzt Aufschluss.
Immer häufiger werden für die Entfernung von Rektumkarzinomen laparoskopische Eingriffe anstatt offener chirurgischer Operationen verwendet. Doch über die Langzeitergebnisse nach Laparoskopie war bis vor Kurzem nur wenig bekannt. Das ändert jetzt das Ergebnis eines systematischen Reviews.
Die Zahl der Krebspatienten wächst und die Anforderungen an neue Medikamente steigen. Vergleicht man die Preise von onkologischen Arzneimitteln international, sind diese extrem unterschiedlich. In Deutschland sind sie zum Beispiel besonders hoch. Ein US-Forscherteam hat jetzt nachgerechnet, ob die hohen Preise gerechtfertigt sind.
Immer mehr Hinweise sprechen dafür, dass Mikroorganismen die Wirksamkeit von Krebstherapien beeinflussen können. Bei der Untersuchung von Darmkrebs-Modellen stießen Wissenschaftler darauf, dass Bakterien das Chemotherapeutikum Gemcitabin in die inaktive Form metabolisieren können. Das scheint ebenfalls beim Pankreaskarzinom so zu sein.
Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenkassen inklusive der Zuzahlung der Versicherten lagen 2016 bei rund 38,5 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von 3,9% gegenüber dem Vorjahr, während das Verordnungsvolumen nur um 2,1% gestiegen ist. „2016 wurden mehr, aber vor allem auch teurere Arzneimittel verordnet. Hauptursache dafür war die…
Nicht selten verlieren Patienten mit Krebserkrankungen an Gewicht, was viele Ursachen haben kann und den Betroffenen meist sehr zusetzt. Dass hier Vorsicht geboten ist, legt jetzt auch das Ergebnis einer Studie zu Darmkrebs nahe, die den Zusammenhang zwischen einer Gewichtsabnahme und dem Überleben bei dieser Krebsart untersuchte.
Eine Metaanalyse zeigte kürzlich, dass viskose Budesonid-Lösung zur Behandlung der eosinophilen Ösophagitis am wirksamsten ist. Diese Thematik griff jetzt auch ein retrospektiver Vergleich bei betroffenen Kindern auf, bei dem Fluticasonpropionat und orale viskose Budesonid-Lösung direkt verglichen wurden.
Bei Patienten mit einer Hepatitis-B-Virusinfektion kann es vorteilhaft sein, die antivirale Therapie nicht fortzusetzen. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universitätsmedizin Leipzig. In einer Pilotstudie setzte das Team um T. Berg die Hepatitis-B-Medikamente bei einer kleinen Gruppe von Patienten ab – mit überraschendem Ergebnis.
Um patientenspezifische Risiken beim Pankreaskarzinom zu erkennen und zu minimieren, sind zur präoperativen Diagnosesicherung eine Reihe von Untersuchungen erforderlich. Doch welche sind hiervon wirklich notwendig und welche nicht? Dieser Fragestellung ging Prof. Dr. med. Hanno Riess auf der DGHO-Jahrestagung nach.
Beim intrahepatischen Gallengangskarzinom zeigt laut einer aktuellen Studie die Überexpression von Cullin 4A (CUL4A) einen nachteiligen Effekt auf das erkrankungsfreie Überleben. Somit ist CUL4A wahrscheinlich ein starker Prognosefaktor und ein möglicher therapeutischer Angriffspunkt.
Entzündliche Darmerkrankungen kennen keine Altersgrenze: Auch Kinder können an CED erkrankt sein. Bricht die Erkrankung im Kindesalter aus, ist das Risiko für jegliche Krebsarten, insbesondere für gastrointestinale Tumoren, erhöht. Das zeigt jetzt eine aktuelle Studie.
Krebs ist die zweithäufigste Todesursache, und Krebserkrankungen sind mit einer hohen Morbidität assoziiert. Umso mehr benötigen die betroffenen Patienten schnellen Zugang zu neuen Arzneimitteln. Ein Thema, dem sich auch die Pressekonferenz der DGHO-Jahrestagung widmete.