Erkrankt ein Mensch an Darmkrebs, ist es für seine Familie relevant, ob es sich um erblichen Darmkrebs handelt. Allerdings sind viele Genvarianten diesbezüglich noch nicht ausreichend erforscht. Eine Studie des Universitätsklinikums Bonn hat diese Varianten unklarer Signifikanz (VUS) nun in den Blick genommen.
Die Kassenärztliche Vereinigung will mehrere Notfallpraxen im Südwesten schließen. Die Kritik daran reißt nicht ab. Nun meldet sich der Gesundheitsminister zu Wort.
Nach langen Beratungen ist die Klinikreform der Ampel auf dem Weg - begleitet von viel Kritik. Die Zahl der Krankenhäuser im Land wird sinken. Die Qualität soll sich aber verbessern.
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Durch einen Cyberangriff ist ein Großteil der IT-Systeme der Johannisstift Diakonie lahmgelegt worden. Der Betrieb in den Krankenhäusern laufe stabil, heißt es.
Erneut werden die Streikpläne von Verdi an der Medizinischen Hochschule Hannover vor Gericht durchkreuzt. Die Klinik sieht die Entscheidung als gut für die Patienten an.
Pläne zur Schließung von Notfallpraxen im Südwesten rufen nun auch die Landesregierung auf den Plan: Minister Peter Hauk, der für den ländlichen Raum zuständig ist, findet das «indiskutabel».
Dass Bewegung einen positiven gesundheitlichen Aspekt hat, ist allgemein bekannt. Eine Untersuchung hat nun die Auswirkungen körperlicher Aktivität auf die Prognose von Darmkrebspatienten in den Fokus gestellt.
Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem Darmkrebs, die eine Mismatch-Repair-Defizienz oder hohe Mikrosatelliteninstabilität aufweisen, profitieren vielfach von einer Immuntherapie mit Checkpointblockern. Allerdings gibt es unterschiedliche Auffassungen darüber, welche Behandlungsdauer hier am sinnvollsten ist.
Aufwendige offene Operationen gehen häufig mit einem Risiko für Narbenhernien einher. Auch und insbesondere Menschen, die aufgrund von Darmkrebs operiert werden mussten, sind hiervon betroffen. Nun wurde untersucht, inwieweit die Small-Bites-Technik davor schützen kann.
Pestizide spielen in der modernen Landwirtschaft eine wichtige Rolle. Wissenschaftler haben nun den Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Pestiziden und einer erhöhten Inzidenz bestimmter Krebsarten untersucht.
Die Berücksichtigung der fettfreien Körpermasse bei der Berechnung der Oxaliplatin-Dosis kann das Risiko von Neurotoxizität bei der Chemotherapie von Patient*innen mit Kolonkarzinom reduzieren.
Die Ernährung spielt mit Blick auf das Darmkrebsrisiko eine entscheidende Rolle. In einer Studie gelang es nun, Metaboliten zu identifizieren, die ein wichtiger Risikofaktor für frühen Darmkrebs sein können.
Eine Standardbehandlung für Patient*innen mit einem metastasierten Analkarzinom ist die Chemotherapie mit Carboplatin und Paclitaxel. Die zusätzliche Therapie mit Retifanlimab verzögert den Progress gegenüber der Chemotherapie alleine signifikant.
Sind Patientinnen und Patienten von Morbus Crohn, einer chronischen Entzündung im Darm, betroffen, erfolgen häufig chirurgische Eingriffe, bei denen das entzündete Gewebe entfernt wird. Dennoch kommt es oft zu Rezidiven. Wissenschaftler haben nun untersucht, welche Rolle Mikrobiota hier spielen.