Wiesbaden - Aus der Aktualisierung der S3-Leitlinie zum Reizdarmsyndrom (RDS) ist eine komplette Überarbeitung geworden, berichtete Prof. Dr. Peter Layer, Hamburg, anlässlich des Kongresses Viszeralmedizin 2019 in Wiesbaden. Noch müssen alle Beteiligten zustimmen, aber er gab schon einmal Einblicke in die konsentierte Fassung.
Stark verarbeitete Lebensmittel haben bei vielen einen festen Platz im Alltag – trotz immer stärker werdender Bedenken hinsichtlich gesundheitsschädigender Wirkungen. Einmal mehr zeigt jetzt eine Studie die schlechten Auswirkungen, was Magen-Darm-Erkrankungen betrifft.
Die Behandlung des Reizdarmsyndroms zielt in erster Linie darauf ab, die Beschwerden zu lindern. Ärzte empfehlen ihren Patienten häufig eine eliminierende Ernährungsweise. Möglicherweise kann dabei die gezielte Auswahl der Nahrungsmittel auf Basis des Leukozyten-Aktivierungstests helfen.
Beim Reizdarmsyndrom kann die Einnahme von Beta-Glukan, Inositol und Verdauungsenzymen abdominelle Schmerzen reduzieren. Jetzt scheint die Kombination auch bei Patienten mit zusätzlicher entzündlicher Darmerkrankung zu helfen. In einer aktuellen Studie verbesserte sich bei diesen durch die Einnahme der Mischung der klinische Gesamtzustand.