Cornelius Hermann

Heilende Kapsel für Magen und Darm

Eine Kapsel, die geschluckt wird und im Magen oder Darm ein therapeutisches Gas freisetzt: Für die Entwicklung eines solchen Medikaments erhalten Pharmazeuten der Uni Würzburg 500.000 Euro.

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DarmpolypenCalciumpräparate können Wachstum fördern

Um fit und gesund zu bleiben, greifen viele Menschen zu Nahrungsergänzungsmitteln. Doch dass dabei Vorsicht geboten ist, zeigt jetzt wieder einmal eine Studie, die herausfand, dass die mehrjährige Einnahme von Calcium das Risiko für Darmpolypen erhöht.

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CEDWas kann Azathioprin bei Kindern erreichen?

Auch bei Kindern zielt die Therapie entzündlicher Darmerkrankungen auf eine mukosale Heilung ab. Die Therapie mit Azathioprin kann zwar eine endoskopisch bestätigte Abheilung erreichen, histologisch aber keine Remission.

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FertiglebensmittelBequem, aber krebserregend

Dass Fertiglebensmittel ungesund sind, weiß eigentlich jeder. Bislang haben sich Forscher vor allem auf Gewichtszunahmen und Bluthochdruck als Ergebnis der ungesunden Ernährung konzentriert. Doch es geht noch dramatischer, wie diese erste prospektive Studie zum Thema Krebs durch Fertiglebensmittel beweist: Das generelle Krebsrisiko steigt, ebenso…

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Surfer haben eher antibiotikaresistente Keime

Surfer haben drei Mal so häufig antibitikaresistente Kolibakterien (E. coli) im Darm wie andere Strandbesucher. Das hat eine Studie der University of Exeter ergeben. Das hängt wohl damit zusammen, dass Surfer beim Sport etwa zehn Mal so viel Meerwasser schlucken wie Schwimmer – und damit auch die gefährlichen Keime, die durch Abwässer jeglicher Art…

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CEDUnterschiede in der Therapie zeigen Unsicherheit

Gastroenterologen mit Spezialisierung für entzündliche Darmerkrankungen setzen mehr Immunmodulatoren und Biologika ein als ihre nicht spezialisierten Kollegen – sogar innerhalb einer einzigen Einrichtung, wie Shailandra Singh und Kollegen vom Allegheni-Allgemeinkrankenhaus in Pittsburgh feststellten.

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Glutenfreie ErnährungErhöhte Belastung mit Schwermetallen im Körper

Menschen mit Zöliakie sind auf glutenfreie Produkte angewiesen. Doch Lebensmittel ohne Gluten liegen auch bei Gesunden im Trend. Dass man allerdings nicht unbedingt gesünder lebt, wenn man auf das Klebereiweiß verzichtet, zeigt jetzt erneut eine populationsbezogene Querschnittsstudie.

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Morbus CrohnBei Spondylarthritis Darm screenen

Es ist eine Assoziation von entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Spondylarthropathien (SpA) bekannt. Eine Darmspiegelung kann die Patienten mit SpA identifizieren, die aufgrund einer Komorbidität mit einer CED besonders von der Tumornekrosefaktor-alfa(TNF)-Hemmung profitieren können.

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Oster-QuizHören Sie genau hin – und gewinnen Sie!

Hmm… lecker, so ein reich gedeckter Frühstückstisch lädt zum Schlemmen und Wohlfühlen ein. Natürlich haben wir uns auch dieses Jahr ein Osterspecial für Sie ausgedacht. Spitzen Sie also die Ohren und hören Sie in unseren Osterpodcast rein – es soll sich für Sie lohnen!

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ÖsophaguskrebsVorsicht vor heißem Teegenuss!

Raucher, die gerne Tee trinken, aufgepasst! Das Getränk sollte man lieber nicht zu heiß genießen, da sonst ein erhöhtes Risiko für Ösophaguskrebs droht. Noch problematischer scheint ein gleichzeitiger Alkoholkonsum zu sein. Das zumindest legt jetzt das Ergebnis einer prospektiven Kohortenstudie nahe.

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Hoffnung im Kampf gegen multiresistente Keime

Erst im Oktober 2017 schlug die WHO Alarm, weil immer weniger wirksame Antibiotika gegen multiresistente Keime zur Verfügung stehen. Eine Gruppe um Prof. Bernd Plietker (Institut für Organische Chemie, Universität Stuttgart) beschrieb nun in einer gemeinsamen Publikation1 mit Forschenden um Prof. Friedrich Götz (Universität Tübingen) grundlegend…

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Morbus CrohnRate der Notfall-Darmoperationen nimmt ab

Dank der verbesserten Möglichkeiten der Therapie eines Morbus Crohn (MC) hat die Zahl der chirurgischen Darmresektionen abgenommen. Von größerer Bedeutung als früher sind heute allerdings elektive Eingriffe, wie eine Studie aus der Region Alberta in Kanada zeigt.

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GallengangskarzinomGemcitabin plus Cisplatin nur alle zwei Wochen verträglicher

Bei nicht-operablem Gallengangskarzinom kommt häufig nur noch eine palliative Behandlung infrage. Die Kombinationstherapie mit Cisplatin und Gemcitabin zeigt hier Überlebensvorteile. Doch sollte man die zeitlichen Abstände der Dosierung beachten: Alle zwei Wochen scheint besser zu sein als wöchentlich, und das offenbar ohne Wirkungsverlust.