Nach der ERCP liegt die Prävention einer Post-ERCP-Pankreatitis im Fokus. Eine neue Meta-Analyse kommt zu einem eindeutigen Ergebnis: Indomethacin oder Diclofenac sind effektiv und werden für alle Patienten ohne Nierenversagen empfohlen.
Schlägt die Therapie mit direkt antiviral wirksamen Medikamenten bei Patienten mit chronischer HCV zunächst fehl, gibt es trotzdem Hoffnung: Eine dreifache Wirkstoffkombination für 12 Wochen verhilft zu hohen SVR.
Das natürlich im Darm vorkommende Bifidobacterium longum lindert die Depression bei Reizdarmpatienten und verbessert ihre Lebensqualität. Diese Ergebnisse unterstreichen die Verbindung zwischen Darmflora und Psyche.
Nicht nur die Leber leidet bei einer Zirrhose, sondern auch das Gehirn. Neben der bereits bekannten hepatischen Enzephalopathie ist jedoch auch das Risiko für einen Schlaganfall erhöht.
Ausschlaggebend für die medikamentöse Behandlung der CED ist eine objektive Beurteilung der Entzündung. Doch welche Methode wird von den meisten Patienten akzeptiert und welche verursacht am Ende gar Beschwerden?
Eine Infektion mit H. pylori gilt als Risikofaktor für Magenkrebs. Dänische Forscher sind der Hypothese nachgegangen, dass eine dauerhafte Magensäure-Suppression die Ausbreitung des Erregers im proximalen Abschnitt und damit auch dort mehr Tumoren fördert.
Starkes Übergewicht ist ein Risikofaktor für Dickdarmkrebs. Entscheidend scheint dabei nicht nur eine kontinuierliche Gewichts- und Körperfettzunahme im Bauchraum zu sein – auch Störungen des Zuckerstoffwechsels sind wichtig.
Der chronische Konsum von Alkohol schädigt die intestinale Schleimhaut und verändert die Darmflora. Auffällig ist eine Überwucherung von Hefepilzen, die sich durch ein Antimykotikum jedoch aufhalten lässt.
In den Sommermonaten sollte man besonders auf die Hygiene bei Operationen achten. Schließlich ist die Inzidenz für postoperative Wundinfektionen (SSI) fast 30% höher als im Winter.
Bei der offenen Gastrektomie im Rahmen der Tumorbehandlung ist die Gefahr für postoperative Wundinfektionen groß. Eine antibakterielle Prophylaxe kann helfen – sogar eine kurze.
Liegt eine Eisenmangelanämie vor, ist der erste Schritt eine orale Substitution. Wird diese nicht vertragen, kann auf eine intravenöse Zufuhr umgestiegen werden. Wann verrät der Hämoglobin-Wert.
Wollten Forscher oder Ärzte die Ballaststoffaufnahme von Patienten abschätzen, waren sie bisher auf deren Selbstauskünfte angewiesen. Eine objektive und quantitative Beurteilung ist nun durch bestimmte Fettsäuren im Blut möglich.
Das Gesamtüberleben ist unter Octreotid LAR und Placebo fast gleich. Unterschiede gibt es jedoch je nach Ausmaß der Tumorlast. Diese kann auch als Prädiktor für ein längeres oder kürzeres Überleben fungieren.
Gluten hat unter ernährungsbewussten Menschen inzwischen einen schlechten Ruf. Doch der freiwillige Verzicht auf Weizenprodukte kann sich negativ auf das Herz auswirken.
Gegen Rezidive hilft die alleinige Resektion der Lebermetastasen beim metastasierten kolorektalen Karzinom (mCRC) nicht. Dafür verschafft eine HAI plus systemischer Chemotherapie einen Überlebensvorteil von 2 Jahren.