Ein Projekt aus dem Sauerland setzt auf mobile Diagnostik, Videosprechstunden und KI‑gestützte Assistenz, um Hausarztpraxen zu entlasten und die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen aufrechtzuerhalten.
Wegen knapper Bestände ruft das Gesundheitsministerium einen offiziellen Versorgungsmangel für Benzylpenicillin-Benzathin aus – und warnt zugleich vor angespannten Lieferlagen weiterer Antibiotika.
Pünktlich zum Jahreswechsel startet auch ein neues Quartal. Welche Änderungen und Neuregelungen zum 1. Januar in Kraft getreten sind und auf was Sie im Praxisalltag achten müssen, lesen Sie hier.
Die Klinik in Wittstock soll 2027 ihre Gastroenterologie und Kardiologie verlieren – die Versorgung wird nach Pritzwalk verlagert. Brandenburgs Gesundheitsministerin Britta Müller sieht darin keine Gefahr für die regionale Versorgung. Kritiker befürchten jedoch eine Schwächung des ländlichen Raums. Ein Runder Tisch soll nun Lösungen erarbeiten.
Immer mehr Menschen greifen auf den Terminservice 116117 zurück, um einen Facharzttermin zu bekommen – doch die Zahl der freien Termine sinkt rapide. Besonders gefragt sind Psychotherapeuten und Fachinternisten. Gleichzeitig erscheinen viele Patientinnen und Patienten nicht zu vermittelten Terminen. Die Kassenärztliche Vereinigung warnt: Das System…
Trotz wachsender Krankheitszahlen kürzt die Bundesregierung drastisch im Bereich Prävention. Die DGVS schlägt Alarm: Ohne gezielte Vorsorge drohen höhere Kosten und mehr Leid. Jetzt ist der Moment, Prävention als Investition in eine gesunde Zukunft zu begreifen – bevor es zu spät ist.
Deutschlands Kliniken stehen unter massivem wirtschaftlichem Druck: Laut einer Roland-Berger-Studie schreiben ¾ der Krankenhäuser Verluste – bei öffentlichen Einrichtungen sind es sogar fast 90%. Die Folge: Fusionen, Standortschließungen und ein Investitionsstau von 130 Milliarden Euro. Die Gesundheitsversorgung steht auf der Kippe.
Die Finanzlage der Krankenkassen spitzt sich zu – und die Vorschläge zur Stabilisierung treffen vor allem die Versicherten. Neben einer umstrittenen Kontaktgebühr bei Arztbesuchen bringt ein Gesundheitsökonom nun auch höhere Zuzahlungen für Medikamente ins Spiel. Kritiker warnen vor sozialen Härten und Versorgungslücken.
Die Forderung der Arbeitgeber nach einer neuen Kontaktgebühr bei Arztbesuchen stößt auf heftige Kritik: Hausärzte und Patientenschützer warnen vor sozialen Härten und gesundheitlichen Risiken. Besonders chronisch Kranke und sozial Schwache könnten durch die Gebühr vom Arztbesuch abgehalten werden.
Die Rückkehr einer umstrittenen Idee: Als Mittel gegen steigende Krankenkassenbeiträge fordern Arbeitgeberverbände eine neue Kontaktgebühr für Arztbesuche. Ziel sei es, unnötige Arzttermine zu vermeiden und die Ausgaben im Gesundheitssystem zu senken. Doch der Vorschlag sorgt für Diskussionen.
Thüringen modernisiert seinen öffentlichen Gesundheitsdienst: Mit einem neuen Gesetz und einer digitalen Plattform sollen Gesundheitsämter effizienter arbeiten und bürgernäher werden – inklusive Impfangeboten und Online-Diensten.
In Dresden zeigen transplantierte Athletinnen und Athleten aus aller Welt, was mit einem gespendeten Organ möglich ist. Doch während sie Medaillen gewinnen, warten in Deutschland viele Menschen vergeblich: Die Organspendepolitik steht in der Kritik.
In deutschen Krankenhäusern und Pflegeheimen fehlt es vielerorts an Klimaanlagen – mit dramatischen Folgen für Patienten und Pflegekräfte. Experten fordern Milliardeninvestitionen.
Facharzttermine sind für viele Kassenpatienten schwer zu bekommen – das soll sich mit einem neuen Primärarztsystem ändern. Hausärztinnen und Hausärzte sollen künftig gezielter an Fachärzte überweisen. Doch Verbraucherschützer warnen: Was als Löstung gedacht ist, könnte zum neuen Enpass führen. Ist ein neuer Versorgungsstau vorprogrammiert?
Bis Oktober soll die elektronische Patientenakte flächendeckend kommen – doch Datenschützer warnen: Die Zugriffsmöglichkeiten für Ärzte sind zu grob eingestellt. Patienten brauchen mehr Kontrolle über ihre sensiblen Gesundheitsdaten.